Meenen, Uwe

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Richard Meenen

Uwe Meenen.jpg
Geboren 5. März 1965
in Würzburg
Volkszugehörigkeit Deutscher
Beruf Politiker
Mitgliedschaft: REP, JN, NPD

Richard Uwe Meenen (geb. 5. März 1965 in Würzburg) ist ein deutscher Politiker der NPD, Monarchist und Mitbegründer des „Deutschen Kollegs“. Er betreibt seit 2014 das Europabüro für Udo Voigt im Bundestag in Berlin und ist Landesvorsitzender der NPD Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Der am 5. Mai 1965 in Würzburg geborene Uwe Meenen begann seinen politischen Werdegang bei der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ und war Ende der 1980er Jahre Bundesvorsitzender der „Jungen Republikaner“, der 1987 gegründeten Jugendorganisation der Partei „Die Republikaner“. Von 2010 bis 2012 war er Landesvorsitzender der NPD Berlin. Davor war er als Kreisvorsitzender der NPD in Würzburg, Vorsitzender des NPD-Bezirksverbandes Unterfranken, Mitglied des bayerischen Landesvorstands und NPD-Kandidat bei Bundestagswahlen tätig.

Im Oktober 1989 gründete Uwe Meenen zusammen mit Michael Haller und Waldemar Hirschfeldt die „Landsmannschaft Franken“, deren Wahlspruch „Für Frankens Rechte“ lautete. Aus dieser Vereinigung heraus wurde am 21. Dezember 1991 der „Bund Frankenland“ (BF) als Partei gegründet und am 29. Januar 1992 als eingetragener Verein registriert. Vorstandsmitglied war neben Meenen auch der bekannte Publizist Jürgen Schwab. Nachdem sich im September 2001 der „Arbeitskreis Kameradschaft Heinrich II“ des BF und die seit 1999 bestehende überparteiliche „Staatsbürgerliche Runde“ um Schwab zusammengeschlossen hatte, entstand der „Bund Frankenland - Staatsbürgerliche Runde“, ein Kreis von etwa 15 Personen. Meenen war auch Gründungsmitglied der Vorgängervereinigung des Fränkischen Bundes.

Zusammen mit Reinhold Oberlercher gründete Meenen 1994 in Würzburg das „Deutsche Kolleg“, das sich als intellektuelle Kaderschmiede für Nationalisten versteht. Im Jahr 2000 stieß Horst Mahler zur Führungsriege hinzu. Die drei Autoren zeichnen verantwortlich für eine Reihe von Veröffentlichungen, in denen unter anderem „das Verbot der jüdischen Gemeinden“ gefordert und der „Judaismus“ als „tödliche Gefahr für die Völker“ bezeichnet werden.

Von 2010 bis 2012 war er Landesvorsitzender der NPD Berlin.

Zu Beginn des Jahres 2011 übernahm Uwe Meenen die Geschäftsführung des Deutsche Stimme Verlages wurde aber Ende 2011 vom neuen Parteivorstand der NPD gekündigt.

Am 25. Juni 2011 wurde Meenen von fünf Linksextremisten in Berlin-Prenzlauer Berg niedergeschlagen und beraubt.[1][2]

Uwe Meenen ist Geschäftsführer des KV Berlin-Pankow und seit 2016 Landesvorsitzender der NPD Berlin.

Sperre für das Europabüro

Mitte des Jahres 2014 sollte Uwe Meenen als Büroleiter des Europabüros von Udo Voigt in den BRD-Bundestag in Berlin einziehen. Das wurde ihm aufgrund seiner Gesinnungsverurteilungen untersagt. Sein Einwand Udo Voigt wäre doch auch wegen seiner Gesinnung verurteilt und hätte trotzdem Zugang zum Bundestag wurde nicht beachtet. Dagegen lief eine Klage gegen den Bundestagspräsidenten. Seine Geschäfte erledigte Uwe Meenen über die Parteizentrale. Den Prozeß gewann Meenen und darf nun die für ihn zugelassenen Räume im Bundestag betreten.

Ankäufer von Immobilien

Seit dem Jahr 2001 tritt Meenen oft als interessierter Käufer auf für verschiedene Immobilien im gesamten Bundesgebiet, die er dann als Schulungszentren für die NPD nutzen will oder z. T. auch als sonstige Veranstaltungsräume der NPD.

Beispiele:

  • Im Jahr 2001 wollte Meenen das Schloß Trebnitz im sachsen-anhaltischen Bernburg aufkaufen, das danach als „Nationales Zentrum Mitteldeutschland“ ausgebaut werden sollte.
  • Im Jahr 2005 wollte Meenen eine Tennishalle in der Kleinstadt Grafenwöhr in Nordbayern für die NPD und die freie Kameradschaft kaufen. Grafenwöhr ist einer der wichtigsten Standorte der VS-Armee in der Bundesrepublik Deutschland und laut NPD auch in der „Mitte des deutschen Reiches“ gelegen und damit perfekt für eine „Stadt der Landesparteitage“, eine Anspielung auf die Stadt Nürnberg, die als „Stadt der Reichsparteitage“ bezeichnet wurde.
  • Im März 2006 wollte Meenen in Cham (Oberpfalz) eine ehemalige Diskothek sowie eine Kaufhalle kaufen. Als Reaktion wurden die Immobilien von der Stadt aufgekauft.

Fußnoten

  1. polizei.berlin.de, abgerufen am 26. Juni 2011
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 27. Juni 2011. Archiviert bei WebCite®.Feiger Überfall auf NPD-Wahlkämpfer in BerlinFreies Netz Süd, 27. Juni 2011
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