Berliner Mauer

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Die Berliner Mauer war mehr als 28 Jahre lang ein Grenzbefestigungssystem entlang der Sektorengrenze zwischen West- und Ost-Berlin. Darüber hinaus steht sie als Synonym für die innerdeutsche Grenze zwischen Mittel- und Westdeutschland, welche im Kalten Krieg die beiden militärischen Machtblöcke – NATO und Warschauer Pakt – voneinander räumlich trennte.

Blick auf die Berliner Mauer. Standort: S-Bahn-Einfahrt in den Ostsektor, Mauerdreieck Liesenstr./Gartenstr., 1980
15. August 1961. Die FDJ-Mädchen im Propagandaeinsatz bei der NVA. Abb. aus: Unser unbesiegbares Bündnis. Nr.11 der Reihe: Beiträge zur Geschichte der Berliner Arbeiterbewegung, 1982, S.150

Die Politik der Westintegration unter dem BRD-Politiker Konrad Adenauer verdeutlichte eine scheinbare Ost-West-Konfrontation, die erst mit der Deutschen Teilvereinigung im Jahre 1990 beendet werden sollte. Sie ist Ausdruck der menschenverachtenden Politik von Sozialdemokraten und Kommunisten, die unter der Bezeichnung SED unmittelbar dafür verantwortlich sind.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Der damalige Senator der VSA James Fulbright wurde von John F. Kennedy beauftragt, eine Lösung der Spannungen herbeizuführen. Am 30. Juli 1961, zwei Wochen vor der Errichtung der Berliner Mauer, sagte Fulbright in einem Fernsehgespräch:

„Die Wahrheit ist doch, und davon gehe ich aus, daß die Russen sowieso jederzeit die Grenze zumachen können. Ich meine, wir geben da nicht allzu viel auf ... denn wenn sie die Grenze abriegeln wollen, könnten sie das schon nächste Woche machen – und sogar, ohne vertragsbrüchig zu werden. Ich verstehe nicht, weshalb die Ostdeutschen [Anm.: gemeint sind die Mitteldeutschen] ihre Grenze nicht schon längst geschlossen haben, denn ich glaube, sie haben jedes Recht dazu!“[1]

Diese Aussage sollte dem sowjetischen Führer Nikita Chruschtschow signalisieren, daß der Bau der Mauer von den VSA als akzeptierbarer Weg zur Lösung der Berlin-Krise angesehen würde. Und Präsident Kennedy sagte, Nikita Chruschtschow habe einen Ausweg aus einer Zwangslage gesucht und anfragen lassen, was man denn tun könne. Kennedy:

„Keine besonders angenehme Lösung, aber eine Mauer ist verdammt noch mal besser als ein Krieg!“[1]

Der sowjetische Generaloberst Anatoli Mereschko betonte im Jahre 2010 nochmals, daß es sich um eine Moskauer Anordnung gehandelt habe:

„Er verweist zugleich die in Deutschland weit verbreitete Auffassung, es handele sich nur um ‚Ulbrichts Mauer‘, in das Reich der Legenden. Die Sowjetunion trat in Berlin am 13. August 1961 den Rückzug aus einer politischen Offensive an, die das Ziel verfolgt hatte, die Westmächte aus West-Berlin zu vertreiben und die NATO entscheidend zu schwächen. Der Stacheldraht und die Mauer durch Berlin sicherten die Grenze ihres Imperiums und damit den SED-Staat. Richtig bleibt nach wie vor – Ulbricht hatte dies selbst gesagt –, dass der SED-Staat die Schließung des Tores zum Westen in Berlin brauchte, um die Systemkonkurrenz mit der BRD überhaupt bestehen zu können.“[2]

Bau

Der Bau der Mauer begann am 13. August 1961. Noch wenige Wochen zuvor hatte Walter Ulbricht anläßlich einer internationalen Pressekonferenz verkündet:

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

Bis dahin existierte nur ein lückenhafter Zaun; nach und nach wurden die Sicherungsanlagen immer stärker befestigt und ausgebaut.

Opfer

Geschichtsforscher gehen davon aus, daß alleine an der Berliner Mauer zwischen 1961 und 1989 mindestens 136 Menschen bei dem Versuch, aus der sowjetisch besetzten Zone in die Freiheit zu fliehen, durch DDR-Grenzwächter ermordet wurden.

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

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