Pazifikkrieg

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Ein Ausgangspunkt des Pazifikkrieges mag die Mandschurei-Krise ab dem Mukden-Zwischenfall vom 18. September 1931 gewesen sein. In den folgenden Jahren kam es zu ansteigenden Interessenkonflikten zwischen Rußland, Japan und China.

Am 7. Juli 1937 landeten japanische Truppen an der Küste Chinas und es kam zum Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke. Infolgedessen begann nach einem kurzzeitigen Waffenstillstand am 25. Juli 1937 der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg, der bis 1945 andauern sollte und dessen Ausbruch von einigen Historikern als der eigentliche Beginn des Zweiten Weltkrieges angesehen wird.

China stand zu diesem Zeitpunkt vor einem Scheideweg, da die Kommunisten unter Mao Zedong und die Nationalisten der Kuomintang unter Chiang Kai-shek um die Vorherrschaft im Land kämpften. Die Kommunisten hatten sich nach dem Langen Marsch in das Landesinnere zurückgezogen und griffen beim Kampf gegen die Japaner nur vereinzelt ein. So errangen sie in der Schlacht von Pingxingguan einen kleinen taktischen Sieg, der als „Der große Sieg von Pingxingguan“ in die Geschichte der kommunistischen Partei einging. Nach der Hundert-Regimenter-Offensive von Mitte bis Ende 1940 kam es zu einem inneren Zerwürfnis in der Partei und Mao beschloss den Kampf gegen die Japaner gänzlich den Nationalisten zu überlassen und die eigenen Truppen für den später wieder ausbrechenden Klassenkampf zurückzuhalten.

Um den 8. Dezember 1937 erreichten die japanischen Truppen Nanking, die Hauptstadt der Kuomintang und kesselten sie ein. Bei der Evakuierung von VS-amerikanischen Bürgern aus Nanking beschossen die Japaner am selben Tag von Kampfflugzeugen aus das auf dem Jangtsekiang fahrende, vollbeladene Kanonenboot USS Panay (Panay-Vorfall). Das Boot wurde versenkt. Zwar entschuldigte sich die japanische Regierung für den Zwischenfall, aber dies sorgte dafür, daß sich die Meinung über Japan in den VSA zu ändern begann. Am 13. Dezember besetzten die japanischen Truppen Nanking. Darauf folgte das Massaker von Nanking. Chiang Kai-shek ließ daraufhin die Hauptstadt in das entfernte Chongqing verlagern.

Im März 1938 verabschiedete Japan das Nationale Mobilisierungsgesetz, welches alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte auf eine effizientere Kriegsführung konzentrierte und im April in Kraft trat. Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes mit China kamen auf, als Ugaki Kazushige, ein ehemaliger General und Gegner weiterer Eskalationen, im Mai des selben Jahres Außenminister wurde. Doch statt eine Beruhigung der Lage zu erreichen, kam es zu erneuten Streitigkeiten mit der Sowjetunion um die Mandschurei und in der Folge zum Russisch-Japanischen Grenzkonflikt.

Da Japans wirtschaftliche Zukunft vor allem von Rohstofflieferungen abhing, nutzte es den Ausbruch des Kriegs in Europa und setzte die Sperrung der Burmastraße durch, um die chinesischen Truppen vom Nachschub abzuschneiden. Darüber hinaus erhielt Japan von Vichy-Frankreich die Zustimmung zur Besetzung Vietnams, damals noch Französisch-Indochina. In der Folge verhängten die VSA und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein.

Am 27. September 1940 unterzeichnete Japan den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien, der den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung erweiterte. Die VS-amerikanische Regierung rief daraufhin am 8. Oktober alle Zivilisten auf, in die VSA zurückzukehren, wegen der verschärften Lage in diesem Gebiet und verhängte am 23. Oktober ein totales Ausfuhrverbot für Eisen- und Stahlschrott nach Japan. Am 23. Oktober verließen drei Passagierdampfer die VSA um alle VS-Amerikaner aus China und Japan zu evakuieren.

Im April 1941 unterschrieb VS-Präsident Roosevelt einen Geheimbefehl, der es Reserveoffizieren erlaubte das Militär zu verlassen und als Freiwillige nach China zu gehen. Als Folge gründete Captain Claire Lee Chennault in Kuming die American Volunteer Group (auch Flying Tigers genannt), eine VS-amerikanische Fliegerstaffel, die ab 1942 in den aktiven Dienst der US Air Force gesetzt wurde.

1941 begannen verstärkte Bemühungen der VSA und Japan, den drohenden Krieg zu zu ihren Gunsten nutzen zu können. Wegen des Embargos Großbritanniens und der VSA und weil Japan von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war, blieb ein Krieg mit den VSA und Großbritannien die einzige Alternative zum Verlust des Reiches.

Nachdem Japan die VSA mit dem Angriff auf Pearl Harbor scheinbar empfindlich getroffen hatte und diese ihnen den Krieg erklärt hatten, drangen die Japaner weiter nach Süden vor und besetzten europäische und VS-amerikanische Kolonien wie Hongkong, die Philippinen und Niederländisch-Indien.

Innerhalb von vier Monaten (Dezember–März) hatten japanische Truppen weite Teile Südostasiens und einen Großteil des Pazifiks unter ihrer Kontrolle. Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans.

Die wichtigste Eroberung der Japaner fand am 23. Januar 1942 statt, als die australische Garnison in Rabaul an der Nordostspitze auf New Britain überwältigt und die Hafenstadt eingenommen werden konnte. Damit hatten die Japaner eine hervorragende Ausgangsbasis für ein weiteres Vordringen in Richtung Ostpazifik und die Südsee, die in den folgenden Jahren zu einer regelrechten Festung ausgebaut wurde.

Mitte 1942, nach der Schlacht im Korallenmeer sowie der Schlacht um Midway, bei der die Japaner vier Flugzeugträger und zahlreiche Flugzeuge und erfahrene Besatzungen verloren und damit ihre Flotte empfindlich geschwächt war, änderte sich jedoch die Situation. Mit der Landung auf der Salomonen-Insel Guadalcanal am 7. August begannen die VS-Amerikaner die Operation Watchtower, eine der verlustreichsten und verbissensten Schlachten während des Pazifikkrieges. Sie dauerte bis ins nächste Jahr an und markierte einen weiteren Wendepunkt zugunsten der VSA. Damit war eine Isolierung Australiens von den VSA vereitelt und VS-Truppen konnten weiter auf japanisch besetztes Gebiet vorrücken. Weiterhin hatte die japanische Flotte bei diesen Abnutzungsschlachten Verluste zu verzeichnen, die sie kaum zu ersetzen vermochte.

Die härtesten Kämpfe tobten von Ende 1942 bis Mitte 1944 auf Neu Guinea, in der Südsee auf den Salomonen, den Gilbert-Inseln, den Marshall-Inseln und den Marianen. Ein erfolgreiches taktisches Mittel war dabei das so genannte „Inselspringen“, bei dem die VS-Amerikaner die starken japanischen Stützpunkte, im Besonderen den wichtigen Standort Rabaul mit seinem Hafen und den Flugfeldern, umgingen und Insel für Insel in Richtung japanischem Hoheitsgebiet einnahmen.

Zu Beginn des Jahres 1943 gelang es den VS-Amerikanern in vermehrtem Maß, japanische Funkcodes zu entschlüsseln. Einer der wichtigsten Codes war der Ultra-Code der Kommandantur des Truk-Atolls. Damit war die Grundlage für den Seekrieg gegen die japanischen Fracht- und Nachschubschiffe durch VS-U-Boote gelegt, dessen stetig steigende Versenkungsraten einen wesentlichen Anteil am Sieg hatten. Der japanischen Marine gelang es während des gesamten Krieges nicht, ein wirksames Schutzsystem für ihre Transportschiffe zu bilden. Vor allem der Mangel an Treibstoff beeinträchtigte einerseits die Ausbildung neuer Piloten extrem, und machte es anderseits erforderlich, Flottenverbände weit außerhalb der Hauptkampfgebiete, in der Nähe von Treibstoffquellen, zu stationieren, was die taktischen strategischen Optionen der Flotte stark einschränkte.

Der VS-amerikanischen Funkaufklärung gelang Mitte April die Entschlüsselung eines Funkspruchs, nachdem Admiral Yamamoto Isoroku, Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Japanischen Marine, den Stützpunkt auf Bougainville besuchen wolle. Zum Abfangen seines Flugzeugs starteten am 18. April 16 Lightning Jäger von der neuen zweiten Startbahn des Henderson Airfields auf Guadalcanal und nahmen Kurs nach Norden. Bei einem eigenen Verlust gelang ihnen der Abschuss von drei der neun japanischen Begleitflugzeuge und der zwei Transportmaschinen. In einer davon befand sich Yamamoto, der dabei ums Leben kam. Vom Verlust dieser starken Führungspersönlichkeit konnte sich die japanische Marine in der Folge nur schwerlich erholen (Operation Vengeance).

Ab 1944 begann die Erfolgszeit der VS-amerikanischen Task Forces. Die beiden großen Trägerflotten Task Force 38 und 58 wechselten sich bei den Vorstößen gegen japanisch besetzte Inselgruppen ab und drangen stetig weiter in Richtung der japanischen Inseln vor, obwohl die Japaner mit dem Einsatz von Kamikaze-Fliegern begannen. Die von den Japanern erwarteten hohen Verlustraten bei den VS-amerikanischen Schiffen blieben aber aus. Ebenso blieben die Erfolge der bemannten Kaiten-Torpedos aus.

Am 5. September 1944 vermeldete Tokio eine ganze Reihe von Fällen des Mißbrauches der japanischen Kriegsflagge durch amerikanische U-Boote und Flugzeuge. So tauchte Anfang Juli ein feindliches U-Boot, das die Fahne der japanischen Marine führte, vor dem Hafen Puket an der Westküste des mit dem Kaiserreich verbündeten Thailands auf und nahm ein thailändisches Schiff unter Feuer. Im gleichen Monat erschien ein weiteres VS-amerikanisches U-Boot vor Neu-Guinea und beschoß japanische Streitkräfte. [1]

Nach der ab Mitte Juni begonnenen Schlacht um Saipan, bei der die Japaner fast alle eingesetzten Flugzeuge mitsamt Besatzungen und durch U-Boote drei Flugzeugträger verloren, kam es Ende Oktober bis Anfang November 1944 während der Landungen auf Leyte in den Philippinen zur See- und Luftschlacht im Golf von Leyte, bei der die Japaner mit vier Flugzeugträgern (ohne Flugzeuge), drei Schlachtschiffen, zehn Kreuzern und neun Zerstörern fast ihre komplette Seestreitmacht verloren.

Nach den Kämpfen auf den japanischen Inseln Iwojima und Okinawa warfen die VS-Amerikaner am 6. August 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima. Kurz darauf, am 9. August wurde die zweite über Nagasaki gezündet. Sechs Tage später verkündete der japanische Tennō im Rundfunk die Kapitulation Japans, die am 2. September in der Bucht von Tokio auf der USS Missouri unterzeichnet wurde.

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Südharzer Kurier, Nr. 208, 5. September 1944, S. 2
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