Proxyserver

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Das Wort Proxy stammt aus dem englischen und bedeutet Handlungsvollmacht; es wird abgeleitet von lateinischenproximus“ (der Nächste). (Verdeutschungen: Durchsteller, Durchstellnetz) Dementsprechend ist ein Proxy-Server ein Rechner im Weltnetz, an den erst eine Anfrage gestellt wird, die dann an die eigentlich zu besuchende Netzseite weitergeleitet wird. Die Netzseite wird also nicht direkt aufgerufen, sondern die Anfrage wird über den Proxy geleitet. Der Vorteil ist, daß der angewählte Rechner nun nicht mehr den Standort des anfragenden Rechners erkennt, da die Anfrage ja vom zwischengeschalteten Proxy kommt.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile

Vor der Einführung von Breitbandverbindungen hatten Proxy-Server den Vorteil, angefragte Seiten oft zwischenspeichern zu können und somit die Netzzugriffe scheinbar zu beschleunigen.

Mittlerweile besteht der größte Vorteil jedoch darin, daß bei Eintragung der Daten eines ausländischen Proxy-Servers in die Konfiguration des eigenen Weltnetz-Erkunders die Anfrage anonym erfolgt. Zudem bleiben auch Zensurversuche von Weltnetzseiten, wie sie Ursula von der Leyen plant, zwecklos. Via (ausländischen) Proxy werden die Inhalte dennoch abrufbar sein; ein Stoppschild wird nicht erscheinen. Ein weiterer Vorteil: auch Suchmaschinen und weiterer Netzseiten mit länderspezifischer Restriktion können nicht erkennen, daß der Zugriff aus der BRD erfolgt. Ein Beispiel sind Filme bei YouTube (DeinKanal), bei denen immer öfters der Hinweis erscheint: „Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar“.

Darüber hinaus ist es bei Google Bücher aus Gründen des VS-amerikanischen Urheberrechtes so, daß für Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika alle vor 1923 erschienenen Bücher frei begutachtbar sind, aber für den Rest der Welt nur alle vor dem Jahr 1865 erschienenen Bücher frei zugänglich sind. Beispielhaft seien hier die Bücher„Rembrandt als Erzieher“ von Julius Langbehn unter der folgenden Adresse: Netzbuch Google oder „Der Weg zur Revolution 1914-18“ von Ernst von Wrisberg unter der Adresse: Netzbuch Google genannt. Diese sind nur mit US-Proxy lesbar und abspeicherbar.

Bei PDF-Dateien, die ohne Umweg über die Voransicht direkt von Google-Bücher abgerufen werden und die BRD-Bewohnern vorenthalten werden sollen, kommt nach Eingabe des Zufallswortes die irritierende Meldung:

404. That’s an error. The requested URL was not found on this server. That’s all we know.

Auf deutsch: „404. Dies ist ein Fehler. Die gesuchte URL wurde auf diesem Rechner nicht gefunden. Das ist alles was wir wissen.“

Jedoch ist die PDF-Datei selbstverständlich abrufbar, und der Betreiber weiß natürlich genau daß die Seite eben ausschließlich bei Nutzung eines VS-amerikanischen Proxys geöffnet werden kann.

Allerdings werden permanent Schwarzlisten angelegt, so daß die Nutzung eines VS-amerikanischen Proxys dennoch zu einem eingeschränkten oder verwehrten Zugriff führen kann.

Arten von Proxy-Servern

Es gibt drei Arten von Proxy-Servern:

  • High Anonymous – gibt nicht zu erkennen, daß der Aufruf von einem Proxy kommt
  • Anonymous – gibt zu erkennen, daß der Aufruf von einem Proxy kommt, liefert sonst aber keine Informationen
  • Transparent – gibt zu erkennen, daß der Aufruf von einem Proxy kommt, und gibt die IP-Adresse des Originators weiter

Achtung: Transparente Proxy-Server tragen nicht zur Verschleierung der eigenen Identität bei.

Einrichtung

Einstellungen bei Opera (IP-Nummer variiert je nach gewähltem Proxy)

Es bietet sich an, einen zusätzlichen Weltnetzerkunder herunterzuladen, in dem man einen Proxy einstellt und den anderen Weltnetz-Erkunder nutzt man weiterhin wie immer, um sich die lästige Konfiguriererei zu ersparen.

Opera

Bei Opera sähe das beispielsweise folgendermaßen aus:

Extras → Einstellungen → Erweitert → Netzwerk → Proxyserver

Und dort Eintragung der IP-Adresse des Proxys und des angegebenen Ports. Das ist alles. Über „Einstellungen-Schnelleinstellungen-Proxyserver aktivieren“, kann der zuvor eingestellte Proxy komfortabel zu- oder abgeschaltet werden.

Firefox

Bei Firefox ist die Einstellung unter:

Extras → Einstellungen → Erweitert → Netzwerk → Einstellungen → Manuelle Proxy-Konfiguration.

Komfortable Erweiterungen

Darüber hinaus gibt es für den Feuerfuchs-Weltnetzerkunder eine Erweiterung, die das einfache Umschalten zwischen normaler Weltnetzerkundung und Erkundung mit Proxy ermöglicht, den „MM3 ProxySwitch“:

„Im Firefox-Browser (und anderen Mozilla-Programmen) können Sie standardmäßig nur die Einstellung für eine Internet-Verbindung konfigurieren. Möchten Sie einmal eine direkte Verbindung oder verschiedene Proxy-Konfigurationen benutzen, so ist jeweils der Dialog ‚Verbindungs-Einstellungen‘ neu durchzuführen. Mit dem MM3-ProxySwitch können Sie verschiedene Konfigurationen hinterlegen und zwischen diesen einfach umschalten.“

Nun müssen Sie noch das Symbol für den ProxySwitch der Symbolleiste (Menü- oder Navigationsleiste) hinzufügen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die Symbolleiste und wählen aus dem Kontext-Menü: Anpassen ... Ziehen Sie das Symbol ProxySwitch in die Symbolleiste.

Einfachste Lösung

Die Erweiterung Stealthy ist noch einfacher zu bedienen. Sie fungiert als Schalter, der automatisch einen Proxy selbst sucht und je nach Bedarf ein- oder abgeschaltet werden kann. (Used for access services than are only allowed from the U.S.) Da dieses Programm jedoch oft auch falsche und tote Proxys verwendet, ist alternativ die Nutzung von AnchorFree Hotspot Shield hilfreich. Hier wird immer eine echte VS-amerikanische IP-Adresse zugeteilt, wobei nicht jede nutzbar ist, da z.B. Google-Bücher und HathiTrust unabhängig voneinander Schwarzlisten anlegen von erkannten Proxy-IPs und sich diese somit auch noch voneinander unterscheiden.

Test

Ebenso wie bei Stealthy wird empfohlen, nach der Einrichtung zuerst eine bekannte Standardseite aufzurufen, um die Funktion zu testen. Läßt sich z. B. das Buch von Theodor Fritsch aus dem Jahre 1907 von Google-Bücher abrufen und lesen: Handbuch der Judenfrage, eine Zusammenstellung des wichtigsten Materials zur Beurteilung des jüdischen Volkes und auch als PDF-Datei speichern: PDF-Datei, dann ist die Verbindung zu einem korrekten Proxy hergestellt.

Nachteile

Ein Nachteil von Proxys ist, daß die Adressen anonymer Proxy-Server öfters wechseln und somit die Einstellungen ab und zu erneuert werden müssen. Listen mit aktuellen Adressen sind über die übliche Weltnetz-Suche erhältlich. Ein weiterer Nachteil ist, daß die Server je nach Auslastung unterschiedlich schnell sind. Manche Proxys erwarten auch erst eine Bestätigung, damit keine automatisierten Anfragen darüber erfolgen. Dies geschieht in der Regel über eine abgefragte Wortfolge, die eingegeben werden muß. Dies zeigt sich beim Aufruf einer ersten Testseite. Anschließend ist der Proxy dann ohne weitere Einschränkung nutzbar.

Bei unverschlüsselten Seiten nie mit einem Proxy Nutzername und Paßwort eingeben, da der Proxy-Betreiber dies mitlesen könnte. Also nur bei Seiten mit https:// usw. ein eventuell benötigtes Paßwort eingeben. Es sollte auch bedacht werden, daß der Proxyserver sowohl die IP-Adresse des Benutzers als auch die von ihm aufgerufene Adresse kennt, also eine Überwachung unter Umständen nicht vereitelt, sondern sogar vereinfacht wird.

Proxys, die „Websense“ konfiguriert haben, können nur eingeschränkt verwendet werden. Die Metapedia wird bei solchen pauschal als „Racism and Hate“ verurteilt und ist dementsprechend nicht aufrufbar. Auch verschiedene Kanäle bei „YouTube“ werden automatisch bei Proxys mit „Websense“ geblockt.

Im Opera-Weltnetzerkunder kann „Websense“ bei Proxys jedoch umgangen werden durch die Einstellung: „Einstellungen-Schnelleinstellungen-Opera Turbo aktivieren“. Hierbei kann es dann jedoch zu Problemen bei der Darstellung eingebetteter Filme kommen. Es empfiehlt sich, dann einen anderen Proxy zu verwenden.

Auch verweigern einige Proxys den Zugriff auf Google-Bücher oder das herunterladen von PDF-Dateien. Dies liegt daran, daß es sich um Universitätsrechner handelt, die als zeitweise Proxys freigegeben wurden, jedoch die Studenten dazu animiert werden sollen, die Universitätseigene Bibliothek aufzusuchen. Dies ist beispielsweise beim „CoDeeN HTTP CDN Service“ der Fall. In einem solchen Fall muß ein anderer Proxy gewählt werden.

Google-Bücher verweigert US-Proxys, die nach einiger Zeit erkannt werden, den Zugriff indem es diese als nicht VSA-Proxys einstuft. Eine Anfrage damit täuscht dann ebenfalls eine nicht abrufbare Seite oder eine angeblich nicht vorhandene Datei vor. Auch hier hilft nur beharrliches ausprobieren.

Da Proxys auch oft in bösartiger Absicht offeriert werden, um Schadcode auf dem anfragenden Rechner zu installieren, ist die Verwendung eines Antivirusprogramms unumgänglich. Hierfür empfiehlt sich z.B. „Avast!“.

„YouTube“

Sollen nur für BRD-Bewohner gesperrte Filme auf YouTube angesehen werden, dann empfiehlt sich die Verwendung der Firefox-Erweiterung „YouTubeUnblocker“.

Rechtslage

Die Nutzung von Proxys ist in der BRD noch (2013) gestattet. Ein Verbot und somit eine weitere Kriminalisierung von Bürgern ist bislang nicht geplant. Auch das Herunterladen von PDF-Dateien unter Zuhilfenahme eines Proxys ist gestattet. Allerdings müssen die Urhebervorschriften der BRD beachtet werden. Das bedeutet, daß eine PDF-Datei, dessen Urheber nicht über die gesetzlich vorgeschriebene Dauer verstorben ist, von BRD-Bewohnern nicht gelesen werden darf.

Siehe auch

Verweise

Alternative Weltnetzerkunder (Browser)
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