NATO
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Die NATO (North Atlantic Treaty Organization, deutsch: Nordatlantikvertrag-Organisation, französisch Organisation du Traité de l’Atlantique Nord, abgekürzt OTAN) ist eine Internationale Organisation, die den Nordatlantikpakt, ein militärisches Bündnis europäischer und nordamerikanischer Staaten, umsetzt.[1] Das NATO-Hauptquartier beherbergt mit dem Nordatlantikrat das Hauptorgan der NATO, diese Institution ist seit 1967 in Brüssel. Nach der Unterzeichnung des Nordatlantikpakts am 4. April 1949 – zunächst auf 20 Jahre – war das Hauptquartier in Fontainebleau, in der Nähe von Paris, eingerichtet worden. Die Beratungen über den Vertragstext und Inhalt führten die Delegierten seit dem 6. Juli 1948.
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[Bearbeiten] Wesen
NATO ist die Bezeichnung für die Kommandostruktur einer internationalen Kampfgruppe zur kriegerischen Durchsetzung des Anspruches der USA auf die Weltherrschaft.
Der Sinn der NATO besteht darin, wie es der erste NATO-Generalsekretär Lord Hastings Lionel Ismay in einem Anfall von Ehrlichkeit kurz und treffend wörtlich entlarvte, die „Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen drunten” zu halten.
[Bearbeiten] Nebenziel
Ein wichtiges Nebenziel der NATO ist, mittels des Generierens von Kriegsschauplätzen der Waffenindustrie der Mitgliedländer, auch als „Militärisch-Industrieller Komplex” (MIK) geläufig, ständig neue Anschluß-Aufträge zu verschaffen, wobei Politiker mehrdimensional undurchsichtig darin verwoben sind. Erstes öffentlich bekannt gewordene Beispiel war die Verstrickung bereits des 1. Verteidigungsministers Franz-Josef Strauss in die sogenannte Starfighter-Affäre. Weitere folgten seither, exemplarisch sei der HS-30-Skandal genannt.
[Bearbeiten] Gründungsursachen
Nach der geforderten bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und der anschließenden Zerschlagung des Deutschen Reiches durch die völkerrechtswidrige Verhaftung der letzten Reichsregierung, kam es zu der bereits schon durch Adolf Hitler vorausgesagten Spaltung in zwei Blöcke und dem Beginn des nominellen „Kalten Krieges” für die Öffentlichkeit. Streng geheim blieb eine niemals abgerissene engste Verbindung auf alleroberster US-SU-Führungsebene, die durch gegenseitige Unterstützung ununterbrochen - trotz angeblicher Divergenzen - und letztlich zu beiderseitigem Vorteil gepflegt wurde. Das, was die Alliierten zuvor dem Reiche versagt hatten, nämlich den gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus, sollte nun plötzlich doch, diesmal allerdings natürlich unter US-amerikanischer Vorherrschaft, weitergeführt werden.
Dies war jedoch nur möglich, indem die Reste Deutschlands zum potentiellen Schlachtfeld eines zu erwarteten Krieges gegen die Sowjetunion gemacht werden konnten. Demzufolge hatte das Besatzungskonstrukt BRD, das zum damaligen Zeitpunkt das Gebiet Westdeutschlands umfaßte, lange vor dem offiziellen Beitritt schon die geheime Order, baldmöglichst und dann im Jahre 1955 politisch realisiert worden, der NATO beizutreten. Der mitteldeutsche Teil, der unter sowjetischer Besatzung (SBZ) stand und DDR genannt wurde, trat umgehend, scheinbar ohne jede nötige Vorbereitung, dem Warschauer Vertrag bei. Ostdeutschland, das sich bis heute sowohl unter polnischer, russischer sowie litauischer Fremdherrschaft befindet, wurde in seinem Gebiet, wenn auch ohne deutsche Stammbevölkerung, welche zuvor vertrieben, ermordet und versklavt worden war, ebenfalls Teil des Warschauer Paktes. Ebenso das tschechisch okkupierte deutsche Sudetenland. Demzufolge war die erwünschte reale Konstellation wie geplant eingetroffen, daß ein neuerlicher Krieg für Hintergrundinteressen der Weltmächte als deutscher Bruderkrieg verheerend enden könnte. Unter dem Vorwand der sogenannten Westbindung wurde dieses Ziel durch den damaligen BRD-Bundeskanzler Konrad Adenauer (über den SPD-Oppositionsführer Kurt Schumacher im Bundestag die Aussage getroffen hatte: „Herr Bundeskanzler, Sie sind ein Kanzler der Alliierten!”), auch entgegen den vitalen Interessen des Deutschen Volkes, in hochverräterischer Weise, durchgesetzt.
[Bearbeiten] Frankreich
Frankreich hat Mitte 2008 offiziell die Wiedereingliederung in die Kommandostruktur der NATO beantragt. General Charles de Gaulle hatte sein Land 1966 aus der integrierten Kommandostruktur zurückgezogen, um die Unabhängigkeit gegenüber den USA zu wahren. Frankreich als NATO-Gründungsmitglied hat das Bündnis nie verlassen, wurde aber nur als sogenanntes „assoziertes Mitglied” geführt und war 2009 der viertgrösste Truppensteller. Durch die Entscheidung de Gaulles war das Land aber von der strategischen Planung ausgeschlossen. Sarkozy begründet die Rückkehr 2009 in die integrierte Führungsstruktur mit dem Willen, den Einfluss Frankreichs und damit Europas im Bündnis zu stärken. [2][3]
[Bearbeiten] Kroatien
Das kroatische Parlament hat offiziell beschlossen, dass das Land im Frühjahr 2009 der NATO beitreten will. Man hoffen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung und den schnelleren Beitritt zur EU. [4]
[Bearbeiten] Albanien
Der Beitritt zur NATO wird auch in Albanien ungeduldig erwartet. Man hoffen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung und den schnelleren Beitritt zur EU. [5]
[Bearbeiten] Ideologie
Die Spuren des Kapitalismus auf seinem Weg zur totalen Ausbeutung des Planeten sind schon immer von Blut und Verwüstung durchtränkt. Sein totalitärer Wille, kein anderes Gesellschaftssystem als das seinige weltweit zu dulden, wird in den Medien und von Politikern, gerne mit den Floskeln „Demokratie” und „freie Marktwirtschaft” unters Volk gestreut.
Jeder Staat, der den Versuch unternimmt, die USA ökonomisch einzuholen, oder gar zu überholen, wird von den USA als Feind betrachtet. Die neue NATO-Strategie von 1999 sieht vor, gemeinsam auch gegen nicht Kernwaffen besitzende Staaten gegebenenfalls mittels eines atomaren Präventiv-Krieges, militärisch vorzugehen.
Der US-geführte militärische Arm der US-Hochfinanz, tritt immer dann mit seinen Vasallen in Aktion, wenn die Ausbeutung nicht länger widerspruchlos hingenommen wird und der Dollar riskiert, seine Rolle als Weltleitwährung zu verlieren. Sämtliche Kriege, die zur Zeit ausgefochten werden, handeln um nichts anderes als die Oberhoheit und alleinige Verfügungsgewalt über die globalen Naturressourcen zu erlangen. (siehe: Der Welt-Geldbetrug)
Verteidigungsbezogene Ausgaben in den USA übersteigen seit 2008 die eine Billion US-Dollar Marke. Die stetig steigenden Militärausgaben tragen zum Anstieg des Bruttosozialprodukts bei. Der militärische Bereich spielt dabei eine entscheidende Rolle, die USA aus der Rezession zu holen. (siehe: US-Finanzkrise)
Der Irak-Krieg, ein Krieg der den westlichen, imperialen Ölklau, unter dem Deckmantel von Saddams nichtvorhandenen Massenvernichtungswaffen, legitimieren sollte. Dieser Krieg hat zu einer Destabilisierung der ganzen Region, mit Millionen von toten Zivilisten und dem Zusammenbruch der irakischen Zivilgesellschaft, geführt. Israel, Afghanistan, Pakistan, Georgien, Iran, Ukraine, alles Beispiele für den unerträglichen Drang kleiner Herrscherkasten, sich die Welt untertan zu machen, und die Völker mit Not, Elend und Terror, zum Wohle einer korrupten, selbsternannten Elite, zu überziehen. Und die Welt belohnt Leute, die sie ausplündern.[6]
[Bearbeiten] Aggressionskriege
Dieses gemeinsame Vorgehen der NATO gegen Rohstoff besitzende Länder wurde praktiziert:
- 1999 im NATO-Aggressionskrieg gegen Jugoslawien, getarnt durch die Völkermordlüge der Serben gegen die Kosovo-Albaner,
- 2001 im NATO-Aggressionskrieg gegen Afghanistan, scheinbar gedeckt durch den Artikel 51 der UNO-Charta, weil ein Mitgliedsland der NATO, die USA, angeblich von Afghanistan aus angegriffen worden sei und man nun verpflichtet wäre, sich militärisch beizustehen,
- 2003 im NATO-Aggressionskrieg gegen den Irak (3. Golfkrieg) unter der verlogenen Propaganda, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen und man müsse deren Einsatz gegen die westliche Welt zuvorkommen.
[Bearbeiten] Nationale Interessen
Die NATO verlor bereits seit 1990 ihre nominelle Existenzberechtigung. Seitdem wurde Europa durch die NATO in Aggressionskriege um die US-amerikanischen Interessen verwickelt. Die Wehrkraft der europäischen Staaten wurde in den Dienst der USA gestellt. Als Alternative braucht Europa dringend ein eigenes modernes Sicherheitssystem, das die Organisation einer militärischen, kontinentalen, europäischen Solidarität endlich verwirklicht. Daraus folgt, daß alle raumfremden Mächte samt ihren Waffen aus Europa abgezogen werden müssen. Die europäischen Staaten haben die Pflicht und das Recht, ihre Bürger und ihre nationalen Interessen selbst zu schützen. Es gibt keinen Frieden ohne Souveränität, keine Souveränität ohne Macht, und schließlich: Es gibt keine friedliche Welt- und Gesellschaftsordnung ohne gewachsene Staatsvölker. [7]
[Bearbeiten] Personalie
Die USA unterstützen 2009 die Wahl des dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen zum neuen NATO-Generalsekretär. Die wichtigsten europäischen NATO-Staaten, Großbritannien, Deutschland und Frankreich hatten sich auf Rasmussen verständigt. Bislang galt der kanadische Verteidigungsminister Peter MacKay als US-Favorit. Die Amtszeit von NATO-Generalsekretär de Hoop Scheffer läuft am 31. Juli 2009 ab. [8]
Die Ernennung muss von allen 26 NATO-Mitgliedern, und damit auch der Türkei, unterstützt werden. Bei dieser allerdings gibt es Vorbehalte gegen Rasmussen, weil der sich 2006 nicht für die Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Tageszeitung entschuldigen wollte. Damals hatte es deshalb vor dänischen Botschaften in mehreren moslemischen Staaten teilweise gewlttätige Demonstrationen gegeben. [9]
[Bearbeiten] Spionage
[Bearbeiten] NATO und Regierungsrechner weltweit ausspioniert
In Kanada wurde im März 2009 ein riesiges Spionagenetzwerk entdeckt, das Rechner in aller Welt zur Überwachung benutzt. Dazu gehörten Rechner von Botschaften, Außenministerien und der NATO. So sollen mindestens 1295 Rechner in 103 Staaten infiltriert worden sein. Die infizierten Rechner stünden unter anderem in Brüssel, London und New York. Auch Rechnersysteme in deutschen Botschaften seien geknackt worden. [10] Ausgangspunkt der Angriffe seien Rechner, die fast alle in China stünden. «Das könnte auch der CIA oder die Russen sein.» [11]
[Bearbeiten] Video
- Der geheime U-Boot-Krieg der Supermächte - 52:11 h
- Während des „Kalten Krieges” spionierten sich die Supermächte USA und UdSSR auf den Weltmeeren gegenseitig aus. Die Dokumentation „Der geheime U-Boot-Krieg der Supermächte” befasst sich mit den geheimen U-Boot Operationen. Er beschreibt riskante Spionage-Einsätze der US-Kampfschwimmer. Auch der Atomunfall an Bord der sowjetischen K-19 und das Verschwinden der K-129 werden behandelt. John Craven, ehemaliger Chefwissenschaftler der US-Navy, glaubt, dass K-129 bei dem Versuch sank, eine Atomrakete auf Hawaii abzuschießen. Professor Ola Tunander, ehemaliger U-Boot-Experte der schwedischen Regierungskommission, glaubt, dass die sowjetischen U-Boote, die Anfang der 1980er Jahre von den Skandinaviern gejagt wurden, eigentlich Teil der psychologischen Kriegsführung der Amerikaner waren. [12]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Verweise
- IMI-Analyse 2008/039: Kriegsbündnis NATO: Militärischer Garant westlicher Vorherrschaft in einer brüchig werdenden Weltordnung
- fact-fiction.net, 13. April 2009: NATO-Generalsekretär Rasmussen hat Moslems aller Jahrhunderte beleidigt
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Nordatlantikpakt: Brockhaus, 2003
- ↑ NATO: Obama begrüsst Rückkehr der Franzosen, 20min.ch, 21. März 2009
- ↑ NATO-Comeback: Frankreich will Veränderungen, weltexpress.info, 20. März 2009
- ↑ Parlament beschließt NATO-Beitritt, euronews.net, 26. März 2009
- ↑ euronews.net, 26. März 2009
- ↑ Letzter Ausweg für die bankrotte Supermacht ist Krieg, Gegenmeinung, 20. August 2009
- ↑ Antrag der Fraktion der DVU: Für ein demokratisches Brandenburg in einem Europa der Vaterländer, 2009
- ↑ NATO: USA für Rasmussen, euronews.net, 21. März 2009
- ↑ Generalsekretär: Rasmussen kommt wohl an die Spitze der Nato, 20min.ch, 21. März 2009
- ↑ ZDF Text, Seite 120, 29. März 2009
- ↑ Überwachung: Riesiges Spionagenetzwerk entdeckt, 20min.ch, 29. März 2009
- ↑ In feindlichen Tiefen: Der geheime U-Boot-Krieg der Supermächte, heise.de (Textbeitrag)
