Politische Korrektheit

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Politische Korrektheit (engl.Political Correctness“, Abkürzung: „PC“) ist eine ironische sowie spöttische Bezeichnung und bezeichnet die Gesamtheit der in moralistischer Phrase und Pose vorgetragenen Methoden, der Mittel und des Systems der ständigen und systematischen, persönlichen oder medialen Beeinflussung des Denkens und Verhaltens von Menschen im Sinne marxistischer Ideologie (→ Frankfurter Schule). Politische Korrektheit hat auch eine Funktion als öffentliche Lüge- und Heuchelsprache (→ Sprache der BRD) und bedarf eines totalitären Systems (westliche Demokratien), das unhinterfragbare quasi-religiöse Dogmen aufstellt.

Teilweise wird mit Politischer Korrektheit auch allgemein die Anbiederung des Sprachgebrauchs an die jeweilig aktuelle Ausrichtung des gerade vorherrschenden Zeitgeistes bezeichnet, indem sie die Meinungshoheit ausschließlich für sich beansprucht. In diesem Sinne ist Politische Korrektheit soviel wie Zeitgeistdienerei oder -unterwürfigkeit. Ihre Anhänger und Nacheiferer verstehen sich selbst immer als die Vertreter einer „politisch korrekten“ Sprache im Sinne der Opportunität und somit zugleich als vorgeblich moralische Instanz. Dieses Verhalten ist stets mit einer – entgegen den eigenen, beständig gepredigten Toleranzforderungen – massiven intoleranten Haltung gegenüber nichtkonformen Weltanschauungen – vorrangig in Politik, Medien, Kunst und öffentlichem Leben – verbunden. Gegner dieses medial-politisch vollständig korrupten Systems der sogenannten Politischen Korrektheit lehnen dieses als ein Mittel der gesellschaftlichen Zensur ab und sehen als dessen Folge eine zunächst unterschwellig, dann offen fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit.

„Die PC ist unbarmherzig dichotomisch: Was nicht politisch korrekt ist, ist eben unkorrekt. Grauzonen des Zweifels räumt sie nicht ein, Zickzackprofile gehen über ihren Horizont: Wer das Lager der PC in einem Punkt verläßt, wird sofort in das des Feindes eingewiesen. Sie ist zudem durch und durch moralisch: Das Inkorrekte ist nicht nur falsch, es ist böse.“Dieter E. Zimmer[1]
„Hilfe, es ist die Gedankenpolizei!“, aus einer Bildergeschichte von „Calvin & Hobbes“

Inhaltsverzeichnis

Politische Korrektheit als Kommunikationstechnik

In ihrer extremistischsten Form besagt die PC: Alles, was zur Aufrechterhaltung der eigenen Gesellschaft notwendig ist, sei pauschal als „rechts“, „rechtsradikal“, „rassistisch“, „populistisch“ und abgrundtief unmoralisch anzusehen. Umgekehrt sei dafür alles unterschiedslos „willkommen zu heißen“, was der eigenen Gesellschaft schadet. Im höchsten Grad der Verblendung sprechen linkschaotisch und pazifistisch Verirrte diese Dogmen mit echter Entschiedenheit aus, also so, als ob sie den Irrsinn des Gesagten selbst nicht bemerkten. Klarerweise aber geht jede Zivilisation genauso unter – wie alle Kulturen vor ihr –, die vor lauter Überfluß nicht merkt, daß entscheidende Grundfaktoren ganz und gar falsch laufen.

Im Falle der linksverhetzten PC sind die illusionären Verirrungen jedoch noch infamer eingefädelt, als die Ideologiegeschichte es für andere Beispiele belegt: Die Hintergrundmacht ist jetzt kommunistisch. Bestimmte Ideologen wollen es so, daß eine ihrer Kultur und Wurzeln beraubte Restgesellschaft nur noch eine manipulationsbereite auslaufende Abschiedsgesellschaft ist, die ihren eigenen Untergang nicht erkennt und statt dessen unablässig feiert, sich mit sinnloser Unterhaltung zufriedengibt, anstatt ihre eigene Weiterexistenz endlich anzupacken. So ist in den westlichen Gesellschaften die Politische Korrektheit (PC) eine Kommunikationstechnik etablierter Medien und politischer Kräfte, staatlicher, staatsnaher und kirchlicher Einrichtungen zur Bewußtseinsbildung und Handlungsanleitung der jeweiligen Bevölkerung sowie zur emotionell eingängigen Umsetzung der Ziele westlicher Eliten im Sinne des Konzepts der „Einen Welt“ (→ Neue Weltordnung).

Im Kern stellt sich Politische Korrektheit als Agitation dar, die stets vorgeben will, was gut und böse ist. Dagegen vermittelt Propaganda die theoretischen Grundlagen, in der Hauptsache Egalitarismus, Globalismus, Universalismus, Judäozentrismus, Immigrationismus und gegen Weiße gerichteter Rassismus, der sich als „Antirassismus“ inszeniert.

Herkunft des Begriffs und dessen Etablierung in den deutschen Medien

Ein früher und bereits ironisch gemeinter Gebrauch des Begriffes findet sich im Jahre 1945 in einem Telegramm (vom 1. September 1945 um 13:00 Uhr) des VS-Präsidenten Harry S. Truman an den General Douglas MacArthur, in welchem es hieß:

Gratulation, Sie haben Ihren Job gut gemacht, aber Sie müssen ihren offensichtlichen Abscheu gegen die Japaner herunterfahren, wenn Sie die Kapitulationsbedingungen mit der Presse diskutieren, denn einige Ihrer Bemerkungen sind grundsätzlich ›not political correct‹!“ (McArthur sprach in seinem vorangegangenen Telegramm an Truman von „gelbbäuchigen Bastarden“)[2]

McArthur antwortete hierauf: „Angekommen Sir, aber wir beide, Chester[3] und ich, sind ein wenig verwirrt darüber, was der Ausdruck »political correct« bedeuten soll?“, worauf Trumann mitteilte: „Political correctness ist eine Doktrin, die von einer verblendeten, unlogischen Minderheit gehegt und die von den kranken Mainstream-Medien unterstützt wird, die nämlich die Behauptung aufrechterhält, daß es tatsächlich möglich ist, ein Stückchen Scheiße an seinem sauberen Ende aufheben zu können.“ Der diesbezügliche Originalschriftverkehr in Form von vier Telegrammkopien ist noch heute in der Truman-Bibliothek und dem Truman-Museum der Stadt Independence, Missouri, einzusehen.[2]

„Political Correctness“ wurde dann in den 1960er Jahren von der politischen Linken in Nordamerika etabliert. In den 1990er Jahren verbreitete sie sich in der BRD. Einer der ersten Artikel zu dem Begriff stammte aus der FAZ aus dem Jahre 1991. Am 6. März 1991 berichtete Jörg v. Uthmann über Erscheinungsformen der Political Correctness in den VS-Medien. Der anekdotenhafte Artikel handelte im wesentlichen von verfolgten Professoren, unverschämten Minderheiten und aus dem Ruder laufenden Frauen. Am 12. Juni 1991 folgte ein zweiter Artikel von Jeffrey Herf, der erstmals durchgehend die deutsche Form politisch korrekt bzw. Politische Korrektheit verwendete und auch erstmals einen deutschen Bezug herstellte. Ohne Namen zu nennen, berichtete er zunächst von Professoren in den USA, die keine Stelle mehr bekämen. Die „Politische Korrektheit“ habe sich ein „ausgefeiltes begriffliches Instrumentarium“ angeeignet, „um Intoleranz zu rechtfertigen“. Mit dieser Feststellung leitete er auf Deutschland über und spielt auf den seinerzeitigen Historikerstreit an. Das „Klima der Intoleranz und des Konformismus“ grenze hier an diktatorische Zustände: „Die Wahrheitssuche wird preisgegeben, wenn aus Furcht vor politischer Rache und Verweigerung der Anstellung Kontroversen unterbleiben.“

Der Spiegel brachte das Thema erst 1993. Matthias Matussek schrieb: „Die politisch Korrekten, eine Sprach- und Denkpolizei radikaler Minderheiten, kontrollieren nicht nur Vorlesungsverzeichnisse oder Feuilletons.“

„Das vorläufige Endprodukt von 200 Jahren Emanzipation ist der Gutmensch. Er ist Nietzsches blinzelnder letzter Mensch. Anders als ein Gläubiger, der sich zu seinem Glauben bewußt bekennt, ist er als Ungläubiger Sklave seines Glaubens. Seiner Ersatzreligionen sind viele: Feminismus, Pazifismus, Klimaschutz, Antispeziesismus, Konsumismus – und über allem thronend die Political Correctness.“ — Thomas Fink[4]

Politische Korrektheit als Fortsetzung kommunistischer Ideologie

Aussage auf einer PEGIDA-Kundgebung: „Wahrheit statt Lügenpresse!“

Der gesellschaftskritische Publizist Theodore Dalrymple ordnete die Politische Korrektheit einem Lüge- und Heuchelzwang zu:

„Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen. Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt, daß es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überreden oder gar zu informieren, sondern zu demütigen; und deshalb war sie umso besser, je weiter sie von der Realität entfernt war. Wenn Menschen gezwungen sind, zu schweigen, wenn ihnen die offensichtlichsten Lügen erzählt werden, oder – schlimmer noch – wenn sie gezwungen sind, diese Lügen auch noch selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihren Sinn für Redlichkeit. Sich mit offensichtlichen Lügen einverstanden zu zeigen, bedeutet, daß man mit der Schlechtigkeit kooperiert und auf ein gewisse Art auch selber schlecht wird. Die Kraft, sich irgendetwas zu widersetzen, bröckelt dadurch oder wird sogar ganz zerstört. Eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren. Ich denke, wenn man die Political Correctness untersucht, wird man feststellen, daß sie den gleichen Effekt hat, und das ist auch beabsichtigt.“[5]

Peter Furth, emeritierter Professor für Sozialphilosophie und einst Assistent von Theodor W. Adorno, kommt im Jahr 2008 zu der Feststellung:

„In der Political Correctness wird gerade auch die aggressive Seite der Heuchelei manifest; Heuchelei, nicht um sich zu verstecken, sondern um andere heucheln zu machen, das ist die informelle Botschaft der Political Correctness.“[6]

Lenkungsorgane

Oberste Lenkungsorgane sind mächtige Lobbyorganisationen, die durch internationale Organisationen wie Vereinte Nationen und deren Unterorganisationen (zum Beispiel UNESCO), EU, transatlantische Netzwerke und die großen Medien wirken. Die nationale Koordinierung geschieht auf staatlich-politischer Ebene durch die jeweilige Exekutive. Ideologische und religiöse Koordinierungsorgane sind oft nationale und überstaatliche „Räte“ und „Konferenzen“.

Politische Korrektheit in der BRD

Funktion

In ihrer Haupttätigkeit, der politisch-ideologischen Arbeit, widmet sich die Politische Korrektheit der systematischen Indoktrination der beherrschten Bevölkerung und der Abschirmung der herrschenden Kreise gegen Kritik.

In der BRD erklärt beispielsweise der auch für Ideologieaufgaben zuständige Geheimdienst mit dem Namen „Verfassungsschutz“ bestimmte unerwünschte politische Meinungsäußerungen als „verfassungswidrig“ und schirmt durch amtliche Denunziationen und öffentlichen Rufmord das etablierte Parteiensystem bereits im Vorfeld gegen Konkurrenz und andersartige Politikansätze ab.

Träger

Träger der Politischen Korrektheit sind zuerst der OMF-Rundfunk sowie die übrigen kontrollierten Medien, sodann die Blockparteien, die christlichen Kirchen mit allen Unterorganisationen und Firmen, alle staatlich geförderten politisch-ideologischen (Partei-)Stiftungen, Verbände und Vereine, die häufig als sogenannte „Nichtregierungsorganisationen“ auftreten, Gewerkschaften, die Zwangskammern der Unternehmer und der freien Berufe, Bildungseinrichtungen von Volkshochschule bis Universität sowie angepaßte Akteure aus der Musik-, Film- und Wortbranche, schließlich die großen Einheiten des Sozialgewerbes (wie Caritas, Diakonie) und des Wohltätigkeitsgeschäfts.

Methode

Die Methode der Politischen Korrektheit besteht im absichtsvollen Beachten oder Nichtbeachten sowie im angepaßten propagandistischen Auf- und Abwerten verschiedenster Aspekte der Wirklichkeit. Es können Staaten, Nationalitäten, Bevölkerungsgruppen, internationale Organisationen, Religionen als solche oder bestimmte religiöse Überzeugungen, Sprachen, Eigenschaften, Politiken, Haltungen, Meinungen, Tatsachen, wie beispielsweise die biologisch-genetischen Gegebenheiten von Rasse[7] und Geschlecht, betroffen sein (→ Kult- und Haßobjekte der politischen Korrektheit).

In welcher Weise, in welchem Ausmaß und in welcher Intensität die Politische Korrektheit betrieben wird, ergibt sich aus den ideologisch gesetzten Prioritäten und strategischen Vorgaben. So bleibt sie unauffällig oder subtil, zeigt sie sich offen, hart politisch oder weich kulturell, kampagnenmäßig, totalitär. Immer erhebt die Politische Korrektheit zur Durchsetzung ihrer ideologischen Aufträge Ansprüche auf „Menschenrechte“, transportiert ihre Botschaften und Forderungen zumindest mit moralischen Untertönen oder greift nicht selten zu moralischer Verdächtigung und Beschuldigung, bis hin zu geistigem Terrorismus, der sich auf eingeforderte „Toleranz“ und christoide beziehungsweise liberale Werte beruft.

System der Politischen Korrektheit

Politische Korrektheit ist darauf angelegt, sich durch vielfachen Vollzug schließlich als selbstregulierendes System zu verankern und zu stabilisieren.

Verbotssystem bei politisch unerwünschten Demonstrationen

Das seit dem Beginn der Umerziehung übergeordnete Ziel der Verhinderung der Bildung echter, nationaler Opposition in Deutschland führt dazu, daß Exekutive und Instanzgerichte in eingespielter Weise die Wahrnehmung des formell bestehenden Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit (Versammlungsfreiheit – Art. 8 Grundgesetz) für Personen mit unerwünschter Meinung behindern.

Geht beispielsweise bei einer Stadtverwaltung eine Anmeldung für eine Demonstration oder ein Gesuch zur Nutzung öffentlicher Räume ein, bedarf es nach vielen solcher Vorgänge keiner Anweisungen mehr, um unerwünschte Meinungskundgaben zu vereiteln.

Die Bürgermeister als Teil des politischen Apparats verbieten in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle die Demonstration bzw. lehnen die Vermietung von Räumlichkeiten ab. Gleichzeitig beginnt die Mobilisierung der Medien und die Organisation von „Gegendemonstrationen“ unter Beteiligung der Exekutive („Kampf gegen Rechts“).

„Solange ich Oberbürgermeister von Frankfurt bin, wird jede NPD-Demo verboten in dieser Stadt“ ließ beispielsweise Peter Feldmann (SPD) am 1. Mai 2013 verlauten.[8]

Verwaltungsgerichte bis hinauf zu den Oberverwaltungsgerichten bestätigen dann gemeinhin Demonstrationsverbote und Vermietungsverweigerungen, das Bundes„verfassungs“gericht hebt sie sodann unter Hinweis auf die Rechtslage regelmäßig auf. Unter „strengen“ Auflagen, die die Meinungskundgabe möglichst wirkungslos machen sollen, gestatten die Verwaltungen daraufhin die Demonstration, die nach den Vorschriften gar keiner Genehmigung sondern nur einer Anmeldung bedarf.

Obwohl der Vorgang seit Jahrzehnten in dieser Weise abläuft, die Verwaltung jeweils nur vorsätzlich Steuergelder verschwendet, bleibt das Ritual unverändert. Das System der Politischen Korrektheit stellt in dieser Weise sicher, daß für ihre Zwecke die Amtsträger Einsatz an den Tag legen und das Demonstrationsanliegen hinreichend als „extremistisch“ verdächtigt werden kann. Im Zuge der Aktion können Teile der Öffentlichkeit für die erwünschten ideologischen Ziele mobilisiert werden, und das Bundes„verfassungs“gericht erhält Gelegenheit, mit Aufhebung des von vorne herein rechtswidrigen Verbots den Nimbus des Rechtsstaats aufrechtzuerhalten.

System gleichgeschalteter Medien

Konzertiertes Falschbeschuldigen von Deutschen bei Straftaten von Ausländern

Im Bereich der etablierten Medien unterliegen die dort Beschäftigten allen Zwängen der Politischen Korrektheit und kontrollieren sich informell gegenseitig bei ihrer Einhaltung. Auf diese Weise können Abweichungen von vornherein ausgeschlossen werden und auffällige Disziplinierungen unterbleiben. Der in den Redaktionen greifbare Konformitätsdruck erreicht von sich aus, daß eine ideologisch einheitliche Berichterstattung und Kommentierung erfolgt, ohne daß es – wie in unzweifelhaften Diktaturen – einer offiziell handelnden Zensurbehörde bedarf.

Ergänzt wird das informelle System durch Vorschriften, die als „Pressekodex“ firmieren. Der Kodex soll unter anderem sicherstellen, daß wichtige Politikziele, wie die millionenfache Ansiedlung Kulturfremder in den weißen Ländern, einheitlich publizistisch begleitet und gefördert werden. Inhaltsproduzenten der Medien sollen, wenn Immigranten Straftaten begehen oder sonst ungünstig auffallen, nicht abwägen müssen, was zu tun ist.

So bestimmt der Pressekodex, der seit 1973 von einem nicht von den Medienbediensteten gewählten Verbände- und Funktionärszusammenschluß namens „Deutscher Presserat“ aufgestellt wird, aktuell:

„Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.“[9]

Die zugehörige „Richtlinie 12.1 - Berichterstattung über Straftaten“ legt fest:

„In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Da Ausländer in einem Staat immer einen Minderheitsstatus innehaben, solange sie nicht die Bevölkerungsmehrheit stellen, kann ihre nähere Beschreibung beziehungsweise ihre schlichte Kennzeichnung als Ausländer bei der Berichterstattung über Verbrechen stets „Vorurteile schüren“. Ein Redakteur, der nicht dem gegenüber Einheimischen stets latenten Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit ausgesetzt sein will, verhält sich bei Medienmeldungen zu Straftaten mit Beteiligung von Fremden entsprechend.

Als repräsentativ für die Anwendung des Pressekodex kann das Verhalten der Medien anläßlich einer Ausländerstraftat am 26. September 2012 in Neuss angesehen werden. Ein seit vielen Jahren für sich und seine große Familie Sozialleistungen beziehender arbeitsloser Marokkaner namens Ahmed S. hatte eine junge deutsche Frau und Mutter, Mitarbeiterin der örtlichen Arbeitsagentur, aus einer Frustration heraus in ihrem Amtszimmer mit Messerstichen getötet.[10] Das BRD-Leitmedium Spiegel vermeldete:

„Dort hat am frühen Morgen ein 52-jähriger Mann aus bisher unbekannten Gründen eine Mitarbeiterin des örtlichen Jobcenters mit einem Messer angegriffen. Die 32-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.“[11]

Ähnlich, d. h. ohne nähere Kennzeichnung des Behörden-„Kunden“ berichteten fast unisono die verbreiteten BRD-Medien, beispielsweise die ZEIT.[12] Erst anläßlich des Prozesses, Monate später, gingen die meisten Medien dazu über, die inzwischen durchgesickerten Informationen, daß es sich beim Täter um einen Fremden handelt, nicht länger zurückzuhalten.[13]

Daß die Masse der Systemmedien wie der Spiegel berichtete, hat zum Ergebnis, daß vor dem geistigen Auge des Lesers und Fernsehzuschauers sich nicht das Bild des tatsächlichen Mörders und Messerstechers aus Afrika zeigt, der seinen Dank für viele Jahre bezahlten Aufenthalt in der BRD abgestattet hat. Vielmehr präsentiert die am Pressekodex ausgerichtete, der politischen Korrektheit entsprechende Berichterstattung als Täter formal nur einen Mann[14], der jedoch mangels herkunftsmäßiger Kennzeichnung als der mit Deutschland gewohnheitsmäßig assoziierte Mann, nämlich als deutscher Mann, und zwar durch den Zusammenhang als deutscher Arbeitsloser erscheint.

Erreicht ist mit diesen verschweigenden, verschleiernden Vermelden die vollständige Verdrehung des Sachverhalts: Implizit wird ein falscher Täter beschuldigt.

Verschleiernde Meldung über eine Migrantenstraftat an dem deutschen Jungen Leon E., Bild (Frankfurt) vom 13. Mai 2013

Die solcherart gegebene Beschreibung des Ereignisses dient dazu, eine naheliegende Empörung über das Geschehen bei den Einheimischen nicht aufkommen zu lassen. Ein solches typisches Vorgehen, in dem unerwünschte Fakten absichtsvoll ausgeblendet werden, das Zustechen als quasi fehlgeschlagener Kundenkontakt vermeldet wird, gehört zu einem Kernanliegen der Politischen Korrektheit, nämlich in der Bevölkerung Geistesverwirrung bereits bei der Einordnung von Tatsachen zu erzeugen. Es soll verhindert werden, daß Bürger über die politisch Verantwortlichen für gewisse Straftaten nachdenken und zu etwaiger politischer Gegenwehr übergehen.

Solche Sprachregelungen sind inzwischen so üblich geworden, daß sie leicht entziffert werden können. Bezeichnen Polizei- und Presseberichte verdächtige Personen oder Täter als „Mann“, „Männer“, soundsovieljährige oder „Jugendliche“, dann spricht die politische Korrektheit der Behörden und Medien und es handelt sich um verschleiernde Synonyme für Fremde.

Dies belegt auch der Fall des deutschen Jugendlichen Leon E., der am 13. Mai 2013 in Bergen-Enkheim (Hessen) von 15 arabischen[15] Schlägern überfallen wurde, die ihn fast totprügelten und -traten. Nur die lokalen Medien berichteten in kurzen Meldungen über den spektakulären Fall und sprachen – ausgehend vom Polizeibericht – unisono von den Tätern als „Jugendlichen“. Eine ethnisch umgekehrte Beteiligung an dem Vorfall hätte ein bundesweites Medienecho zur Folge gehabt. Auch als zwei Tage später die Polizei einige Marokkaner festgenommen hatte, erwähnte das Polizeipräsidium Frankfurt am Main nur „Tatverdächtige“.[16] Selbst noch im Januar 2014, nach Anklageerhebung, die hier offenbar nicht zu umgehen war, vermeiden FAZ und andere Medien strikt die Nennung der Tätergruppe und sprechen nur von „Männern“ vor Gericht.[17]

Im Frühjahr 2014 war zu beobachten, daß angesichts der forcierten Überfremdung kleinere Medien vereinzelt und punktuell aus der Selbstzensur ausbrechen. So berichtete das „Flensburger Tageblatt“ über die von BRD- und EU-Politikern angerichteten Zustände wahrheitsgemäß unter der Schlagzeile: „Kriminelle Jugendliche aus Marokko und Algerien terrorisieren Innenstadt“.[18]

Berichterstattung zwecks Existenzvernichtung von Deutschen

Wird ein Deutscher einer Straftat verdächtigt, benennen die Systemmedien ihn regelmäßig entgegen dem Grundsatz der Unschuldsvermutung mit vollem Namen und geben seine berufliche Stellung bekannt. Auf diese Weise, lange bevor ein Staatsanwalt eine Anklage formuliert oder die Ermittlungen fallenläßt, werden Deutsche nicht nur diskriminiert (in der Berichterstattung schlechter behandelt als verdächtigte Ausländer), sondern gezielt der beruflichen und sozialen Vernichtung zugeführt, was jedem handelnden Journalisten bewußt ist. So spielte sich beispielsweise am 29. Oktober 2013 der Redakteur der Frankfurter Rundschau, Claus-Jürgen Göpfert, in den Vordergrund, als er nach einer Hausdurchsuchung wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornographie einen deutschen Mitbürger in den Sozialtod schickte.[19][20][21] Ein anderer Fall ist die Berichterstattung des Spiegel, der FAZ und anderer Medien wegen eines Ermittlungsverfahrens gegen den Redakteur, Autor und Politiker Oliver Janich.

Kurioses

  • Ornamente erinnern an Hakenkreuze:
„Beim Neubau der Cafeteria wurden bunte Bodenmosaike verlegt, in denen weiße Linien so verlaufen, daß sie hakenkreuzähnliche Ornamente bilden. Obwohl die Cafeteria […] bereits Ende Juni eröffnete, hatte erst vor einer Woche ein Patient diese Motive entdeckt und kritisiert. Wir waren ziemlich fassungslos.[22]
  • VSA: hakenkreuzförmiges Militärgebäude soll umgebaut werden:
In der Naval Base in Coronado (Kalifornien) steht seit dem Ende der sechziger Jahre ein Militärgebäude in Hakenkreuzform. Die US-Navy wusste zeitig Bescheid, Zivilisten allerdings nicht, da das Gebäude nicht überflogen werden darf. Die US-Navy weigerte sich nach den ersten Protesten erst, das Gebäude umzubauen. Als diese jedoch zunahmen, entschied man letzthin, durch Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen das „Hakenkreuz“ unsichtbar zu machen.[23]
  • Protest gegen Kleiderständer: Hakenkreuze beim Discounter:
Sie stehen […] in jeder Stadt, in der das Unternehmen „Kik Textilien und Non-Food GmbH“ […] eine Filiale unterhält: Kleiderständer in der Form von Hakenkreuzen. „Ich war wie vor den Kopf gestoßen, als es mir aufgefallen ist“, sagt Jens-Uwe Nickel (64) aus Hanerau-Hademarschen (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Der Sozialpädagoge im Ruhestand hat sofort zahllose Geschäfte des Textil-Discounters aufgesucht. „Überall bot sich mir das gleiche Bild: Hakenkreuz-Kleiderständer in Reih und Glied.“[24]
  • Die sogenannte politische Korrektheit ist bei den Kleinkindern angekommen: Die 10 kleinen Negerlein sollen sterben.[25]

Filmbeiträge

Unser Lehrer Doktor Specht – zum Thema „Political Correctness“
Spiegel TV – Pixi-Buch-Skandal[26]
Die Geschichte der politischen Korrektheit (Frankfurter Schule) – Teil 1
Die Geschichte der politischen Korrektheit (Frankfurter Schule) – Teil 2
Die Geschichte der politischen Korrektheit (Frankfurter Schule) – Teil 3

Zitate

  • „Die Lüge ist ein Feind der Freiheit. Und die Feigheit ist ein Feind der Freiheit. Deshalb ist die maskierte, scheinheilige und anbiederische Verbrüderung von Lüge und Feigheit in Form der ‚political correctness‘ ein besonders widerwärtiger Feind der Freiheit.“Roland Baader[27]
  • „Die ‚politische Korrektheit‘ ist nichts als eine neue Religion, deren fundamentaler Glaubenssatz lautet, daß es keine wesensmäßigen Unterschiede zwischen Menschen oder Völkern gibt bzw. geben darf. Wer das leugnet, wird verketzert, und wer sich dem nicht beugt, der Unmenschlichkeit geziehen.“Wolfgang Dvorak-Stocker[28]
  • „Politische Korrektheit wirkt natürlich am besten, solange sie den Charakter eines selbstverständlichen, nicht zu hinterfragenden guten Benehmens bewahrt, solange sie nicht aktiv in Erscheinung tritt, also unauffällig bleibt [...]. Das führt dazu, daß der Anwalt der Politischen Korrektheit die Funktionsweise des Phänomens aggressiv leugnen muß, um es zu schützen. Er muß die Politische Korrektheit einen ›Mythos‹ nennen, den die Konservativen zur Denunziation ihrer linken Feinde erfunden hätten.“Andreas Lombard[29]

Der frühere sowjetische Regimekritiker Wladimir Bukowski leitete die Politische Korrektheit aus dem Kommunismus ab:

  • „Die politische Mitte und der politische Konservatismus brechen derzeit überall zusammen. Trotz des Ausgangs des Kalten Krieges verzeichnen wir seltsamerweise einen Linksrutsch statt einer Verschiebung nach rechts. Die Ideologie der Bolschewisten ist gescheitert, aber schon nimmt eine neue Art von Utopisten deren Platz ein, die politisch Korrekten. Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war. Die politisch Korrekten gehen genau gleich vor wie früher die Kommunisten. Sie steuern die Linke – Sozialisten und Sozialdemokraten – und setzen so ihr Programm durch. Sie sind in der Tat eine große Bedrohung für unsere Demokratien und unsere Grundrechte. [...] Als die Sowjetunion noch existierte, war die Bedrohung sichtbar. [...] Heute gibt es keinen Widerstand. Es ist fast wie bei Aids, wir haben kein Abwehrsystem mehr. Die Menschen sind apathisch [...] und […] nehmen die ‚political correctness‘ nicht als eine schwere Bedrohung wahr. Es ist eine vordringliche Aufgabe, die ‚political correctness‘ als eine schwere Bedrohung unserer Freiheit zu entlarven und Kräfte dagegen zu mobilisieren.“
  • „Sie [die Politische Korrekten] haben Leute ermutigt, nach Beleidigungen in jedem Wort, jeder Bewegung und Aktion zu suchen. Und auf ihrem eigenen Orwell'schen Weg zerstören Kreuzzügler, die korrektes Verhalten fordern, Verschiedenheit im Namen der Verschiedenheit.“ — VS-Präsident George Bush[30]

Galerie

Siehe auch

Literatur

Verweise

Karikaturen

Fußnoten

  1. PC oder: Da hört die Gemütlichkeit auf, Die Zeit, 22. Oktober 1993
  2. 2,0 2,1 Dietmar Siebholz: „Political Correctness“ – Etwas zum Nachdenken und zum Schmunzeln, Goldseiten.de, 1. Januar 2016
  3. Admiral Chester William Nimitz
  4. Der Gutmensch, die Inkarnation des Übels, Eigentümlich frei, 26. August 2008
  5. Zit. in: Fjordman: Political Correctness – die Rache des Marxismus Artikel vom 14. Juni 2006
  6. Kategorielles zur Political Correctness, in: Heiko Luge (Hg.): Grenzgänge, Ares Verlag, Graz, 2008, ISBN 978-3-902475-60-2 (S. 75–84)
  7. Siehe „Gegner eines weißen Rassebewußtseins“ im Artikel Rassebewußtsein
  8. „Kein Platz für Faschismus“, Frankfurter Rundschau, 1. Mai 2013
  9. Pressekodex, Ziffer 12 – Diskriminierungen
  10. Siehe auch: Liste der von Ausländern in Deutschland getöteten Deutschen
  11. Tödliche Jobcenter-Attacke: Messerstecher war Kunde seines Opfers, Der Spiegel, 26. September 2012
  12. , Sachbearbeiterin in Jobcenter erstochen, Die Zeit, 26. September 2012
  13. Eine Ausnahme bildete die Bild-Zeitung, die früh von einem marokkanischstämmigen Mann berichtete und ihn später als „Ahmed S.“ benannte. Messerangriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin, Bild, 27. September 2012
  14. Das entspricht nebenher feministischer Propaganda vom Mann als stets bereitem Gewalttäter.
  15. Schläger kamen aus Fechenheim, Taunus-Zeitung, 17. Mai 2013
  16. 16-Jähriger von Jugendlichen angegriffen und schwer verletzt, Presseportal Polizei Frankfurt, 15. Mai 2013
  17. Jungen fast tot getreten: Elf Männer vor Gericht, FAZ, 24. Januar 2014
  18. Intensivtäter aus Nordafrika halten Polizei in Atem, Flensburger Tageblatt, 9. April 2014
  19. Razzia bei CDU-Geschäftsführer, Frankfurter Rundschau, 29. Oktober 2013
  20. CDU-Geschäftsführer steht unter Kinderporno-Verdacht, Focus, 29. Oktober2013
  21. CDU-Geschäftsführer unter Kinderporno-Verdacht, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Oktober 2013
  22. Krankenhaus St. Hedwig lässt Fliesen entfernen, Berliner Zeitung, 19. August 2009
  23. Nazi-Symbole! US-Navy-Gebäude in Hakenkreuzform soll getarnt werden, Der Spiegel, 27. September 2007
  24. Kleiderständer als heimliche NS-Propaganda enttarnt!, Altermedia Verweis defekt, gelöscht oder zensiert!
  25. Wenn „Zehn kleine Negerlein“ einfach verschwinden, Die Welt, 25. Februar 2012
  26. Spiegel TV – Der Pixi Buch Skandal, Altermedia, 7. September 2009 Verweis defekt, gelöscht oder zensiert!
  27. Freiheitsfunken. Aphoristische Impfungen. Lichtschlag, Düsseldorf, 2. Auflage 2012, S. 50
  28. In: Die Aula 5/2002, S. 41
  29. Akif Pirinçci / Andreas Lombard (Hgg.): Attacke auf den Mainstream. »Deutschland von Sinnen« und die Medien. Lichtschlag in der Edition Sonderwege • Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Waltrop und Leipzig 2014, ISBN 978-3-944872-09-4, S.128
  30. Zit. nach: Lorna Weir: PC Then and Now: Ressignifying Political Correctness, in: Stephen Richer, Lorna Weir (Hg.): Political Correctness. Toward the Inclusive University, University of Toronto Press 1995, S. 70
  31. Weitere Autoren: Michael Morris, David Christensen, Andreas Popp, Niki Vogt, Johannes Holey, Johann G. Schnitzer, Ben Morgenstern, Hans Altmann, Michael Vogt, Bruno Mertens, Udo Schultheis, Stefan Erdmann, Wolfgang Sipinski
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