Heuschele, Otto

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Otto Heuschele (* 8. Mai 1900 in Schramberg; † 16. September 1996 in Waiblingen) war ein bedeutender deutscher Dichter und Heimatdichter Schwabens.

Leben und Wirken

Heuschele war der Sohn eines Gärtners. Nach Kriegsdienst und Studium (u.a. germanische Philosophie) war er als Verlagslektor tätig. Ab 1926 wirkte er als freier Schriftsteller in der Tradition Hölderlins, Georges und Hofmannsthals. In der Zeit des Nationalsozialismus trat er mit zahlreichen Erzählungen, Romanen und Gedichtsammlungen hervor. Ab 1943 lehrte er als Gymnasiallehrer Deutsch und Geschichte. Nach der „Befreiung“ landeten mehrere seiner Werke auf der Verbotsliste[1].

Werke (Auswahl)

  • Im Wandel der Landschaft. Aufzeichnungen. Verlag Fischer, Tübingen 1927
  • Geist und Gestalt. Aufsätze und Briefe. Verlag Haug, Stuttgart 1927
  • Maurice de Guérin. Leben und Werk eines Dichters. Ein Essay. Verlag Haug, Stuttgart 1927
  • Hugo von Hofmannsthal. Dank und Gedächtnis. Verlag Wunderlich, Tübingen 1930
  • Dichtung und Leben. Aufsätze und Reden. Verlag Meister, Heidelberg 1930
  • Karoline von Gründerrode. Werkstätten der Stadt Halle auf Burg Giebichenstein, Halle Saale 1932
  • Schiller und die Jugend dieser Zeit. Verlag Wilhelm Kohlhammer, Stuttgart 1933
  • Groß war die Nacht, 1935 (Verbotsliste der „Befreier“)
  • Das Feuer in der Nacht, 1937 (Verbotsliste der „Befreier“)
  • Die Sturmgeborenen, 1938 (Verbotsliste der „Befreier“)
  • Der deutsche Brief - Wesen und Welt. Eine Studie. Verlag Silberburg, Stuttgart 1938
  • Deutsche Soldatenfrauen, Bildnis-Skizzen, Verlag Steinkopf, Stuttgart 1940.
  • Geist und Nation. Aufsätze, Briefe, Gespräche. Verlag Rabenpresse, Berlin 1940 (Verbotsliste der „Befreier“)
  • Herbert Post. Schrift und Druck. Verlag Riemerschmidt, Berlin 1941.
  • Der Deutsche. Gedanken deutscher Männer zu seinem Wesen, 1942.
  • Deutscher Freiheitsdrang: Scharnhorst und Gneisenau, in: Ernst Adolf Dreyer / Heinz W. Siska (Hg.): Kämpfer, Künder, Tatzeugen. Gestalter deutscher Größe. 3 Bde., Zinnen-Verlag, München–Wien–Leipzig 1942, Bd. I, S. 229–252
  • Deutsche Soldatenbriefe aus zwei Jahrhunderten, 1943 (Verbotsliste der „Befreier“)
  • Friedrich Hölderlin. Ewige Sendung. Als: Geistiges Europa. o. B. Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg 1946.
  • Herzogin Anna Amalia. Die Begründerin des weimarischen Musenhofes. Verlag der graphischen Kunstanstalt, München 1947.
  • Friedrich Gundolf. Werk und Wirken. De humanitate, 1947
  • Betrachtungen und Deutungen. Neue Essays. Verlag Günther, Stuttgart 1948.
  • Wie sollen wir leben? Brief an einen jungen Freund. Verlag Karl Alber, Freiburg Breisgau 1948.
  • Zwischen Blumen und Gestirnen. Erlebnis und Bekenntnis. Verlag Steinkopf, Stuttgart 1948.
  • Hugo von Hofmannsthal. Dank und Gedächtnis. Mit einem Anhang: Aus Briefen Hugos von Hofmannsthal an den Verfasser, Freiburg 1949

Fußnoten