RT Deutsch

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RT Deutsch ist die deutschsprachige Ausgabe des russischen Auslandssenders Russia Today (dt.: Rußland heute) und bildet mit seinem Angebot einen bedeutsamen Gegenpol zu den politisch korrekten Massenmedien der westlichen Wertegemeinschaft. Gerade im Hinblick auf die internationale Politik berichtet RT Deutsch deutlich ausgewogener und kritischer als die westlich geprägten, politisch weitgehend gleichgeschalteten Medien. Unterdessen deckt sich die Thematisierung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges von seiten RT Deutsch weitgehend mit den von den Westmedien, insbesondere von den BRD-Medien kommunizierten Sichtweisen.

Inhaltsverzeichnis

Selbstdarstellung

Aus der Sicht der Vereinigten Staaten von Amerika und des propagandistisch zur Europäischen Union (EU) aufgewerteten Bundes west- und mitteleuropäischer Staaten wurde von dem Sender Desinformation verbreitet und sollte demzufolge bekämpft werden.

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Daß RT nun auch in deutscher Sprache produziert wird, ist nicht zuletzt der Initiative tausender Menschen im deutschsprachigen Raum zu verdanken, die eine Kampagne starteten, mit dem Ziel, RT-Berichterstattung als eine alternative Informationsquelle, abseits des ‚Mainstreams‘, auch in deutscher Sprache zu ermöglichen. Die Ukrainekrise hat beispielhaft gezeigt, in welchem Ausmaß die etablierte deutschsprachige Medienlandschaft von einer einseitigen, oft sehr manipulativen und überaus simplizistischen Sicht der Dinge geprägt ist.
– RT Deutsch, „Über uns“

Bewertung

Drohendes Verbot im Herbst 2016

Nach einer angedrohten Kündigung seiner Konten in Großbritannien, sah sich der Auslandssender im Oktober 2016 der Gefahr eines Verbots wegen angeblicher Kreml-Propaganda durch das EU-Parlament ausgesetzt. Der Sender versuchte daraufhin, über die im Westen üblichen sozialen Medien sich einen festen Leserkreis zu erwerben. Auf seiner Seite gab es dabei vornehmlich Tasten zum Befürworten der Artikel in westlichen sozialen Medien – von den russischen sozialen Medien fehlte Odnoklassniki, aufgeführt wurde lediglich V-Kontakte. Ab September 2016 wurden ebenfalls vornehmlich Bilder der britischen Presseagentur Reuters verwendet, kurz nach einer Änderung des Erscheinungsbildes der Netzseite. Artikel zu östlichen politischen Konstellatonen – wie BRICS, SOZ und EAWU – wurden eher selten. Ab März 2018, zeitgleich mit dem Fall Skripal und dem angloamerikanisch-französischen Angriff auf Syrien, dürften augenscheinlich fast ausschließlich noch englischsprachige Zitate und Verweise in Artikel eingefügt werden (→ Amerikanisierung, Sprachwaffe). Daraufhin verringerte ebenfalls kurzfristig die Zahl Kommentare von Iwan Radionow und Rainer Rupp, ersetzt wurden diese von Kommentaren pro–russischer Verfasser westlicher Herkunft, sowie Oliver Stone.[1] Überdies stieg die Zahl der Artikel mit propagandistischem Inhalt im Bereich der Digitalisierung.[2] Dabei wurden oft die Vereinigten Staaten von Amerika als Standort einer angeblichen Geschichte oder eines angeblichen Unternehmens usw. gewählt (→ Geheimdiensttaktik).

Zunehmende politische Ausgrenzung und massenmediale Verunglimpfung von RT

In den VSA hält die politische Ausgrenzung und massenmediale Verunglimpfung von RT weiter an.[3][4] Unterdessen kann die Chefredakteurin von RT und Sputnik Margarita Simonjan, die sich selbst als Liberale verortet, dem Westen mit seiner russophoben Haltung nicht länger Respekt zollen.[5]

Bewertung in Kreisen der nationalen Bewegung

Der Sender betreibt nach der Meinung mancher Mitglieder der Nationalen Bewegung im Sinne des Kremls die Verbreitung zersetzerischer linksextremer Propaganda: Überfremdung und Multikulturalismus werden durch den Sender als völlig normal dargestellt. Die Islamisierung Europas wird sogar geleugnet. Die islam- und überfremdungskritische Pegida-Bewegung wird von dem Sender mit dem Massenmörder Anders Breivik in Verbindung gebracht. Islamkritische Aussagen von Überfremdungsgegnern werden – wie in den BRD-Systemmedien üblich – mit notwendiger Judenkritik aus der Zeit des 19. Jahrhunderts bis 1945 gleichgesetzt, um berechtigte Kritik an Mohammedanern zu diskreditieren.[6]

Für andere Angehörigen der Nationalen Bewegung in der Bundesrepublik Deutschland und weiteren deutschen Reichsgebieten gilt der Sender als wertvolle, von der westlichen Lügenpresse unabhängige Informationsquelle, beispielsweise während der Ukraine-Krise, des Stellvertreterkrieges in Syrien und des Kampfes um Aleppo 2016.

Zitate aus dem Artikel „Von Breivik zu Pegida“

  • „Noch heute sind die politischen Vorstellungen, die Anders Breivik zum Töten motivierten, mainstreamtauglich und werden systematisch verharmlost. Breiviks Ideologie zieht sich wie ein roter Faden bis zum Entstehen von Pegida. Derartige Bewegungen verbreiteten nicht nur Hass, sie haben auch die Aufgabe, Anti-Establishment-Proteste zu neutralisieren und zu diskreditieren.“[6]
  • „Auch wurde pauschal gegen den Islam als Religion und Einwanderer aus muslimischen Ländern agitiert, wobei nicht selten Thesen und Parolen, die man aus europäischen antijüdischen Pamphleten des 19. und 20. Jahrhunderts kannte, teilweise 1:1 übernommen wurden, nur dass statt Juden nun Muslime Zielscheibe des Hasses sind. Breiviks Taten sind, wenn man die ideologischen Postulate der „Islamkritiker“ konsequent zu Ende denkt, keine kriminellen Fehltritte einer ansonsten progressiven Bewegung, sondern nur die logische Weiterentwicklung der apokalyptischen „Wir-gegen-die“-Szenarien im Zuge des beschworenen „Endkampfes“ um die „Rettung der westlichen Zivilisation“.“[6]
  • „Kritiker hatten hinter Pegida von Beginn an einen Versuch gesehen, vorhandene Proteststimmungen gegen die Ukrainepolitik der Bundesregierung, gegen die Berichterstattung der Mainstreammedien und gegen Kriegstreiberei im Interesse der Eliten zu neutralisieren. Durch das Überstülpen islamfeindlicher und rassistischer Inhalte wurde jeder Ablehnung des Status Quo ein hässliches Gesicht gegeben.“

Siehe auch

Verweise

Drohendes Verbot und politische Ausgrenzung

Vorbilder angeblicher Desinformationen (Auswahl)

Fußnoten

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