National Organization for Women

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Die National Organization for Women (NOW) (Nationale Organisation für Frauen) ist die größte VS-amerikanische feministische Organisation.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

NOW wurde am 30. Juni 1966 in Washington, D.C. von Betty Friedan (alias Naomi Goldstein) gegründet, die gleichzeitig die erste Präsidentin der Organisation wurde.

In den 1970er Jahren setzte sich NOW für das sogenannte Equal Rights Amendment (Gleiche-Rechte-Zusatz, ERA) zur VS-Verfassung ein, das eine vollständige gesetzliche Gleichstellung von Mann und Frau garantieren sollte.

Bei ihrer Versammlung am 23. Juli 1989 in Cincinnati (Ohio) wurde das Zwei-Parteien-System der VSA diskutiert und in Frage gestellt. Es wurde über die Aufstellung einer dritten Partei diskutiert; Ergebnis war eine Erklärung zur politischen Unabhängigkeit der Frau („Declaration of Women's Political Independence“).

Eine Untersuchungskommission zu Zusätzen zur VS-amerikanischen Verfassung wurde gegründet. Diese Zusätze sollten Freiheit von sexueller Diskriminierung und das Recht auf einen moderaten Lebensstandard beinhalten, das Recht auf saubere Luft und sauberes Wasser und Umweltschutz sowie das Recht auf Freiheit von Gewalttätigkeiten. Der Kommission stand die ehemalige NOW-Präsidentin Eleanor Smeal vor. Einen Monat zuvor hatte NOW die Commission for Responsive Democracy (dt.: Kommission für eine verantwortungsvolle Demokratie) eingerichtet.

Die postulierten Schwerpunkte von NOW sind gegenwärtig die Beseitigung von Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz, in der Schule, im Rechtssystem und allen anderen Gebieten der Gesellschaft, sichere Abtreibung, Geburtenkontrolle und Rechte zur Selbstbestimmung bei der Reproduktion, alle Formen von Gewalt gegen Frauen, die Ausmerzung von „Sexismus“, „Rassismus“, „Homophobie“ und die Förderung von „Gleichberechtigung und Gerechtigkeit in der Gesellschaft“.

Gründungsmitglieder[1]

Präsidenten

Präsident[4] Zeitraum
Betty Friedan 1966–1970
Aileen Hernandez 1970–1971
Wilma Scott Heide 1971–1974
Karen DeCrow 1974–1977
Eleanor Smeal 1977–1982
Judy Goldsmith 1982–1985
Eleanor Smeal 1985–1987
Molly Yard 1987–1991
Patricia Ireland 1991–2001
Kim Gandy 2001–2009
Terry O'Neill (2009– )

Mitglieder

Nach eigenen Angaben hat NOW heute 550.000 zahlende Mitglieder in allen VS-Bundesstaaten. Von Anfang an war die Mitgliedschaft auch für Männer offen. Weitere Mitglieder waren bzw. sind: Ti-Grace Atkinson, Ernesta Drinker Ballard, Rita Mae Brown, Mary Daly, Warren Farrell, Caroline Davis, Rosemary Dempsey, Kim Gandy, Shere Hite, Florynce „Flo“ Kennedy, Phyllis Lyon, Del Martin, Kate Millett, Virginia „Ginny“ Montes, Irma Newmark, Sylvia Roberts, Barbara Seaman und Jean Witter.

Kritik

Warren Farrell wurde in den 1970er Jahren als einziger Mann dreimal in den Neu Yorker Vorstand der Organisation gewählt. Später legte Farrell in seinen Büchern „Warum Männer so sind, wie sie sind“ (1986) und „Mythos Männermacht“ (1993) dar, wie der Feminismus die Geschlechterverhältnisse sehr einseitig zugunsten der Frauen interpretierte, indem aus weiblichen Ohnmachtserfahrungen auf angebliche Macht der Männer geschlossen wurde, wobei allerdings männliche Ohnmachtserfahrungen systematisch ausgeblendet blieben.

Verweise

Fußnoten

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