Russisch-Japanischer Krieg

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Japanische Soldaten erwarten Ende 1904 in der Mandschurei einen Angriff der Russen. Als dieser nicht eintraf, übernahmen sie selbst die Initiative.

Der Russisch-Japanische Krieg zwischen dem Russischen Kaiserreich (von Frankreich unterstützt) und dem Japanischen Kaiserreich (von Großbritannien, insbesondere der Royal Navy unterstützt) begann im Februar 1904 mit dem japanischen Angriff auf den Hafen von Port Arthur und endete nach einer Reihe verlustreicher Schlachten im Herbst 1905 mit der Niederlage der Russen. Beiden Kriegsparteien ging es vorrangig um den Einflußbereich in Ostasien, speziell in der von dem Kaiserreich Rußland besetzten Mandschurei und Korea.

Inhaltsverzeichnis

Ergebnis

Karikatur zum blutigen Russisch-Japanischen Krieg 1905.jpg

Spätestens nach der Niederlage der Kaiserlich-Russischen Armee wurde Japan endgültig als asiatische Groß- und anstrebende Seemacht anerkannt und konnte seinen wirtschaftlichen Einflußbereich in der Mandschurei weiter ausbauen, was die ohnehin schon schlechten diplomatischen Beziehungen Japans zu seinen Nachbarn nachhaltig abkühlen ließ – so begann China damit, japanische Produkte zu boykottieren.

  • Am 2. Januar 1905 Übergabe von Port Arthur,
  • im März Schlacht bei Mukden,
  • 27./28. Mai Seeschlacht bei Tsushima.
  • Am 5. September 1905 Friede zu Portsmouth: Rußland mußte die Mandschurei räumen, Korea als japanisches Interessengebiet anerkennen.

In der Folge des gewonnenen Russisch-Japanischen Krieges von 1904/05 annektierte Japan Korea, welches 1910 offiziell zu einer japanischen Kolonie wurde. Weiterhin verhalf der Sieg den Japanern zu einem neuerlichem gesellschaftlichen Aufstieg des Nationalismus, während nun auch andere asiatische Länder auf ihre Unabhängigkeit bestanden.

Zitat

  • „Der russisch-japanische Krieg sah mich schon wesentlich reifer, allein auch aufmerksamer. Ich hatte dort bereits aus mehr nationalen Gründen Partei ergriffen und mich damals beim Austrag unserer Meinung sofort auf die Seite der Japaner gestellt. Ich sah in der Niederlage der Russen auch eine Niederlage des österreichischen Slawentums.“Adolf Hitler[1]

Siehe auch

Literatur

Weltnetz

Fußnoten

  1. Mein Kampf, 22. Auflage 1944, S. 173
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