Nazismus

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Nazismus ist eine abwertende Kurzform des Begriffs Nationalsozialismus in Synthese mit dem Begriff Faschismus, die erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland im Zuge der Umerziehung gebräuchlich wurde.

In realsozialistischen Systemen, beispielsweise der „DDR“, wurden die Bezeichnungen „Nazi“ und „Nazismus“ gegenüber den Selbstbezeichnungen „Nationalsozialist“ und „Nationalsozialismus“ bevorzugt, um die Verwendung des Begriffs „Sozialismus“ im Zusammenhang mit dem ideologischen Feind zu vermeiden und diesen zugleich abzuwerten.

Verwendet wurde der Begriff erstmals in englischer antideutscher Propaganda.

Der Journalist Giselher Wirsing gibt in seinem Standardwerk „Der maßlose Kontinent. Roosevelts Kampf und die Weltherrschaft“ eine Unterhaltung Bullitts mit dem polnischen Botschafters Potocki im November 1938 wieder:

„Auf meine Frage, ob die Vereinigten Staaten an einem solchen Krieg teilnehmen würden, antwortete er: ‚Zweifellos ja, aber erst dann, wenn England und Frankreich zuerst losschlagen.‘ Die Stimmung in den Vereinigten Staaten ist, wie er sagte, gegenüber dem Nazismus und Hitlerismus so gespannt, daß schon heute unter den Amerikanern eine ähnliche Psychose herrscht wie vor der Kriegserklärung Amerikas an Deutschland im Jahr 1917.“[1]

Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ging in seiner Rede vom 8. November 1939 auf den Begriff ein, indem er bemerkte:

„[...] Und außerdem, der Fall Polen zeigt ja, wie wenig England an sich an der Existenz von Staaten interessiert ist, denn es hätte ja sonst auch Sowjetrußland den Krieg erklären müssen, da ja Polen ungefähr halbiert wurde. Aber die Engländer sagen: Nein, das ist auch gar nicht mehr jetzt das Entscheidende, wir haben jetzt wieder ein anderes Kriegsziel. Erst war es die Freiheit Polens, dann – dann war es der Nazismus, dann waren es wieder die Garantien für die Zukunft. Es wird jetzt irgend etwas anderes sein. Sie werden eben Krieg führen, solange sie vor allem jemand finden, der bereit ist, mit ihnen Krieg zu führen, das heißt der bereit ist, sich selbst für sie auch mitzuopfern. Die Gründe sind die alten Phrasen.“

Um Friedensangebote von Adolf Hitler, die dieser auf dem Gipfelpunkt seiner Erfolge im Kriege über Mittelsmänner an die Britische Regierung gerichtet hatte, abzublocken, schrieb Robert Gilbert Vansittart an Lord Halifax, den Außenminister, folgenden Brief:

„An den Minister. DRINGEND.
Ich hoffe, Sie haben Mr. Mallet dahingehend instruiert, daß er auf keinen Fall Dr. Weißauer treffen darf. [...] Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen, und sie würden uns in einen sechsten Krieg hineinziehen, selbst wenn wir den fünften überleben werden. Alle Möglichkeiten für einen Kompromiß sind passé, und es wird jetzt einen Kampf bis zum Ende geben, und zwar bis zum bitteren Ende.
Ich vertraue darauf, daß Mr. Mallet äußerst kategorische Instruktionen erhalten wird. Wir haben mehr als genug von Leuten wie Dahlerus, Goerdeler, Weißauer und Konsor­ten."

Nach dem Krieg übernahm den Begriff offenbar das Sieger-Lizenzblatt „Der Spiegel“, das diese Bezeichnung erstmals 1947 anwendete.[2]

In einem weiteren „Spiegel“-Artikel aus dem Jahre 1950 heißt es unter Verwendung des Begriffes:

„Das alliierte Fieberthermometer am deutschen Volkskörper hatte eine Bruchstelle. Sie hieß White. Der gar nicht unschuldsweiße Mr. James R. White finanzierte auf Besatzungskosten westdeutsche Meinungsforschung [à la Gallup. Sein Bielefelder ‚Public Opinion Research Office‘ beschäftigte einen Riesenstab von Angestellten. Unter den Fragen, die gestellt wurden befanden sich Fußangeln für vertrauensselig antwortende Deutsche. Etwa: ‚Halten Sie den Nationalsozialismus für eine schlechte Sache oder für eine gute Idee, die nur schlecht ausgeführt wurde?‘ Die wenigsten erkannten den Sinn der Frage, ein hoher Prozentsatz bejahte das Zweite. Whites Schlußfolgerung in seinen Berichten: das deutsche Volk sei noch nazistisch. [...]“[3]

Der Jude Boaz Neumann griff die Bezeichnung später auf und verwendet sie für sein antideutsches Buch „Die Weltanschauung des Nazismus“. Die Nachkriegsbezeichnung setzte sich dennoch nicht durch und wird zur Zeit des gegenwärtigen BRD-Regimes nur von linksextremen und neobolschewistischen Gruppierungen verwendet.

Fußnoten

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