Pogrom

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Pfeil 1 start metapedia.png Für die gleichnamige Musikgruppe siehe Pogrom (Musikgruppe)


Ein Pogrom (russ. „verwüsten“) bezeichnet einen gewalttätigen Übergriff auf Leben und Eigentum einer spezifischen Gruppe mit dem Ziel deren Vernichtung und Vertreibung. Diese Gruppe kann andersrassig, fremdvölkisch sein oder auch einer anderen Religion angehören. Pogrome bilden oft die Vorstufe zum Völkermord.

Bekannte Pogrome sind u. a. die Bartholomäusnacht 1572 in Frankreich, der Bromberger Blutsonntag 1939, bei dem Deutsche von Polen ermordet wurden, nur weil sie Deutsche waren oder das Juden-Pogrom von Kielce, bei dem im Jahre 1946 Juden von Polen ermordet wurden. Auch das Massaker von Jedwabne war ein Pogrom, bei dem Juden von Polen ermordet wurden. Die Ermordung von Deutschen im Sudetenland und in Böhmen durch Tschechen nach 1945 stellt ebenfalls einen Pogrom dar, der allerdings bereits die Grenze zum Völkermord überschritten hatte.

Die sogenannte Reichskristallnacht von 1938 war ein von Juden gegen ihresgleichen provoziertes Pogrom. Das Kiewer Pogrom vom September 1945 begann nach dem Streit zwischen Ukrainern und einem jüdischen NKWD-Agenten. Dieser hatte die Ukrainer erschossen, und ihre Beerdigung löste dann antijüdische Übergriffe seitens der Ukrainer aus.

Der heutzutage stattfindende alltägliche Terror und die Verfolgung von Palästinensern in ihrer eigenen Heimat sind Pogrome, die von Juden verübt werden.

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