Daglinger

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Die Daglinger waren ein germanischer Volksstamm der Wikinger aus dem heute norwegischen Raum. Sie sind auch unter dem Namen Piasten bekannt. Dieser Name bezieht sich auf den legendären Stammvater Piast.

Das erst seit dem 13. Jahrhundert Piasten genannte Daglinger-Geschlecht besitzt eine durchgehend germanische Koninuität, welches mit Dago Mesico I. den Grundstein an Warthe und Netze für das spätere und allgemein ebenfalls erst vom 13.Jahrhundert an als „Polen“ benannte Land im ostgermanischen Reich legte.

Der Wikingerkönig Bolsleib der Kühne (992 bis 1025) (polonisiert: „Boleslaw Chrobry“) aus dem Geschlecht der Dagoner/Daglinger ist keineswegs polnischer Herkunft. Er weitete sein Reich nach Westen bis zu den Grenzen der Ottonen und nach Osten zu den Grenzen des Reichs der Kiewer Rus aus. Das geschah in Nachfolge seines Vaters, der mit der Annahme des römisch-katholischen Glaubens als Heide einer Zwangschristianisierung zuvorkam, nun aber ab 967 seinerseits dem christlichen Auftrag gemäß alle umgebenden Heiden (Sclavi) dem Glauben zuführte. Die Sclavi wurden später zu Slawen umgedeutet.

966 unterstellte Dago Mesico I. sein Reich dem Stuhle Petri als „Terra Petri“ und machte es gleichzeitig unabhängig von West und Ost. Es war kein „Lehen“. Die Hauptstadt des Mesico-Reiches war Posen, die Bischofsstadt Gnesen, wo ja auch die Gebeine der Dagonen ruhen, von Polen sinnigerweise umgefälscht in „Jagellonen“.

Die Schwestern Bolsleib des Kühnen hießen Gunhild, Geira und Astrid und heirateten norwegische, dänische und schwedische Könige.

Quellenwiedergabe

Quelle
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Zur Untermauerung ungerechtfertigter Hoheitsansprüche auf Schlesien wird von polnischer und leider auch oft von bundesdeutscher Seite behauptet, die über Jahrhunderte in Schlesien regierenden Fürsten seien eine polnische Dynastie gewesen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß zwischen den Polanen um 1000 n. d. Zt. und den heutigen Polen ethnische Unterschiede bestehen und daß die Bezeichnung >Piasten< eine spätere polnische Zutat ist. Es ist ziemlich sicher, daß das erste Herzogs- und Königsgeschlecht Polens aus einem skandinavischen Adelsgeschlecht stammt, das zusammen mit dem Fürsten- und Königsgeschlecht des Reiches von Nowgorod und Kiew - den Ruriks - bei Oslo beheimatet war. Der erste chronistisch nachweisbare Herrscher, heute meist Miseko genannt, wird in den zwei erhaltenen Urkunden seiner Zeit Dago oder Dogo genannt, was ein rein nordischer Name ist, der in den späteren slawischen Sprachen nicht nachweisbar ist, weshalb man richtiger vom Geschlecht der Daglinger spricht. Auch für andere, heute als polnisch bezeichnete Adelsgeschlechter ist die wikingische Herkunft nachgewiesen, selbst von polnischen Forschern. Sie kamen als Dagos Gefolge, als dieser von den Polanen ins Land gerufen wurde. Ähnliches kam in den Stammesherzogtümern zwischen Elbe, Saale und Weichsel wiederholt vor. Grabfunde wikingischer Art aus jüngerer Zeit belegen das, ebenso die aus der damaligen Zeit erhaltenen bildlichen Darstellungen mit Wikingerschiffen, Schwertern und anderem nordischen Kulturgut, besonders eindrucksvoll an der Bronzetür zum Gnesener Dom.

Die Daglinger hatten bis zum Gründer ihres schlesischen Seitenzweiges Wladislaus II. 1138 fünf deutsche und warägische Frauen. Die anschließenden schlesischen Daglinger hatten bis zum Ende der Breslauer Linie im Jahre 1335 Kinder von fünf deutschen und zwei nichtdeutschen Frauen, wovon eine böhmische Przemyslidin war. Doch auch die Przemysliden waren höchstwahrscheinlich Wikinger. Auf dem Hradschin, der Burg des ersten Przemysliden, Boleslaw I., stand in der Mitte ein gleichaltes wikingisches Fürstengrab (von tschechischen Forschern als solches erkannt). Dago-Miseko I. (963-992) heiratete in erster Ehe 965 die althochdeutsch sprechende Tochter Dubrawka der Prager Wikinger und nach deren Tod 977 die Tochter Oda des Markgrafen Dietrich von der Nordmark. Sein Sohn Boleslaus I. (922-1025) hatte als vierte Frau Oda, die Tochter des Ekkehard von Meissen. Seine Söhne waren Lambert-Miseko und Otto-Bezprim. Miseko II. (1025-1034) hatte die deutsche Prinzessin Richenza von Lothringen zur Frau, eine Enkelin Kaiser Ottos II. und Nichte Kaiser Ottos III. Der Sohn Misekos II., Kasimir Karl (1034-1058), heiratete 1038/39 Dobrogena Maria, Tochter des Warägers Wladimir I. von Kiew. Der Sohn von Kasimir Karl, Boleslaw II. der Kühne (1058-1076), heiratete 1065 Viseslava, Tochter des Warägers Swistoslaw. Herzog Wladislaus Hermann I. (1080-1102) heiratete in zweiter Ehe Judith, die Tochter Kaiser Heinrichs III. und Schwester Kaiser Heinrichs IV. Deren Sohn und Erbe Boleslaus Schiefmund (1102-1138) hatte in zweiter Ehe die Prinzessin Salome, Tochter des Grafen Heinrich zu Berg, zur Frau. Herzog Wladislaus II., der Vertriebene (1138-1146), der Gründer der schlesischen Seitenzweige der Daglinger, vermählte sich mit Agnes von Babenberg, Tochter von Leopold von Österreich, einer Halbschwester König Konrads III. und Tante Kaiser Barbarossas. Eine zweite Ehe ging er ein mit Christine, der Tochter Albrechts des Bären von Brandenburg. Sein Sohn Boleslaus der Lange (1163-1201) hatte Adelheid von Sulzbach zur Frau. Ihr Sohn Heinrich I. (1201-1236) heiratete 1187 Hedwig von Andechs-Meran, deren Sohn Heinrich II., der Fromme (1238-1241), in der Schlacht gegen die Mongolen am 9. 4. 1241 bei Liegnitz fiel. Er hatte eine Przemyslidin, Anna, Tochter von Ottokar von Böhmen, zur Frau. Die Przemysliden hatten seit Udalrich (1012-1033) nur noch deutsche Frauen. Es gab keine mittelalterliche Dynastie außerhalb des Reichs, die enger mit deutschen Kaisern verwandt gewesen wäre als die Daglinger. Aus Vorstehendem folgt, daß am Hofe der Daglinger (Piasten) infolge der vielen deutschen Frauen neben dem Nordgermanischen bald Alt- und Mittelhochdeutsch gesprochen worden sein muß und daß die schlesischen Herzöge vom Beginn der schlesischen Linie der Daglinger an nur noch deutsche Frauen hatten und nur als Deutsche angesehen werden können, die sich bald mehr und mehr aus dem polnischen Staat lösten und ihr Land 1278 von Rudolf von Habsburg zu Lehen erhielten.

Quelle: Der Große Wendig, Band 1, Kapitel 124, S. 522f.: „Die Daglinger und Piasten keine Polen“


Verweise

Literatur

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