Pelley, William Dudley

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William Dudley Pelley (* 12. März 1890 in Lynn, Massachusetts; † 30. Juni 1965 in Noblesville, Indiana) war ein VS-amerikanischer Autor, Journalist, Politiker und Soldat im Ersten Weltkrieg.

Leben

William Dudley Pelley war als Sohn eines englischen Methodisten aufgewachsen. Im Ersten Weltkrieg war er in der Spionageabteilung an der Ostfront eingeteilt. Nach dem Krieg ging er nach Hollywood, um als Autor tätig zu werden. Er wirkte als Drehbuchautor an Filmen wie „The Light in the Dark“ und „The Shock“ mit. Ebenfalls in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er als Journalist. 1928 schrieb er den Artikel „Seven Minutes in Eternity“ für das American Magazine, der ihm nationale Aufmerksamkeit bescherte.

1932 zog Pelley nach Asheville, um dort eine Universität zu gründen. Die Schwerpunkte der Universität lagen auf christlicher Volkswirtschaftslehre. Nebenher betrieb er einen Verlag, der die wöchentlich erscheinende Zeitung „Liberation“ herausgab. Die Liberation hatte eine antijüdische Haltung. 1933 gründete Pelley die „Silver Legion of America“ (auch „Silver Shirts“ genannt). Die Silver Legion of America hatte die Schwarzhemden in Italien und die Sturmabteilung in Deutschland als Vorbild. 1936 gründete er die „Christian Party“, deren Ziel es unter anderem war, Juden den Erwerb von Grund und Boden in den VSA zu untersagen. Im selben Jahr trat er als Kandidat dieser Partei bei der Präsidentschaftswahl an. Bundesweit erzielte er 1598 Stimmen und landete damit im hinteren Bereich des Bewerberfeldes.

1942 wurde er wegen Volksverhetzung zu 15 Jahren Haft verurteilt, von denen er sieben Jahre absaß.

Pelley verstarb am 30. Juni 1965 in Noblesville, Indiana.[1]

Werke

Fußnoten

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