Musik

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Die Musik[1] (gehoben auch gelegentlich: Tonkunst) ist die am unmittelbarsten auf das menschliche Gemüt wirkende unter den Künsten und daher die am höchsten stehende Kunstgattung. Das Wesentliche der Musik besteht zunächst im Ausdruck von – idealerweise bedeutsamen – Stimmungen, Empfindungen, durch harmonische, unartikulierte Töne; dann, in technischer Hinsicht, darin, Töne in bestimmter Gesetzmäßigkeit hinsichtlich Rhythmus, Melodie, Harmonie zu einer Gruppe von Klängen und zu einer stilistisch eigenständigen Komposition zu ordnen.

Inhaltsverzeichnis

Zitate

  • „Sie [die Musik] steht ganz abgesondert von allen andern [Künsten]. Wir erkennen in ihr nicht die Nachbildung, Wiederholung irgend einer Idee der Wesen in der Welt: dennoch ist sie eine so große und überaus herrliche Kunst, wirkt so mächtig auf das Innerste des Menschen, wird dort so ganz und so tief von ihm verstanden, als eine ganz allgemeine Sprache, deren Deutlichkeit sogar die der anschaulichen Welt selbst übertrifft; – daß wir gewiß mehr in ihr zu suchen haben, als ein exercitium arithmeticae occultum nescientis se numerare animi [eine unbewußte Übung in der Arithmetik, bei der der Geist nicht weiß, daß er zählt], wofür sie Leibnitz ansprach und dennoch ganz Recht hatte, sofern er nur ihre unmittelbare und äußere Bedeutung, ihre Schale betrachtete.“Arthur Schopenhauer[2]

Siehe auch

Musikarten (Auswahl)

Verweise

Fußnoten

  1. Zu mittelhochdeutsch music, althochdeutsch musica; von lateinisch [ars] musica, von Altgriechische Sprache|altgriechisch mousikḗ [téchnē], eigentlich soviel wie „Kunst der Musen
  2. Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I, § 52
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