Gibson, Mel

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Mel Gibson (2011)

Mel Columcille Gerard Gibson, AO (geb. 3. Januar 1956 in Peekskill im Staat Neu York) ist ein irischer Schauspieler, Filmregisseur und Produzent in den VSA, der in diesen Eigenschaften zu den erfolgreichsten Persönlichkeiten der Filmgeschichte zählt. Er ist unter anderem mehrfacher Oscar- und Golden-Globe-Preisträger. Als Filmemacher, politischer Aktivist und durch sein persönliches Verhalten löste er wiederholt heftige Kontroversen aus.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Mel Columville Gerard Gibson wurde am 3. Januar 1956 als sechstes von elf Kindern eines Zugführers und einer australischen Hausfrau im amerikanischen Peekskill, nördlich von Neu York, geboren. Gibsons streng katholischer Vater Hutton war Gründer der Alliance for Catholic Tradition und schrieb Bücher, in denen er u. a. die Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnte und an der lateinischen Messe festhielt. Für Schlagzeilen sorgten auch Äußerungen, in denen er angeblich den Holocaust leugnete. Ein Arbeitsunfall zwang ihn 1968, den Beruf zu wechseln, worauf er noch im gleichen Jahr mit seiner Familie zu Verwandten nach Australien auswanderte, um dort Arbeit bei der Bahn zu finden. Gibson, der ursprünglich Priester werden wollte und sich darüber hinaus auch für journalistisches Arbeiten interessierte, besuchte zunächst in Sydney die für ihre harten Erziehungsmethoden bekannte, streng katholische „St. Leo's Christian Brother School“, nahm aber später auf Anraten seiner älteren Schwester ein Schauspielstudium am National Institute of Dramatic Art in Sydney auf.

„Die Passion Christi“ sei antisemitisch

Der Vorwurf: Mel Gibsons Darstellung der Passion Christi sei antisemitisch.

„Die Passion Christi“ aus dem Jahr 2004 ist ein Film von Mel Gibson über die Passion des Jesus von Nazareth vom Ölberg über die Verurteilung und Kreuzigung durch die Römer bis zur leiblichen Auferstehung. In den USA wurde vielfach der Vorwurf des Antisemitismus erhoben. Die Passion Christi ist laut einer Umfrage des US-Magazins „Entertainment Weekly“ (12. Juni 2006) der umstrittenste Film aller Zeiten. Das Historiendrama habe „einen in der Geschichte Hollywoods beispiellosen Kulturkampf“ ausgelöst. Eine gemeinsame Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, und des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, äußert sich kritisch zum Film: „Mit dieser drastischen Darstellung verkürzt der Film die Botschaft der Bibel auf problematische Weise. Der Film birgt die Gefahr in sich, das Leben Jesu auf die letzten zwölf Stunden zu reduzieren.“ Ein weiteres Problem liege in der Darstellung der beteiligten Juden. Die Unterzeichner der gemeinsamen Erklärung bemerken die Möglichkeit einer antisemitischen Instrumentalisierung. Aufgrund der Antisemitismus-Kritik entfernte Gibson die Untertitel der selbstverfluchenden Rufe der jüdischen Menge in hebräischer Sprache: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder (vgl. Satz aus dem Matthäusevangelium 27,25).

Einen Kotau vor den Vertretern Hollywoods vollzog Gibson, anders als etwa Marlon Brando, allerdings nicht.[1]

Filmographie

Darsteller
  • 1977: Ich hab Dir nie einen Rosengarten versprochen (I Never Promised You a Rose Garden)
  • 1977: Summer City
  • 1979: Mad Max
  • 1979: Tim - kann das Liebe sein?
  • 1980: The Chain Reaction
  • 1981: Gallipoli
  • 1981: Punishment (Fernsehserie)
  • 1982: Ein Jahr in der Hölle (The Year of Living Dangerously)
  • 1982: Mad Max 2 (The Road Warrior)
  • 1982: Die grünen Teufel vom Mekong (DVD-Titel: Soldier – Die durch die Hölle gehen) (Attack Force Z)
  • 1984: Die Bounty
  • 1984: Menschen am Fluß (The River)
  • 1984: Mrs. Soffel (Flucht zu dritt)
  • 1985: Mad Max 3 (Beyond Thunderdome)
  • 1987: Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis (Lethal Weapon)
  • 1989: Tequila Sunrise
  • 1989: Brennpunkt L.A. (Lethal Weapon 2)
  • 1990: Air America
  • 1990: Ein Vogel auf dem Drahtseil (Bird on a Wire)
  • 1990: Hamlet
  • 1992: Forever Young
  • 1992: Brennpunkt L.A. – Die Profis sind zurück (Lethal Weapon 3)
  • 1993: Der Mann ohne Gesicht (The Man Without a Face)
  • 1993: The Chili Con Carne Club
  • 1994: Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel (Maverick)
  • 1995: Braveheart
  • 1995: Pocahontas (Synchronstimme)
  • 1996: Kopfgeld – Einer wird bezahlen (Ransom)
  • 1997: Fletcher’s Visionen (Conspiracy Theory)
  • 1997: Fathers’ Day
  • 1998: Lethal Weapon 4
  • 1999: Payback – Zahltag
  • 2000: Chicken Run – Hennen rennen (Chicken Run) (Synchronstimme)
  • 2000: Der Patriot (The Patriot)
  • 2000: The Million Dollar Hotel
  • 2000: Was Frauen wollen (What Women Want)
  • 2002: Signs – Zeichen
  • 2002: Wir waren Helden (We Were Soldiers)
  • 2003: The Singing Detective
  • 2010: Auftrag Rache (Edge of Darkness)
  • 2011: Der Biber (The Beaver)
  • 2012: Get the Gringo
  • 2013: Machete Kills
  • 2014: The Expendables 3
  • 2016: Blood Father
Regie
Autor
Produzent
  • 1992: Forever Young
  • 1995: Braveheart
  • 2000: The Three Stooges (TV)
  • 2001: Invincible – Die Liga der Unbesiegbaren (Invincible, TV)
  • 2003: The Singing Detective
  • 2004: Die Passion Christi (The Passion of the Christ)
  • 2004: Evel Knievel – Ein Leben am Limit
  • 2004: Family Curse (TV)
  • 2004: Paparazzi
  • 2006: Apocalypto
  • 2012: Get the Gringo
  • 2014: Stonehearst Asylum – Diese Mauern wirst du nie verlassen (Stonehearst Asylum)

Am häufigsten wurde er für die deutschsprachigen Fassungen seiner Filme von Elmar Wepper synchronisiert, der als Gibsons deutsche Standardstimme gilt. Aber auch Frank Glaubrecht und Joachim Tennstedt liehen ihm regelmäßig ihre Stimmen.

Auszeichnungen

Oscar (Academy Award):

  • 1996: Beste Regie für Braveheart
  • 1996: Bester Film (als Produzent) für Braveheart

Golden Globe:

  • 1996: Beste Regie für Braveheart
  • 1996: Bester Film – Drama für "Braveheart" (Nominierung)
  • 1997: Bester Hauptdarsteller (Drama) für Kopfgeld (Nominierung)
  • 2001: Beste Hauptrolle (Komödie) für Was Frauen wollen (Nominierung)

British Academy Film Award:

  • Nominierung 1996: Bester Regisseur für Braveheart
  • Nominierung 2007: Bester nicht-englischsprachiger Film für Apocalypto

Saturn Award:

  • Nominierung 1983: Bester Hauptdarsteller für Mad Max 2
  • Nominierung 2007: Bester Regisseur für Apocalypto

Ehrungen

Gibson wurde aufgrund seiner Verdienste für die australische Gesellschaft zum Honorary Officer des Order of Australia ernannt.

Verweise

Fußnoten

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