Neuschwabenland

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Neuschwabenland befindet sich seit 1945 unter norwegischem Anspruch.


Neuschwabenland auf dem antarktischen Kontinent
Neuschwabenland auf dem antarktischen Kontinent

Neuschwabenland (auch Neu-Schwabenland) ist Teil des Deutschen Reiches und Randgebiet der Ostantarktis, welches jedoch derzeit von Norwegen völkerrechtswidrig beansprucht wird. Das deutsche Gebiet entspricht ungefähr der Fläche des deutschen Kernreiches. Es ist weitgehend von Inlandeis bedeckt und von hohen Gebirgen durchzogen. Das Gebiet reicht etwa von 25°östl. Länge bis 15° westl. Länge, und vom 69. bis zum 74. Breitengrad südlicher Breite.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Einführung

Das deutsche Reichsgebiet Neuschwabenland wurde 1938/39 von der deutschen Antarktisexpedition unter Leitung von Alfred Ritscher für das Deutsche Reich in Besitz genommen. Die deutsche Antarktis-Expedition wurde mit einem Flugzeugträger (Katapultschiff) durchgeführt, das den Namen Schwabenland trug. Der Schiffsname gab somit auch dem dortigen Gebiet den Namen: Neuschwabenland. Die Erkundung und Inbesitznahme des Gebietes erfolgte durch Flaggenhissung und den Überflug der Flugboote "Boreas" und "Passat", die während des Überfluges Hakenkreuzfahnen zur Markierung des deutschen Hoheitsgebietes abwarfen. Weiterhin wurde die Inbesitznahme des Areals durch hervorragende Luftaufnahmen dokumentiert, die den deutschen Anspruch untermauern.

Bei der Einnahme des Gebietes für das Deutsche Reich wurden insgesamt mehr als 11.000 Luftaufnahmen angefertigt und über 100 Hakenkreuz-Fallflaggen abgeworfen sowie eine provisorische Basisstation errichtet. Darüberhinaus wurden detaillierte Karten erstellt. In den Karten sind vor allem die einzelnen Gebirge mit deutschen Namen ausgestattet. Das Wohlthat-Massiv mit dem 3.900 Meter hohen Mentzel-Berg, das Mühlig-Hofmann-Gebirge mit dem 4.000 Meter hohen Habermehl-Gipfel, das Ritscher-Land mit dem 4.000 Meter hohen Schubert-Gipfel, dem Spieß-Gipfel und der Penck-Mulde.

Das Deutsche Reich meldete somit völkerrechtlichen Anspruch auf ca. 600.000 km² deutschen Reichsgebietes in der Antarktis an, welcher jedoch durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1939 bis heute nicht vollzogen werden konnte.



Spekulationen nach bildete Neuschwabenland einen möglichen Rückzugsort einer Absetzbemühung des deutschen Militärs während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis heute ranken sich Mythen und Legenden um die Expedition und um das deutsche Reichsgebiet Neuschwabenland, zumal in den Jahren 1946/47 eine amerikanische Großexpedition (Operation "Highjump") unter Admiral Richard Evelyn Byrd unter Einsatz von U-Booten und einem Flugzeugträger in ebendiesem Areal eine sogenannte Übung abhielt. Die Operation wurde nach 8 Wochen wegen Verlusten an Menschen und Material abgebrochen. Möglicherweise sollte diese amerikanische Operation auch nur dem Test von militärischen Gerätschaften dienen, die in einem befürchteten Krieg gegen die damalige bolschewistische Sowjetunion auf ihre extreme Wettertauglichkeit hin geprüft werden sollten. Das Operationsareal ausgerechnet innerhalb des deutschen Reichsgebietes Neuschwabenland läßt jedoch auch durchaus andere Schlüsse zu. Admiral E. Byrd wurde 1948 von der deutschen Polarschiffahrtsgesellschaft nach Hamburg zur „Urania“ eingeladen. Er stellte dort den Film „Mit Byrd zum Südpol“ vor. Unter den 82 geladenen Gästen befanden sich auch 54 Mitglieder der Schiffsbesatzung der Schwabenland, jenes Schiffes welches 1938 zur Expedition nach Antarktika aufbrach.

Am 5. August 1952 vermeldete das Auswärtige Amt der BRD im Bundesanzeiger Anspruch auf 84 deutsche Namen für Berge, Gebiete, Höhenzüge und Gebirge im Neuschwabenland, jedoch keine direkten Gebietsansprüche, da das derzeitige Besatzungskonstrukt BRD, im Gegensatz zum Deutschen Reich, diese Gebiete völkerrechtlich nicht beanspruchen kann. Die derzeitige "BRD" kann also "aufgeben" oder "verzichten" auf was auch immer. Neuschwabenland ist und bleibt jedoch weiterhin Teil des Deutschen Reiches. Ähnlich verhält es sich mit den derzeit fremdverwalteten Gebieten Ostdeutschlands.

Während der norwegischen Antarktisexpedition 1956 bis 1960 wurde das Gebiet topographisch neu aufgenommen und erhielt norwegische Bezeichnungen, die jedoch von keinem Land außer Nowegen anerkannt wurden.

1961 errichtete die Sowjetunion auf dem Schelfeis in der Nähe der Schirmacher-Oase ihre Forschungsstation „Lasarew“. Später setzte man diese Station in die Oase selbst um und gab ihr den Namen „Nowolasarewskaja“.

In unmittelbarer Nähe dieser sowjetischen Station erbaute die DDR 1976 die Georg-Forster-Station, die als Ausgangsbasis für umfangreiche geodätische, geophysikalische, glaziologische, meteorologische und Forschungen in der Schirmacher-Oase selbst sowie in den südlich gelegenen Gebirgsketten des Wohltat-Massivs diente. Sie wurde 1996 aus Kostengründen vollständig abgebaut.

[bearbeiten] Filme

  • Mythos Neuschwabenland, Polarfilm 2008, ASIN: B00118Q9E6
  • UFO - Geheimnisse des Dritten Reiches, Universal 1994, ASIN: B00004RP9Y

[bearbeiten] Literatur

  • Bergmann, O. (1988) - Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere, Hugin, Wetter
  • Gehring, Heiner & Zunneck, Karl-Heinz (2005) - Flugscheiben über Neuschwabenland, Kopp, ISBN 3938516003
  • Haarmann, D. H. (1983) - Geheime Wunderwaffen - Teil 1, 2 und 3, Hugin, Wetter
  • Helsing, Jan van (1993) - Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert, Ewert, ISBN 3-89478-069-X
  • Jürgenson, Johannes (2003) - Das Gegenteil ist wahr - Band 2 - UFOs und Flugscheiben als Waffen im Kampf um die globale Macht, Argo, ISBN 3980820645
  • Schön, Heinz (2004) - Mythos Neu-Schwabenland, Arndt, ISBN 3887410815
  • Sternhoff, Gilbert (2007) - Die Zukunft hat längst begonnen: Die Dritte Macht von 1945 bis zur Übernahme der Welt, Kopp, ISBN 3938516496

[bearbeiten] Verweise

[bearbeiten] Schriften

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[bearbeiten] Weltnetz

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