Schlacht um Narvik

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Der Hafen von Narvik 1940 nach dem Überfall britischer Zerstörer der Royal Navy

Die Schlacht um Narvik war Teil des sogenannten Unternehmens „Weserübung“ während des Zweiten Weltkrieges, sie fand vom 24. April bis 28. Mai 1940 um den norwegischen Ort Narvik statt. 24.500 Mann aus vier Nationen (Großbritanien, Norwegen, Polen und Frankreich) standen den deutschen Kräften aus 2.000 Gebirgsjägern, 2.600 Marineinfanteristen und 1.000 Fallschirmjägern gegenüber.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verlauf

Nachdem englische Neutralitätsverletzungen in norwegischen Gewässern vorgefallen und alliierte Besetzungspläne bekannt geworden waren, kam die um ein vielfaches zahlenmäßig unterlegene deutsche Kriegsmarine in einem tollkühnen Unternehmen, dessen einzige Erfolgschance die völlige Überraschung der englischen und französischen Führung war, der feindlichen Besetzung Narviks durch die Landung des Kärntner (→ Ostmark) Gebirgs-Jäger-Regimentes  144 der 3. Gebirgs-Division um kurze Zeit zuvor. Zehn deutsche Zerstörer hatten die Soldaten – unter dem Befehl des bayrischen Generals Eduard Dietl – in den hohen Norden gebracht und vor dem Ausschiffen die norwegischen Küstenpanzer Eidsvold und Norge versenken müssen, nachdem diese keine friedliche Lösung hatten akzeptieren wollen.

Die Zerstörer wurden dann in den Fjorden durch übermächtige englische Flotteneinheiten vom Weg zur offenen See abgeschnitten und gingen kämpfend unter bzw. setzten sich auf Strand. Die schiffbrüchigen Matrosen konnten aber der kleinen deutschen Truppe gegen den Angriff der großen Überzahl feindlicher Kräfte eine wichtige Verstärkung geben.

Die Stadt konnte nicht gehalten werden, aber die Deutschen leisteten rund um diese weiter Widerstand. Gebirgsjäger General Dietl, unterstützt von Fallschirmjägern des FJR 1 und Marine-Stoßtrupps der Kriegsmarine, hielt in einer Lage aus, die Hitler schon für hoffnungslos eingestuft und ihm daher einen Übertritt ins neutrale Schweden freigestellt hatte.

Durch diese Leistung wurde Dietl einer der populärsten deutschen Heerführer im Zweiten Weltkrieg und offiziell als „der Held von Narvik“ bezeichnet. Nur die Luftwaffe (insbesondere das KG 26 unter Oberst Robert Fuchs und die Kampfgruppe 100 unter Hauptmann Artur von Casimir, der am 29. Mai 1940 mit seiner He 111 abgeschossen wurde und als erster deutscher Kriegsgefangener Norwegens gilt) konnte etwas Entlastung bringen, ansonsten war man auf sich gestellt.

Ein Salzburger Regiment machte sich auf den unglaublich beschwerlichen Weg durch die zerklüftete Wildnis, um den Narvikkämpfern zu Hilfe zu kommen (Unternehmen „Büffel“), kam aber nicht mehr rechtzeitig an, um in die Kämpfe eingreifen zu können. Infolge der gewaltigen Erfolge der Wehrmacht im Westfeldzug mußten die Alliierten Narvik und Norwegen nämlich schon vorher fluchtartig, wie auch auf dem Festland nach der Schlacht von Dünkirchen, räumen. Sie versuchten im weiteren Verlauf des Krieges nie wieder, Norwegen anzugreifen.

Verluste bei den Seegefechten

Deutsches Reich:

Feind:

  • über 400 Gefallene, 2 norwegische Küstenpanzerschiffe und 2 britische Zerstörer versenkt, 4 Zerstörer beschädigt

Würdigung

Zur Erinnerung an diese Kämpfe wurde der Narvikschild gestiftet und der neue Zerstörer-Typ der Kriegsmarine „Narvik-Klasse“ genannt.

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

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