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Mussolini, Benito

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Benito Mussolini (1883-1945)

Benito Amilcare Andrea Mussolini (* 29. Juli 1883 in Dovia di Predappio bei Forlì in der Region Emilia-Romagna; † 28. April 1945 in Giulino di Mezzegra am Chumer See) war von 1922 bis 1943 faschistischer Regierungschef Italiens.

Inhaltsverzeichnis

Politik

Eine unrühmliche Rolle in der Bestärkung des austrofaschistischen Irrweges spielte Benito Mussolini der nichts unversucht ließ, sich dem jeweiligen Diktator Dollfuß oder Schuschnigg anzubiedern um einen blutigen Keil zwischen das nationalsozialistisch regierte freie Deutsche Reich und das vom Reiche abgetrennte und diktatorisch regierte Österreich zu treiben. Ihm war daran gelegen, seine eigene Vorherrschaft in Südeuropa zu festigen. Ein starkes und geeintes Deutschland stand ihm dabei nur im Wege. Das separatistische Bestreben des österreichischen Rumpfstaates wurde demzufolge durch Mussolini mit allen erdenklichen Mitteln gefördert. Später änderte sich Mussolinis Kurs aus pragmatischen Erwägungen, um deutsche Soldaten in seinen eigenen Kriegsabenteuern verheizen zu können.

Bündnistreue Deutschlands

1943 aufgrund der Kriegslage hat man ihn durch einen Putsch von Pietro Badoglio abgesetzt und entführt. Otto Skorzeny hat ihn befreit, und nachher wurde er Präsident der sogenannten Salòer Republik. Mussolini war während der gesamten Zeit Ministerpräsident und Capo del Governo, außerdem zeitweise unter anderem auch Außen- und Innenminister. Als Führer der faschistischen Bewegung bzw. des faschistischen Regimes führte er den Titel Duce del Fascismo (deutsch: Führer des Faschismus, Kurzform auch Il Duce = Der Führer). Zu Kriegsende haben „Partisanen“ ihn zusammen mit seiner Geliebten ermordet. Unmittelbar darauf brachte man die Leichen zusammen mit anderen, am gleichen Tag ermordeten, Faschistenführern nach Mailand, wo sie nach erfolgter Schändung durch einen wütenden Pöbel, der Mussolini wenige Monate zuvor noch zugejubelt hatte, an einer Tankstelle an den Beinen aufgehängt wurden.

Agent für den britischen Geheimdienst

Benito Mussolini wurde im Jahre 1917 an der Front verwundet und mußte im Mai 1917 aus dem Heer ausscheiden. Kurz danach wurde er als Agent für den britischen Geheimdienst MI5 angeheuert und fürstlich bezahlt, wie jetzt ein britischer Historiker mit bisher unbekannten Dokumenten belegen kann.[1]

Mussolini erobert den italienischen App Store

1000 mal pro Tag heruntergeladen: Die Reden des früheren Diktators Benito Mussolini als iPhone-Programm stehen an der Spitze der Verkaufscharts im italienischen App Store.[2]

Nachkommen

Mussolini hatte zusammen mit Rachele geb. Guidi (geb. 11. April 1890) fünf Kinder. Die Tochter Edda wurde nicht ehelich geboren, ihre Mutter war noch minderjährig, so dass nach damaligem Recht im Personenstandsregister nur der Vater namentlich eingetragen wurde, die Mutter galt als unbekannt. Das Paar ließ sich am 17. Dezember 1915 standesamtlich trauen, am 28. Dezember 1925 erfolgte die kirchliche Eheschließung nach katholischem Ritus.

Werke

Zitate

  • Die faschistische Staatsidee baut auf menschliche Qualität, deswegen mißbilligt sie das Mehrheitsprinzip der Demokratie, das die Quantität über die Qualität stellt. Demokratie ist im heutigen Sinn sowieso nur eine Lüge, weil das Volk nicht dadurch herrscht, daß man seiner Meinung alle vier Jahre einmal Aufmerksamkeit schenkt.
  • Nur das Blut ist, was das rauschende Rad der Geschichte in Bewegung setzt!
  • Man sagt, daß ich Macht habe, aber es sind meine Parteihierarchen, die sie haben. Ich kann nur sagen, ob mein Pferd links oder rechts geht. [4]

Zitate über Mussolini

Siehe auch

Literatur

  • Willi Koerbel-Habsmeier: Erlebter Faschismus. Aufstieg und Sturz Benito Mussolinis. Ein Zeitzeuge berichtet. (Klappentext)

Verweise

Weltnetz

Spekulationen um englische Agententätigkeit

Reden

Fußnoten

  1. Der Spiegel: Mussolini 007
  2. Focus, 28. Januar 2009: Mussolini erobert den italienischen App Store
  3. Familienfoto auf dem Cover der Biographie von Romano Mussolini
  4. Euronews, 28. Mai 2010: Berlusconi patzt
  5. In: Jahre der Entscheidung, 45.-60. Tsd., C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München, Seite 134 unten
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