Seele

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Die Bezeichnung Seele (urgermanisch: saiwaz, See) ist eine Bezeichnung, die vorrangig religiös, aber auch psychologisch bestimmt sein kann. Der Begriff bezeichnet aber mehr als das Bewußtsein, das unabhängig vom Körper existieren soll. Ein Lebewesen besteht immer aus den beiden Teilen Körper und Seele, wobei jedoch nach religiösen Glaubenslehren die Seele auch ohne Körper weiterlebt. Zugleich bezeichnet der Begriff der Seele jedoch auch ein individuenübergreifendes Bewußtsein wie zum Beispiel die Volksseele, die völlig unabhängig vom Einzelwesen über Generationen hinweg existiert.

Da nicht nur Menschen, sondern auch Tiere eine Seele haben, ist die Abgrenzung, ab wann denn ein Lebewesen über eine Seele verfügt, unklar.

Inhaltsverzeichnis

Definitionen

„Der Mensch ist eine Drei: der Geist oder die Bewegung, die Kraft oder die Belebung (auch Seele zu nennen), der Stoff oder der Körper.“[1]
„Der Mensch ist: 1) Geist, als bewegendes, sich äusserndes Prinzip, als Vernunft. 2) Kraft, als Seele und belebendes Prinzip, als Instinkt. 3) Stoff, als Körperform, Organismus, Ausdruck.“[2]
„Der Mensch ist eine Triade, eine Drei: Geist, Seele, Körper. Der Geist ist der unsterbliche Gottesfunken. Die Seele ist die Hülle, die Empfindung, das Lebensprinzip, eins mit dem Geiste. Der Körper ist der Ausdruck dieser beiden. Der Geist ist Bewusstsein, Intelligenz, hat freien Willen. Die Seele ist ein Lebensprinzip, das dem Geiste folgt; sie ist der Atem des Lebens im All. – Der Geist ist gewissermassen Erzeuger (Vater), die Seele ist Mutter. In der Seele liegt Instinkt und Empfindung; im Geiste Wille und Schaffenskraft.“[2]
  • Johannes Greber in „Der Verkehr mit der Geisterwelt – Seine Gesetze und sein Zweck“:
„Geist und Materie können wegen der Verschiedenheit ihres Seins nicht unmittelbar aufeinander wirken. Auch dein eigener Geist ist aus sich allein nicht fähig, ein Glied oder Organ deines Körpers in Tätigkeit zu setzen. Ebensowenig bin ich, der ich jetzt von dem Körper dieses Jungen Besitz ergriffen habe, aus mir allein imstande, den Körper aufzurichten, seine Hände zu erheben oder mit seinen Sprechwerkzeugen einen Laut hervorzubringen. Sowohl dein eigener Geist als auch ich bedarf dazu eines Kraftstromes. So hat der Maschinenführer den Kraftstrom des Dampfes oder der Elektrizität nötig, um die Maschine in Gang zu bringen. Fehlt der Kraftstrom oder ist er zu schwach, so steht die Maschine still. In unserm Fall ist der Maschinist der Geist. Die Maschine ist der Körper oder die Materie. Soll die Materie vom Geist in Bewegung gesetzt werden, so ist dazu ein Kraftstrom nötig. Die Gelehrten der alten Zeit nannten den Kraftstrom im Menschen ‚Seele‘, im Gegensatz zu ‚Geist‘ und ‚Körper‘. Sie lehrten daher mit Recht, daß der Mensch aus Geist, Seele und Körper besteht.“[3]
„In der Welt der stofflichen Gebundenheit steht vor uns der Körper eines jeden Menschen rassig mehr oder weniger anzeigend, welcher Rassengeist hinter diesem Körper steht. Man bezeichnet gewöhnlich die Körper aller Menschen, die zu einer Rasse gehören in ihrer Gesamtheit als Rassenkörper. Hinter diesem Rassenkörper, hinter dem Körper eines jeden Rassenmenschen wirkt der gemeinsame Rassengeist. Der Rassengeist wiederum in seinen verschiedenene Ab-Arten spaltet sich, entsprechend den Aufgaben des Rassengeistes (wie Licht durch ein Prisma in Farben zerlegt wird) in die Stammes- (Volks) Geister. Wo weiter eine Unterteilung in den Aufgaben oder durch die Verhältnisse notwendig ist, da teilt sich der Stammesgeist noch in die Familiengeister (Sippengeister). Im Einzelmenschen ist das Ich Ausdruck des Rassengeistes. Der Hebel des Rassengeistes, der irdisch-magnetische Spiegel, dessen Wirkung auch die Körper des Rassenmenschen erbaut, ist die Rassenseele, wiederum erfaßbar in Stammesseele (Volksseele, in einem echten Volke sind die Menschen alle eines Stammes), Familienseele und Einzelseele. - Die Rassengeister leiten nun aus den Raumkräften des Alls heraus über die Rassenseele und ihre Unterstufen die Handlungen der Werkzeuge, also der menschlichen Körper, dem Menschen entweder bewußt oder unbewußt, und zwar leitet der germanische Rassengeist über die germanische Seele die von dieser Seele erbauten Körper der germanischen Rasse.“[4]
„Wenn, wie einige Theologen annehmen, auf eine gerettete Seele eintausend Verdammte kommen, dann gewinnt der Teufel den Streit, ohne seinen Sohn dem Tod auszuliefern.“[5]

Siehe auch

Literatur

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Literatur zu Psycho-Anthropologie

Fußnoten

  1. Adelma von Vay: Geist Kraft Stoff, Lechners Hofbuchhandlung, Wien 1870
  2. 2,0 2,1 Adelma von Vay: Geist Kraft Stoff – Nachträge zum Hauptwerk, 1870
  3. Johannes Greber: Der Verkehr mit der Geisterwelt – Seine Gesetze und sein Zweck, John Felsberg Inc., New York, 2. Auflage 1937, Seite 67
  4. Friedrich Bernhard Marby: Runen-Bücherei – Band 1 und 2, Marby-Verlag, Stuttgart, 1931, Seite 26
  5. Denis Diderot, vgl.: Will Durant / Ariel Durant: Kulturgeschichte der Menschheit; Bd. 28: Das Zeitalter Voltaires, S. 225 (Genfer Ausgabe: Edito-Service S.A., ohne Jahrgang)
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