Sephardim

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Als Sephardim (deutsch Sepharden) bezeichnen sich die Juden und ihre Nachfahren, die bis 1492 und 1531 in Portugal und Spanien (Andalusien) lebten und sich später zum größten Teil im Osmanischen Reich und in Nordwestafrika (Maghreb) ansiedelten. Ein kleiner Teil siedelte sich auch in Nordeuropa, insbesondere den Seehandelsstädten der Niederlande, dort unter anderem in Amsterdam, und Norddeutschlands, dort vor allem in Hamburg, aber auch in Amerika, Indien und Afrika an. Ihre Kultur basierte weiterhin auf der iberischen Kultur. Darin unterscheiden sich Sephardim von den kulturell deutsch geprägten Aschkenasim aus Mittel- und Osteuropa.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Seit 1890 wanderten Juden aus dem Osmanischen Reich nach Deutschland ein. 1905 entstand der Israelitisch-Sephardische Verein zu Berlin. Um 1920 lebten ungefähr 500 Juden aus dem Gebiet der heutigen Türkei in Berlin. Seit 2006 gibt es unter dem Dach der Jüdischen Gemeinde Berlins wieder eine Synagoge, in der nach sephardisch-jüdischer Tradition gebetet wird.

Die Sepharden sind traditionell weit weniger zionistisch gesinnt als Aschkenasen.

Sprache

Ladino, Judenspanisch oder auch Spaniolisch (in Marokko auch Hakitia) ist die traditionelle romanische Sprache der sephardischen Juden. Daher wird sie manchmal auch sephardische Sprache genannt. „Ladino“ ist nicht mit der ladinischen Sprache zu verwechseln. Judenspanisch hat für die Sephardim die gleiche Funktion wie Jiddisch für die Aschkenasim. Es sind die einzigen nicht-semitischen jüdischen Sprachen, die häufig in hebräischer Schrift geschrieben werden.

Schuldkult

Die spanische Regierung möchte allen (drei Millionen) sephardischen Juden, deren Vorfahren 1492 wieder das Land verlassen mußten, automatisch auf Wunsch die spanische Staatsbürgerschaft geben.[1] Ende 2012 lebten 45.000 Juden in Spanien.[2][3]

Auszeichnungen (Stiftungen)

Verweise

Fußnoten

  1. Drei Millionen Juden kommen in den Genuß der spanischen Staatsbürgerschaft.
  2. Udo Ulfkotte: Der etwas andere Jahresrückblick: Freudenfest für Kriminelle
  3. Millionen von Moslime forderten 2012 bei gewaltsamen Protesten in Spanien, daß alle Moslems, deren Vorfahren zum Ende der maurisch-islamischen Herrschaft aus Spanien das Aufenthaltsrecht in Spanien verloren, sofort die spanische Staatsbürgerschaft bekommen. Tatsächlich vertrieben wurden die Moslems erst 1609 unter dem spanischen König Philipp III. Millionen Moslems wollen aus Nordafrika nach Spanien. Sie fordern auch ein internationales Tribunal, welches die „Kriegsschuldfrage“ der Spanier bei der Vertreibung der Moslems 1609 regeln soll und Reparationszahlungen aller europäischen Staaten an moslemische Nachkommen der Deportierten (Rückführung) als Kompensation garantiert.
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