Prager Burg

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Die Prager Burg auf dem Berg „Hradschin“ (Burgberg) bei Prag ist eine deutsche Burg in Böhmen und bildet die größte geschlossene Burganlage der Welt.

Geschichte

Historische Ansicht aus dem Jahre 1598

Die Burg wurde durch den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Karl IV., ab dem Jahre 1333 auf einem früheren befestigten Areal erbaut. Zur Burg führt über die Moldau die nach ihm benannte Karlsbrücke.

Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom. Von 1490/1493 bis 1502 errichtete der deutsche Baumeister Benedikt Ried über dem hochmittelalterlichen Saal des Königspalastes den wohl bedeutendsten Saalbau der Renaissance nördlich der Alpen.

Fenstersturz

Im Ludwig-Flügel aus dem 16. Jahrhundert befindet sich der Raum, aus dessen Fenstern die Statthalter des Kaisers Ferdinand II. im Jahre 1618 hinausgeworfen wurden. Der Zweite Prager Fenstersturz markierte den Beginn des Aufstands der deutschen Protestanten in Böhmen gegen die katholischen Habsburger und wird oft als eigentlicher Beginn des Dreißigjährigen Krieges angesehen.

Habsburger

Über 400 Jahre lang war das Schloß Sitz der Habsburger in Böhmen. Nach 1919 wurde die Burg durch den Kunststaat Tschecho-Slowakei annektiert.

Spange Prager Burg

Die Spange „Prager Burg“ war eine Steigerung zur Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938, wenn dem Beliehenen zusätzlich Verdienste um die Schaffung des Protektorats Böhmen und Mähren attestiert wurde.

Literatur

  • Ludwig Lange: Prag und seine nächsten Umgebungen in malerischen Original-Ansichten nach der Natur aufgenommen (1841) (PDF-Datei)