Rakowski, Christian

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Christian Georgijewitsch Rakowski (russ. Кристиян Георгиевич Раковски; bulgarisch Кръстьо Раковски (Krastjo Rakowski); rumänisch Cristian Racovschi; * 13. August 1873 in Kotel, Bulgarien; † 11. September 1941 im Oblast Orjol) war ein jüdischer, sozialistischer Revolutionär aus Bulgarien, bolschewistischer Politiker und sowjetischer Diplomat. Er war Neffe des Revolutionärs Georgi Sava Rakovski.

Als ehemaliger Trotzkist war er von Stalins Großer Säuberung betroffen und wurde am 27. Januar 1937 inhaftiert. Im März 1938 war er zusammen mit Bucharin, Alexei Iwanowitsch Rykow, Genrich Grigorjewitsch Jagoda, Nikolai Krestinski und anderen alten Bolschewiken Angeklagter im 3. Moskauer Prozeß, dem Prozeß der 21. Anders als seine Mitangeklagten, die zumeist sofort erschossen wurden, wurde er offiziell zu 20 Jahren Zwangsarbeit im Gulag verurteilt, wobei vermutlich eine Begnadigung in Aussicht gestellt wurde. Diese Sonderbehandlung hatte sich Rakowski verdient, indem er Stalin einweihte, was die wahren Herrscher der Welt vorhaben, und was von ihm erwartet wird. Von Rakowski kam die Idee für den Hitler-Stalin-Pakt. Dies geht aus dem sogenannten Rakowski-Protokoll hervor, das über die Vernehmung durch den GPU-Offizier Gabriel G. Kuzmin angefertigt wurde.[1]

Literatur

Fußnoten

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