Oberstleutnant

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Oberstleutnant, früher auch: Obristlieutenant, ist ein militärischer Dienstgrad der Offiziere nach dem Major. Der Name leitet sich ab von Oberst, vielfach auch Obrist, einem sehr alten Dienstgrad, und Leutnant, französisch lieutenant (Stellvertreter); der Oberstleutnant war also ursprünglich der Vertreter des Regimentskommandeurs, der den Rang eines Obristen hatte.

Stabsoffizierskorps

In Reichsheer (aber auch Preußische Armee, Bayerische Armee, Sächsische Armee usw.), Deutsches Heer, Reichswehr und Wehrmacht war der Oberstleutnant der zweithöchste Offiziersrang der Dienstgradgruppe der Stabsoffiziere. Im NS-Ranggefüge entsprach dieser Dienstgrad dem Fregattenkapitän der Kriegsmarine beziehungsweise dem SS-Obersturmbannführer oder SA-Obersturmbannführer.

Auch die Stabsoffiziere moderner Heere, so z. B. die Bundeswehr und das Bundesheer, gehören der Dienstgradgruppe mit den Rängen Major, Oberstleutnant und Oberst an. Bei der deutschen Marine fallen unter anderem der Korvettenkapitän und der Kapitän zur See, aber auch der Flottenarzt in diese Gruppe. Aufgrund der Befehlskette der Bundeswehr können Stabsoffiziere allen Hauptleuten (zu ihnen zählen der Stabshauptmann, der Stabskapitänleutnant, der Hauptmann, der Stabsarzt und zum Beispiel der Kapitänleutnant), Leutnanten, Unteroffizieren mit Portepee (Feldwebel), Unteroffizieren ohne Portepee und Mannschaften Befehle erteilen.

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