Maquisards

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Die Maquisards waren während des Zweiten Weltkrieges vor allem in Frankreich und Belgien linke, kommunistische Partisanen.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Den Mörderbanden ging es nicht etwa um eine „Befreiung“ Frankreichs, sondern sie wurden durch Stalin gefördert und finanziert, um dessen bolschewistische Pläne für ganz Europa zu verwirklichen. Sie agierten auch noch nach dem deutsch-französischen Waffenstillstandsvertrag von 1940 weiter und waren durch unglaubliche Grausamkeiten ihren Opfern gegenüber berüchtigt. Die meisten nahmen an der Épuration teil.

In Frankreich und Belgien erhielten (wie dies auch bei jugoslawischen Tito-Partisanen der Fall war) die mindestens 3.000 Angehörigen der „Maquis“ Unterstützung, Ausbildung und Waffen von der Special Air Service (SAS)[1] der Briten, weitere wurden von der VS-amerikanischen OSS ausgerüstet, teilweise, nach Nancy Wake, mit bis zu vier alliierten Waffen- und Munitionsabwürfen per Fallschirm wöchentlich.

Bluttaten (Auswahl)

  • Beim Massaker von Namür wurden 20 Soldaten wahllos aus einer Gruppe von 60 Kriegsgefangenen herausgesucht, schwerstens mißhandelt und dann im Hof einer Polizeistation hingerichtet. Die Bluttat war symbolisch für unzählige weitere tägliche Bluttaten dieser Art, nachdem die alliierte Invasionsfront Belgien erreicht hatte.

Weiße Maquis

Die königstreuen „Weißen Maquis“ der Rexisten (darunter auch ehemalige Angehörige der „Schwarzen Brigade“ bzw. „Zwarte Brigade“ von SS-Untersturmführer Reimond Tollenaere) in Belgien bestand aus Belgiern und Franzosen, die gegen die kommunistischen Banden der „Résistance“ resp. der „Maquisards“ kämpften. Die Deutschen hatten gehofft, daß viele der im Grunde Germanophilen aus den von den Alliierten besetzen Gebieten ab Oktober 1944 der 28. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Wallonien“ beitreten würden, allerdings wollten viele von ihnen zwar zum Schutz der Heimat gegen die einheimischen Kommunisten der „Brigade Blanche“ kämpfen, aber nicht als ausländische Freiwillige der Waffen-SS, erst recht nicht an der Ostfront.

Die Vorbereitungen erfolgten schon 1943 durch Hauptmann Gerken vom zuständigen Frontaufklärungskommando (FAK 213). Eine Überrollgruppe mit dem Decknamen „Parti“ sollte etabliert werden (vom Mil D des Reichssicherheitshauptamtes geführt). Im Frühling und Frühsommer 1944 haben Angehörige des Frontaufklärungstrupps 260 (FAT 260) 65 Sabotagedepots an der zu erwartenden Invasionsfront eingerichtet. Die Verstecke waren an Verkehrsknotenpunkten, Hafenanlagen und Elektrizitätsversorgungsunternehmen.

Französischsprechende Sonderkommandos wurden in Deutschland (in Eickampf, Grunewald) und von den SS-Jagdverbänden (Jagdverband Nordwest) ausgebildet, unter anderem in Friedenthal und Neustrelitz, noch viel mehr jedoch vor Ort von der SS-Legion „Flandern“. Rekruten kamen von den SS-Freiwilligenverbänden, aber auch von dem Flämischen Nationalverband (VNV), der Vlaamsche Wacht und dem Vlaamsche Jongeren Corps (VJC).

Männer wurden mit Fallschirm zum Zielort gebracht, u. a. am 10. Oktober 1944 nach Brüssel, während der Ardennenoffensive nach Lüttich und am 15. Januar 1945 nach Namür, welches seit September 1944 von den Alliierten besetzt war, nachdem diese die zahlenmäßig weit unterlegenen Verteidiger der übriggebliebenen Kampfgruppen der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“ unter Kurt Meyer überrannt hatten und dabei die Maas überqueren konnten.[2]

Siehe auch

Fußnoten

  1. Zwischen 1943 und 1945 wurden mehrere SAS-Fremdenbataillone aufgestellt: Die 3rd SAS und 4th SAS bestand aus französischen, die 5th SAS aus belgischen Soldaten.
  2. Perry Biddiscombe: The SS Hunter Battalions – The Hidden History of the Nazi Resistance Movement 1944–45, The History Press (2013)
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