Rose, Olaf

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Olaf Rose

Dr-olaf-rose.jpg
Geboren 1958
in Arnsberg
Beruf Autor, Historiker
Mitgliedschaft: NPD

Olaf Volker Bernhard Rose (geb. 1958 in Arnsberg) ist ein deutscher Autor und Historiker. Er kandidierte 2012 als Kandidat der NPD für das Amt des Bundespräsidenten.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Rose studierte Geschichte und Germanistik. Er wurde 1992 an der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr ›summa cum laude‹ mit einer militärgeschichtlichen Arbeit über Carl von Clausewitz und die Wirkungsgeschichte seines Werkes in Rußland und der Sowjetunion zum Dr. phil. promoviert.

Seine Dissertation erschien als Band 49 der Schriftenreihe des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes der Bundeswehr. 1994 wurde Rose mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet. Bis 2003 war er sechs Jahre lang Stadtarchivar in Herdecke und verfaßte fünf Bücher zur Stadtgeschichte.

Für die Stadt Herne schrieb er eine zunächst allseits belobigte Dokumentation zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegsgefangene in Herne und Wanne-Eickel zwischen 1940 und 1945“, in der er, der russischen Sprache mächtig, die Betroffenen selbst zu Wort kommen ließ. Sein bekanntestes Werk ist jedoch der Große Wendig, den er zusammen mit anderen Historikern verfaßte und in dem einige Geschichtsverfälschungen zu Ungunsten Deutschlands analysiert werden.

Vorträge

In seinen Vorträgen – einige davon stehen weiter unten zum anhören und herunterladen zur Verfügung – beschäftigte sich Rose u. a mit dem Buch „Hitler Begründer Israels“ von Hennecke Kardel. Er verurteilt darin die Behandlung Kardels durch die BRD, hält dessen Buch aber ansonsten nicht für überzeugend. Ob er berücksichtigt hat, daß es sich dabei um einen Roman handelt, ist nicht bekannt. Er geht auch auf die Behandlung der Historiker David Irving und Martin Allen ein. Irving riet er davon ab, sich auf einen Prozeß gegen Deborah Lipstadt einzulassen, weil ein solcher in der gesamten westlichen Welt schlicht nicht zu gewinnen sei.

Er berichtet darüber, wie Martin Allen, weil er ebenfalls gegen die Politische Korrektheit verstoßen hatte, einen bereits abgeschlossenen Vertrag für ein Buch doch noch verlor. Der Verleger soll zu ihm gesagt haben, daß er dagegen zwar klagen könne, wenn er dies jedoch tun würde, würde er kein Buch mehr bei einem namhaften Verlag in der englischsprachigen Welt veröffentlichen können. Schließlich berichtete Rose noch über seinen eigenen Fall. Ihm wurde als Mitarbeiter eines Stadtarchives gekündigt. Auch in seinem Fall wurde gesagt, er könne zwar dagegen klagen, es wäre aber besser für ihn, dies nicht zu tun, weil die Stadt auf Kosten des Steuerzahlers bis in die letzte Instanz gehen könne, ihm aber wahrscheinlich vorher schon „die Luft ausgehen würde“. Rose sollte demnach „mundtot“ gemacht werden, dies habe ihn aber erst recht dazu veranlaßt, nicht nachzulassen und seinen Weg weiter zu gehen.

Rose zitiert auch aus einem Text, in dem festgestellt wird, daß es in der westlichen Welt im Schulunterricht allenfalls noch möglich ist, die Kriegsschuld Deutschlands in Frage zu stellen, aber keinesfalls den Holocaust zu bestreiten, täte jemand dies doch, so könnte er nur noch „eine Baumschule in Saskatchewan besuchen“. Er berichtete auch darüber, daß er als Universitätsmitarbeiter die sogenannte „verbotene Literatur“ selbst lesen wollte, um sich ein eigenes Bild davon machen zu können, u. a. auch Mein Kampf, dazu mußte er sich mit seinem Namen registrieren lassen. Außerdem wird diese Literatur getrennt von der übrigen aufbewahrt. Als er dieses Prozedere mit Studenten diskutierte, stellte er erstaunt fest, daß dieselben das nicht für fragwürdig, sondern für richtig hielten, daß diese Literatur nahezu unzugänglich ist.

Siehe auch

Veröffentlichungen

Bücher

Übersetzungen

  • Martin Allen: Das Himmler-Komplott. Die geheimen Friedensverhandlungen des Reichsführers SS mit den Briten und die mysteriösen Umstände seines Todes 1945. Übersetzt von Olaf Rose. Druffel & Vowinckel, Stegen am Ammersee 2005, ISBN 3-8061-1175-8.
  • Martin Allen: Churchills Friedensfalle. Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941. Übersetzt von Olaf Rose. Druffel & Vowinckel, Stegen am Ammersee 2003, ISBN 3-8061-1153-7.
  • Martin Allen: „Lieber Herr Hitler …“ 1939/1940. So wollte der Herzog von Windsor den Frieden retten. Übersetzt von Olaf Rose. Druffel & Vowinckel, Inning am Ammersee 2001, ISBN 3-8061-1143-X (Originaltitel: Hidden Agenda. How the Duke of Windsor Betrayed the Allies.).

Videos

Tonträger

Verweise

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