Nächstenliebe

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Nächstenliebe ist ein Begriff aus alten jüdischen Schriften und wurde ins Christentum übernommen, das ihn auf besondere Weise prägte. Christliche Nächstenliebe, Karitas (lat. caritas), fordert ein Helfen ohne Unterscheidung, d. h. die Bereitschaft eines Menschen, jedwedem anderen Menschen (als „dem Nächsten“) zu helfen, für ihn Opfer zu bringen. „Liebe“ beinhaltet hier also nicht einen aus persönlicher, emotionaler Sympathie und Hingezogenheit erwachsenden Altruismus, sondern auch die tätige Unterstützung eines feindlich oder niedrig gesinnten Menschen, zum Beispiel eines Verbrechers. Ein bekanntes biblisches Gleichnis von der Nächstenliebe ist das vom barmherzigen Samariter im Evangelium des Lukas (Luk. 10,25–37[1]).

Inhaltsverzeichnis

Begriffsgeschichte und religiöser Gehalt

Juden an Juden: Liebt Juden

Die jüdischen Verfasser der Tora, der fünf Bücher Mose des Alten Testaments, wandten sich an Juden, handelten von Juden, ihre Geschichten spielen unter Juden und künden von jüdischem Leben in archaischer Zeit.

In diesem Zusammenhang steht auch der Begriff der Nächstenliebe, der von dorther stammt (Lev. 19,18):[2]

„Du sollst dich nicht rächen und keinen Haß nachtragen den Kindern deines Volkes. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Nächstenliebe bezog sich somit nur auf Angehörige des eigenen Volkes. Es ist schlicht nichts anderes denkbar, als daß „Liebe deinen Nächsten“ hieß und heißt: „Liebe einen anderen Juden“, „Haltet stets zusammen“. Diesen Sachverhalt bestätigen ungezählte Analytiker der alten Schriften sowie Forscher wie der amerikanische Arzt und Evolutionsanthropologe John Hartung in entsprechenden Ausführungen über die Evolution und die biblische Ge­schichte der Gruppenethik.[3] Die Kehrseite dieser Nächstenliebe ist die seitherige Gruppenfeindseligkeit der Juden gegen Nichtjuden. Diese ist das Fundament, auf dem sich die Auserwähltheitsanmaßung[4] der Tora-Schreiber erhebt. Vitriolischer Haß gegen alle anderen zieht sich durch die gesamte „heilige Schrift“ des Alten Testaments, beispielhaft und in gewisser Konzentration in den Psalmen.

Ebenso bedeutete „Du sollst nicht töten“ ursprünglich nicht das, was es für uns heute aussagt. Es hieß vielmehr ganz gezielt: Du sollst keine Juden töten.[5] Die gleiche Ausschließ­lichkeit beinhalten alle Gebote, in denen von „deinem Nächs­ten“ oder „deinem Nachbar“ die Rede ist. „Nachbar“ bedeutet immer Mitjude.[6]

Juden an Christen: Liebt Feinde, Fremde, haßt euch selbst

Die jüdischen Schreiber des Neuen Testaments, von denen keiner Jesus von Nazaret kannte, hinterließen „seine“ Tora-Auslegung. Nach ihr wurde die Nächstenliebe auch ein Zentralbegriff des Christentums, der in der Ethik der Antike neben den Grundwert Gerechtigkeit trat, für Juden aber weiterhin bedeutungslos blieb.

Im nun neuen, christlichen Verständnis bedeutete die dem Begriffsinhalt hinzugefügte Aufforderung zur Feindesliebe zwar eine – als Appell zunächst und teilweise durchaus berechtigt dastehend und daher mitreißend wirkende – Überwindung der moralisch als negativ bewerteten, primitiven Emotionen Haß und Rache, jedoch im weltlichen Leben zugleich auch eine fatale Entwicklung zu letztlich ungerechtem Handeln und egalitärer Politik.

Liebesgebot gegenüber Feinden und kriminellen Schädigern

Illustration (Presseausschnitt von oe.at vom 1. August 2016)

Zum einen machten die jüdischen Verfasser der Evangelien den Nichtjuden und denjenigen Juden, die sich nicht mehr ausschließlich an die Tora und deren Gruppenethik und -strategie halten wollten (die religiös nicht Juden bleiben wollten), nun Feindesliebe zur Pflicht:

  • „Liebet eure Feinde und tut denen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen und bittet für die, so euch beleidigen.“
  • „Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den anderen dar [...] Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deinige nimmt, fordere es nicht zurück.“
  • „Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand [...] Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann laß ihm auch den Mantel.“[7][8]

Jesus selbst, das Vorbild der Christen, hatte ganz andere Ansichten:

  • „Aber jene meine Feinde, die nicht wollen, daß ich über sie herrschen soll, bringet her und erwürget sie vor mir.“ (Lukas 19; 27–28)

Haßgebot gegen die eigene Familie und sich selbst

Zum anderen hatten die Evangelienschreiber eine weitere Neuerung für die Nichtjuden parat, nämlich das Gebot zum Hassen der eigenen Familie, der eigenen Person und des eigenen Lebens:

  • „So jemand zu mir [gemeint: Jesus] kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,26, Luther-Übersetzung 1912)
  • „Wer sein Leben liebhat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird’s erhalten zum ewigen Leben.“ (Joh. 12,25, Luther-Übersetzung 1912)
  • „Glaubt ihr, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Zwiespalt. Fortan werden fünf in einem Hause in Zwiespalt sein: drei gegen zwei und zwei gegen drei: der Vater wird in Zwiespalt sein mit dem Sohn und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter, die Schwiegermutter mit der Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit der Schwiegermutter.“ (Luk. 12,51–53)
Die politisch koschere FPÖ warb in einer Kampagne für Nächstenliebe im Sinne des – an die Juden gerichteten – Tora-Gebotes: Solidarität gegenüber Volksgenossen statt Fremden

Unbedingte Fremden- und Fernstenliebe

Kennzeichnend für den christlichen Nächstenliebe-Begriff ist die Vorstellung einer „unbedingten“ Liebe. So steht im Ersten Brief des Paulus an die Christengemeinde zu Korinth:

„[Die Liebe] erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“ (1. Kor. 13,7)

Unschwer läßt sich hier der neurotisierende und befremdlich asexuelle Charakter eines solchen Liebesbegriffs heraushören. Einer Liebe, die „alles duldet“, kann nicht im Ernst irgendeine sittliche Qualität zugewiesen werden. Vielmehr zeigt sich in ihr eine Doktrin des Wehrlosmachens, der Entmündigung und der Heiligung der Dummheit. Neutestamentliche Passagen, wie die zitierte, stehen ganz und gar jeder Lebensklugheit, wie sie die antike europäische Philosophie gelehrt hat, unüberbrückbar wesensfremd gegenüber.

Nächstenliebe in der Gruppenstrategie

Während Juden die ethnisch fundierte Nächstenliebe – für sich genommen durchaus nichts Jüdisches – seit archaischer Zeit für die Angehörigen ihrer Gruppe reservieren, schrieben Vertreter aus ihrer Gruppe im 1. Jahrhundert u. Z. den Nichtjuden in die „Frohe Botschaft“, daß es richtig sei, die eigene Familie, die eigene Person, das Leben selbst, die Welt zu hassen. Zum richtigen Lebenswandel eines Christen sei es aber zusätzlich unabdingbar und moralisch geboten, die Fremden aus allen Völkern der Erde sowie auch alle Feinde, Schädiger und Kriminellen auf dem Erdball unterschiedslos zu lieben. Hieran halten sich die Christen. Die Ergebnisse der verschiedenen Gruppenstrategien zeigen sich über die Jahrhunderte vor aller Augen.

Pfarrerin Susanne Domnick (Friedberg) – erklärt ihre Nächstenliebe und Rechtsfeindschaft

Antisoziale Nächstenliebe aus Christlichkeit

Christliche Nächstenliebe zeigt sich in einem riesigen Ausmaß – weltweit – in der Weise, daß – oberflächlich betrachtet – einem anderen geholfen wird, dabei aber Kosten und Schädigungen entstehen, die Dritte tragen sollen. Dies betrifft insbesondere den ganzen Bereich der Überfremdung der weißen Länder. Es profitieren in diesem Zusammenhang von christlicher Nächstenliebe die Kirchen, ihre mit Milliarden an allgemeinen Steuergeldern bedienten Sozialkonzerne (Caritas, Diakonie) und weitere karitative Organisationen sowie die Empfänger der Leistungen. Dagegen wird die Allgemeinheit gezwungen, für alle direkten, indirekten und Langzeitfolgen des durch christliche Nächstenliebe geförderten Überfremdungs- und Invasionsgeschehens aufzukommen. Christliche Funktionäre wirken mit allen ihren medialen und Lobbymöglichkeiten darauf hin, daß dieser bestehende Zahlzwang der Dritten staatlicherseits aufrechterhalten wird.

Nächstenliebe zu Lasten Dritter liegt besonders klar zutage beim sogenannten „Kirchenasyl“. Hier setzen sich Pfarrer und ihre christlichen Helfer im Auftrag der Bischöfe und der Kirchenorganisation für Fremde ein, die illegal ins Land gelangt sind bzw. wegen Illegalität ausreisen müssen oder abgeschoben werden sollen. Das geltende staatliche Recht wird dabei absichtlich beiseite gewischt. Erlangen die Illegalen durch die Christenaktivität schließlich ein Bleiberecht, was regelmäßig der Fall ist, belasten die nächstenliebenden Christen ihre eigenen, an diesen Machenschaften unbeteiligten Volksangehörigen de facto mit allen Folgekosten (Alimentierung, Sippennachzug usw.) und Schädigungen, die vom weiteren Aufenthalt der Illegalen im Land herrühren.[9] Das Kriminelle,[10] Antisoziale und Amoralische ihres Tuns kümmert die christlich Nächstenliebenden nicht, solange sie nicht daran gehindert werden und Ablehnung, Distanzierung und harte persönliche Sanktionen erfahren. Es ist auch ein vielfach erwiesener Erfahrungswert, daß der Fremde selbst für sie kaum oder gar nicht von Belang ist, sondern ein Objekt, an dem sie sich als „Gute“ erzeigen wollen und in jedem Fall in ihrer religiösen Wolke selbst befriedigen (→ Moralismus, → Gutmenschen).

In welchem Ausmaß schädigend sich die – Schwäche und Ohnmacht vergötzenden – Prinzipien des Christentums auf den europäischen Rassetypus ausgewirkt haben, kann nur gemutmaßt werden. Der abstoßend dekadente, nachgiebige, laxe und gleichgültige Habitus „moderner“ Europäer spricht jedenfalls weitaus eher für den endgültigen Abschied einer Hochkultur als für sittliche Festigung oder „Fortschritt“ durch christliche Nächstenliebe. Die verbreitete Abdankungsbereitschaft von „modernen“ BRD-Bewohnern – die sich darin zeigt, daß sie bereitwillig ihre Heimat, ihre nationale Identität und alle Wesensmerkmale ihrer Volkszugehörigkeit abstreifen, dementieren oder sogar verachten – ist in hohem Maße Langzeitwirkung christlicher Prägung und Durchtränkung mit „Nächstenliebe“.

Kritik

Friedrich Nietzsche ordnete die Nächstenliebe als dekadent ein:

„Daß man die untersten Instinkte des Lebens verachten lehrt, daß man in der tiefsten Nothwendigkeit zum Gedeihen des Lebens, in der Selbstsucht, das böse Princip sieht: daß man in dem typischen Ziel des Niedergangs, der Instinkt-Widersprüchlichkeit, im ‚Selbstlosen‘ im Verlust des Schwergewichts in der ‚Entpersönlichung‘ und ‚Nächstenliebe‘ grundsätzlich einen höheren Werth, was sage ich! den Werth an sich sieht! Wie? Wäre die Menschheit selber in décadence? Wäre sie es immer gewesen? Was feststeht, ist daß ihr nur décadence-Werthe als oberste Werthe gelehrt worden sind. Die Entselbstungs-Moral ist die typische Niedergangs-Moral par excellence.“ — Friedrich Nietzsche[11]

Siehe auch

Literatur

  • Jürgen Rieger: Von der christlichen Moral zu einer biologisch begründeten Ethik. [Broschur, 63 Seiten] Leseprobe und Bestellmöglichkeit [1]
  • Rainer Schepper: Denn es steht geschrieben. Predigten eines Ungläubigen – Kritische Gedanken zum Neuen Testament, LIT-Verlag, Münster 1998, ISBN 3825832899. Darin: Christen ist Hass gegen sich und andere befohlen (S. 34–37)
  • Ernst Mann: Die Überwindung des Christentums durch den aristokratischen Gedanken, Fritz Fink Verlag, Weimar 1927 [193 Seiten; Kapitel II: „Altruismus: Überspannung des sozialen Sinnes“ / „Altruismus: Lebensverneinung“]

Verweise

Fußnoten

  1. Bibeltext: „Das Beispiel vom barmherzigen Samariter“
  2. Levitikus (Lev.) ist gleichbedeutend mit dem 3. Buch Mose.
  3. Hartung zustimmend und mit Zitaten: Richard Dawkins: Der Gotteswahn, 7. Aufl. 2007, S. 351–353
  4. „Und ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein, daß auch die Heiden sollen erfahren, daß ich der HERR bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum ewiglich unter ihnen sein wird.“ (Hesekiel 37,27–28). Siehe auch 5. Mose 14,2; 1. Mose 26, 4
  5. Jüdisch-frommes Handeln gegen Nichtjuden lebte schon Moses vor: „Die Jahre vergingen, und Mose wuchs heran. Eines Tages ging er zu seinen Brüdern hinaus und schaute ihnen bei der Fronarbeit zu. Da sah er, wie ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen seiner Stammesbrüder. Mose sah sich nach allen Seiten um, und als er sah, daß sonst niemand da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand.“ (2. Mose 2, 11–12)
  6. Näher Richard Dawkins: Der Gotteswahn, 7. Aufl. 2007, S. 351 ff.
  7. Luk. 6,27–30; Mt. 5,44; 5,39–40; verschiedene Übersetzungen
  8. Siehe zusammenfassend „Elemente der christlichen Ethik“, Netzveröffentlichung der Präsenz Ahnenreihe, 30. Juni 2014
  9. Illegale sind auch an Straftaten wie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung beteiligt (→ Schandnacht zum Jahreswechsel 2015/2016, Liste sexueller Übergriffe von Ausländern auf Deutsche, Gruppenvergewaltigung). Sie könnten diese nicht im Inland begehen, würde nicht von nächstenliebenden Christen und anderen Begünstigern für ihr Verbleiben im Land gesorgt.
  10. Die Unterstützung Illegaler ist rechtswidrig, siehe Kirchenasyl – strafrechtliche Seite
  11. Friedrich Nietzsche: Nachlaß 1887–1889, Kritische Studienausgabe, Hrsg.: Giorgio Colli und Mazzino Montinari, de Gruyter, 1999, S. 604
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