Steele, Michael S.

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Michael S. Steele (2008)

Michael Stephen Steele (* 19. Oktober 1958 auf der Andrews Air Force Base, Maryland) ist ein VS-amerikanischer Politiker. Er ist seit 2009 Vorsitzender des Republican National Committee, der Partei-Organisation der Republikaner. Steele ist der erste Neger („Afroamerikaner“) in diesem Amt.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Steele wurde 1958 auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews Air Force Base in Prince George's County, Maryland geboren. Wuchs in Washington, D. C. auf und wurde dann adoptiert. Eine katholische Wohlfahrtseinrichtung fungierte als Vermittlerstelle. Seine Eltern – beide Demokraten – zogen ihn in Washington auf, der katholische Glauben war ein bestimmender Faktor in Steeles jungen Jahren. So besuchte er dann auch nach seinem Grundstudium ein Priesterseminar des Augustinerordens, bekam jedoch Zweifel und stieg nach drei Jahren, 1983 aus. Nach einem Jurastudium, an der Georgetown University, an deren Law Center er 1991 seinen Abschluß erhielt, arbeitete er zunächst in einer Rechtsanwaltskanzlei, aber auch das schien nicht das Richtige. Steele wechselte zu einer großen Maklerfirma, um dann in die Politik einzusteigen.[1][2]

Wirken


Die Hollywood-Lobby [3]

Mit Charisma, Charme und einem ansteckenden strahlenden Lächeln als Markenzeichen arbeitete sich Steele nach oben. Zunächst war er ein Bezirkschef der Republikaner in Maryland, dann stieg er an die Parteispitze des Staates auf. Ins nationale Rampenlicht rückte er erstmals 2002, als er Vizegouverneur von Maryland wurde. Der Versuch, vier Jahre später in den Senat einzuziehen, scheiterte, aber Steele erholte sich schnell von dieser Niederlage.

Er leitete eine republikanische Aktivistengruppe, die VS-weit Kandidaten für politische Ämter rekrutiert - und dabei Abtreibungsbefürworter innerhalb der eigenen Parteireihen unterstützt. In den meisten politischen Fragen liegt Steele jedoch klar auf der Linie der Republikaner.

Von 2003 bis 2007 war er Vizegouverneur von Maryland. Steele war der erste Republikaner in diesem Amt.

Michael Steele ist seit Januar 2009 Parteichef der VS-Republikaner. Nach der schweren Niederlage bei den vergangenen Präsidenten- und Kongresswahlen hat der Vorstand der „Grand Old Party“ sich zum ersten Mal für einen Neger entschieden. Der 50-jährige ist ehemaliger Vizegouverneur des Bundesstaates Maryland.

Bei seiner Antrittsrede sagte Steele, die Partei werde nun klarstellen wofür sie stehe und diese neue Botschaft in jede Gemeinde des Landes tragen.

Steele soll den Republikanern die Wähler zurückholen, die der Partei in Scharen davongelaufen waren, darunter auch Neger und Hispanier (Lateinamerikaner).

Mit dem von einer einflußreichen Finanzlobby stark geförderten Barack Obama als Präsidentschaftskandidaten der Demokraten waren die Wahlen für die Republikaner vernichtend verlaufen. Die Demokraten hatten zudem ihren Vorsprung im Parlament deutlich ausgebaut.

Steeles erste große Bewährungsprobe findet 2010 statt, wenn ein Teil der Kongressmitglieder neu gewählt wird.[4][5][6]

Daß er wie der demokratische VS-Präsident Barack Obama ein Neger (bzw. Mulatte) ist, spielt Steele herunter. Er sieht sich nach eigenen Worten als ein „Republikaner, der zufällig schwarz“ sei.

Familie

Steele ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Verweise

Fußnoten

  1. Wandel nach Machtwechsel: US-Republikaner wählen Schwarzen zum Parteichef, netzeitung.de, 31. Januar 2009
  2. Republikaner wählen Schwarzen an die Spitze, kurier.at, 31. Januar 2009
  3. US-Wahl - Hollywood liebt den schwarzen Präsidenten, 03. Oktober 2008
  4. USA - Neuer Parteichef der Republikaner, euronews.net, 31. Januar 2009
  5. Die Kopie: Die Republikaner wählen «ihren» Obama, 20min.ch, 30. Januar 2009
  6. US-Republikaner wählen Schwarzen Michael Steele zum Parteichef, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, 30. Januar 2009
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