Sowjetische Besatzungszone

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Die SBZ in Deutschland im Jahre 1945 mit den drei Westzonen, dem polnisch besetzten Ostdeutschland und dem sowjetisch besetzten mittleren Ostpreußen. Das tschechisch annektierte Sudetenland ist nicht aufgeführt.

Die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) oder auch Ostzone (kurz: Zone) war eine der vier Zonen, in welche der Rumpf des Deutschen Reiches 1945 entsprechend der Potsdamer Konferenz von den alliierten Siegermächten aufgeteilt wurde. Zur SBZ gehörten weite Teile des damaligen Mitteldeutschlands sowie ein großer Teil der Mark Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern. Angeblich zur SBZ gehörten die Ostgebiete, die von Polen und der Sowjetunion bis zu einem Friedensvertrag verwaltet werden. Es heißt dazu jedoch im Londoner Protokoll über die Besatzungszonen in Deutschland unter anderem:

  • Ostzone (einschließlich der Provinz Ostpreußen) wird von den Streitkräften der UdSSR besetzt

Ab 1949 wurde die SBZ von dem staatsähnlich agierenden Besatzungskonstrukt namens Deutsche Demokratische Republik verwaltet.

In Österreich gab es nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls eine sowjetische Besatzungszone.

Siehe auch

Literatur

  • Bruno Bandulet: Beuteland – Die systematische Plünderung Deutschlands nach 1945. Kopp Verlag, Rottenburg am Neckar 2016, ISBN 978-3-864-45307-6
  • Harold Hurwitz: Zwangsvereinigung und Widerstand der Sozialdemokraten in der Sowjetischen Besatzungszone und Berlin, Verlag Wissenschaft und Kritik, Köln 1990 [Sonderdruck ohne ISBN für den Verein für politische Bildung und soziale Demokratie e.V. (DDR), 173 S.]

Verweise

Meine Werkzeuge
In anderen Sprachen