Remer, Otto Ernst
Aus Metapedia
Otto Ernst Remer (* 18. August 1912 in Neubrandenburg; † 4. Oktober 1997 in der Nähe von Marbella, Spanien) war einer der jüngeren Generäle der deutschen Wehrmacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er als Rechtsextremist und Revisionist betitelt.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Jugend
Geboren wurde Otto-Ernst Remer in Neubrandenburg/Mecklenburg am 18.August 1912 und wuchs in einer protestantischen Familie auf. Sein familiäres Umfeld weckte in ihm bereits frühzeitig den Wunsch, Offizier zu werden. Im Alter von dreizehn Jahren wurde Remer Mitglied im Jungsturm, einer der Bündische Jugend zugehörigen Jugendbewegung. Er war mit seiner Einheit im ganzen Deutschen Reich unterwegs, zu Fuß und mit dem Fahrrad. Dabei soll er sich durch seine Einsatzbereitschaft so hervor getan haben, dass sich der ehemalige Generalfeldmarschall August von Mackensen für Remers Offiziersbewerbung bei der Reichswehr einsetzte. Nach dem Abitur wurde er Offiziersanwärter bei einem Infanterieregiment.
[bearbeiten] Millitärische Laufbahn
Im April 1935 wurde Remer zum Leutnant befördert. Den Polenfeldzug erlebte er als Oberleutnant und Kompanieführer bei der Infanterie. Seine weiteren Einsätze hatte er im Südostfeldzug (Krieg gegen Jugoslawien) und dann beim Unternehmen Barbarossa (Krieg gegen die Sowjetunion), um Europa vor der bolschewistischen Gefahr im Rahmen eines Präventivkrieges zu schützen. Im Spätsommer 1942 wurde er mit dem »Deutschen Kreuz in Gold« ausgezeichnet, da er als tapferer Bataillonsführer mit seiner Einheit immer an den Brennpunkten der Front war. Am 18. Mai 1943 bekam Remer als Kommandeur des I. Bataillons, Grenadierregiment »Großdeutschland« das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Für seine hervorragende Tapferkeit und Einsatzbereitschaft bekam er am 12. November 1943 durch den Obersten Befehlshaber das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen. Das Eichenlaub wurde ihm von Adolf Hitler im Führerhauptquartier »Wolfsschanze« übergeben. Er war der 325. Soldat der Großdeutschen Wehrmacht, dem das Eichenlaub verliehen wurde. Otto-Ernst Remer führte seine Männer immer voran, und er war sowohl bei Gleichgesetzten als auch bei seinen Untergebenen außerordentlich beliebt und geachtet. Zudem war er Träger der Silbernen Nahkampfspange. Remer hatte 48 eingetragene Nahkampftage, wobei als solche alle die Kampftage angerechnet wurden, an denen die auszuzeichnenden Kämpfer Gelegenheit fanden, »das Weiße im Auge des Feindes« zu sehen. Das heißt, es wurde dabei mit Nahkampfwaffen mit dem Gegner Mann gegen Mann gekämpft. Als Nahkampfwaffen wurden unter anderem Dolch, Handgranate, Spaten und Bajonett eingesetzt. Nach erneuter schwerer Verwundung übernahm Remer Anfang 1944 als Major in Berlin das Wachregiment »Großdeutschland«.
[bearbeiten] 20. Juli 1944
Am 20. Juli 1944 war er maßgeblich an der Niederschlagung des Putschversuchs gegen Adolf Hitler beteiligt. Nachdem er auf Vermittlung des Reichspropagandaministers und Gauleiters von Berlin, Dr. Joseph Goebbels, persönlich mit Adolf Hitler telefoniert hatte, und seine Stimme erkannt hatte, bekam er von Adolf Hitler alle Vollmachten, um den Verschwörungsversuch zu zerschlagen. Wie an der Front handelte er auch hier befehlsmässig und eidgetreu. Die Verschwörer wurden verhaftet und dem Volksgerichtshof übergeben, teilweise nahmen sie sich auch selbst das Leben.
Durch Remers energisches und beherztes Eingreifen kam die Verschwörung schon im Anfangsstadium zum Erliegen. Ende 1944 wurde Remer Chef der »Führerbegleitbrigade«, wobei er mit dieser Einheit während der Ardennenoffensive kämpfte, der letzten großen deutschen Offensive an der Westfront. Am 30. Januar 1945 wurde Remer von Adolf Hitler persönlich zum Generalmajor befördert und war damit einer der jüngsten Generale der Wehrmacht. Danach wurde er mit der »Führerbegleitbrigade« an der Ostfront eingesetzt. Auch hier war er mit seinen Männern immer dort, wo es am Härtesten zur Sache ging. Mit seinem und seiner Männer tapferen Einsatz rettete er in den letzten Kriegswochen ungezählten deutschen Frauen und Kindern das Leben, indem die Front immer wieder gehalten wurde und so viele Bewohner des deutschen Ostens vor den mordenden und vergewaltigenden Bolschewiken in Sicherheit gebracht werden konnten.
[bearbeiten] Nachkriegszeit
Nach Kriegsende kam er in US-Gefangenschaft. Doch auch die Gefangenschaft konnte ihn nicht brechen. Nach der Entlassung wurde er Gründungsmitglied der Sozialistische Reichspartei (SRP) und deren stellvertretender Vorsitzender. Zusammen mit dem Vorsitzenden, Dr. Fritz Dorls (ehemaliger NSDAP-Kreisleiter), und dem zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, Gerhard Krüger (ehemaliger SA-Standartenführer), erlebte die SRP einen ungeheuren Aufstieg. Sie zog mit 11 Prozent der Stimmen (15 Abgeordneten) in den Niedersächsischen Landtag und mit 7,7 Prozent (8 Abgeordneten) in die Bremer Bürgerschaft ein. Remer war gleichzeitig Führer der Reichsfront, welche die Aktivbewegung der SRP war. Zum Zeitpunkt des Verbots am 23. Oktober 1952 durch das Bundesverfassungsgericht hatte die SRP fast 20.000 Mitglieder und war in Norddeutschland die Hoffnung aller volks- und reichstreuen Deutschen. Da Remer nach dem Verbot in der BRD verfolgt wurde, ging er als Militärberater und Schriftsteller ins Ausland. Wieder in Deutschland angekommen, nahm er sofort den politischen Kampf für die Freiheit von Volk und Reich auf und gründete zunächst die Zeitschrift »Der Bismarck-Deutsche«, die sich auch revisionistischen Themen widmete. General Remer war auch immer ein beliebter Redner bei volkstreuen Jugendgruppen, nationalen Parteien und Soldatenverbänden. Im Jahre 1992 wurde er wegen sogenannter "Volksverhetzung" von der politischen Justiz zu 22 Monaten Haft verurteilt. Da aufgrund seines angeschlagenen Gesundheitszustandes die Haft sein Todesurteil gewesen wäre, ging er nach Spanien ins Exil. 1996 lehnte der spanische Staat die Auslieferung General Remers an die BRD ab, da man in Spanien die »Straftatbestände« nicht kennt, nach denen General Remer in der BRD verurteilt wurde. Am 4. Oktober 1997 starb Otto-Ernst Remer im spanischen Exil, wo er bestattet ist.
[bearbeiten] Interview im August 1990
Teil 1 von 19:
Die restlichen Teile auf "DeineRöhre"
