Nordische Kriege

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Als Nordische Kriege werden im Allgemeinen diejenigen Krieg bezeichnet, die von Schweden aus gegen den südlichen und östlichen Ostseeraum vorgetragen wurden.

Inhaltsverzeichnis

Kriege im Hochmittelalter

Bis zum 13. Jahrhundert taten sich besonders die Dänen in gewohnheitsräuberischen Kriegszügen über die Ostsee hervor. Weite Teile Norddeutschlands gehörten zu ihrem Machtbereich.

In der Schlacht bei Bornhöved, einem nahe Neumünster gelegenen Ort, wurde diesen Raubzügen im Jahre 1227 ein Ende gesetzt. Die Niederlage des Dänenkönigs Waldemar II. besiegelte das Ende der dänischen Dominanz Norddeutschlands.

Livländischer Krieg 1558 – 1583

Hauptartikel: Erster Nordischer Krieg

Der Livländische Krieg, auch Erster Nordischer Krieg genannt, begann am 22.Hartung 1558 mit dem Einmarsch russischer Truppen in Livland. Dieser Krieg wurde vom Zarentum Rußland gegen Polen-Litauen, Dänemark und Schweden um die Vorherrschaft im Ostseeraum geführt. Die livländische Küste war für Rußland wegen des Ostseehandels mit Westeuropa von erheblicher strategischer Bedeutung.

Im Jahre 1563 griff der schwedische König Erich XIV. gegen Dänemark in den Krieg ein. Dieser "siebenjährige" nordischer Krieg wurde 1570 im Friede von Stettin ohne Gebietsveränderungen beendet.

Der Waffenstillstand von Jam Zapolski am 15.Hartung 1582 bedeutete das vorläufige Ende des schwedisch-russischen Krieges. Zar Iwan IV. verzichtete auf Livland und Polozk, erhielt aber die vom polnischen König Stephan Báthory zwischen 1579 und 1581 eroberten russischen Gebiete zurück, nachdem dieser eine mehrmonatige erfolglose Belagerung von Pleskau aufgegeben hatte. Schweden wurden im Friedensvertrag von Pljussa mit Russland am 10. Ernting 1583 Estland und Ingermanland zugesprochen.

Weitere Kriege in dieser Periode

  • Russisch-Schwedischer Krieg (1554 – 1557)
  • Russisch-Schwedischer Krieg (1590–1595)
  • Polnisch-Schwedischer Krieg (1600–1629)
  • Polnisch-Moskowitischer Krieg (1609–1619)
  • Ingermanländischer Krieg (1610–1617)
  • Kalmarkrieg (1611–1613)
  • Smolensker Krieg (1632–1634)
  • Torstenssonkrieg (1643–1645)

Dreißigjähriger Krieg

In den 30jährigen Krieg griffen der dänische und der schwedische König ein. Preußen blieb hier ein Nebenschauplatz, der auch kaum von den fürchterlichen Folgen im Reich betroffen war. Viele Begüterte wichen in dieser Zeit in die Region aus.

  • 5. Brachmond 1626: Der schwedische König Gustav Adolf landet bei Pillau.
  • 25. Scheiding 1629: Im Friede zu Altmark[1] mit Polen, Brandenburg und Danzig schloß der schwedische König einen sechsjährigen Waffenstillstand. Brandenburg behielt die vorläufige Verwaltung der Marienburg und einen Teil der Seezölle am Danziger Hafen.
  • 1630 endete die schwedische Beatzung in Preußen und Gustav Adolf gewann freie Hand für das Eingreifen im Reich. Nach Ablauf einer sechsjährigen Frist wurde zu Stuhmsdorf[2] 1635 ein 26jähriger Friede festgesetzt. Schweden gab alle preußischen Eroberungen heraus.

Zweiter Nordischer Krieg

Hauptartikel: Zweiter Nordischer Krieg

Der Zweite Nordische Krieg währte von 1655 - 1660.

Russisch-Polnischer Krieg

Auch der Russisch-Polnische Krieg (1654–1667) ist als Nordischer Krieg anzusprechen.

Dritter Nordischer Krieg 1675 - 1679

Hauptartikel: Dritter Nordischer Krieg

Vierter "Großer" Nordischer Krieg 1700 - 1720

Hauptartikel: Großer Nordischer Krieg

Fußnoten

  1. nahe bei Christburg
  2. 5 km südlich vom Stuhm/Westpreußen
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