Mölders-Brief

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Falscher Möldersbrief verbreitet.jpg

Der Möldersbrief ist ein falsches Schriftstück, das im Januar 1942, direkt dem Unfalltode des Luftwaffenoberst Werner Mölders folgend, in die Welt gesetzt wurde und eine rasche Verbreitung verbuchen konnte.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Der fiktive Mölders offenbart sich seinem Tode zuvorkommend als tiefreligiöser Katholik und richtet den Brief an einen Propst Johst in Stettin.

Wirkung

Christentümeler verwiesen auf ihr Replikat, um die Opposition gegen den Nationalsozialismus des Christentumes vorgeblich aufzuzeigen.

Wegen des Briefes stellten Papisten und „Protestanten“ die Verschwörungstheorie auf, der Nationalsozialismus führe „antichristliche Feldzüge“ und beseitige Christianer mittels gewaltsamer Lebensbeendigung.

Die Nationalsozialisten wiesen schnell nach, daß der angebliche Brief eine Fälschung war, was die sogenannten Jünger Jesu nicht davon abhielt, das Schriftgut weiterzuverbreiten. 100.000 Reichsmark Kopfgeld hat man für die Ergreifung des Fälschers oder der Fälscher bekommen können. Für Vervielfältigung und weitere Verbreitung der Fälschung waren Verhaftung und Einweisung in ein Konzentrationslager möglich.

Man glaubte an die Echtheit des „Möldersbriefes“, bis im Jahre 1962 der englische Geheimdienst Secret Intelligence Service zugab, für diesen Betrug verantwortlich zu sein. Zur Unterstützung von Radiosendungen stellte Sefton Delmer mit seiner Abteilung auch Druckerzeugnisse her, die allesamt den Eindruck erweckten, daß es sich um echte deutsche Dokumente handele. Seine bekannteste Fälschung ist wohl der sogenannte Mölders-Brief, aber auch Lebensmittelkarten, Briefmarken und astrologische Zeitschriften gehörten zum Repertoire.


Der gefälschte und der echte Möldersbrief:[1]

Siehe auch

Verweise


Literatur

Fußnoten

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