Strecker, Karl

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Karl Strecker.jpg
Die Deutsche Polizei. Heft 5. 1. März 1943.
In diesem Artikel wird fälschlich (bewußt oder unbewußt) der Soldantentod Streckers behauptet/suggeriert.

Karl Strecker (geb. 20. September 1884 in Radmannsdorf, Westpreußen; gest. 10. April 1973 in Riezlern) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generaloberst und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges.

Inhaltsverzeichnis

Leben

1905 trat er als Leutnant in die Preußische Armee ein und kam zum Deutsch-Ordens-Infanterie-Regiment Nr. 152 nach Marienburg. Als Oberleutnant zog Strecker in den Ersten Weltkrieg, als Major verläßt er 1920 die Reichswehr und wechselt zur Polizei. Mitte der 1920er Jahre war er Taktiklehrer der Schutzpolizei an der Höheren Polizeischule in Potsdam-Eiche, wo er wegen seiner soldatischen Haltung entlassen wurde. Strecker wurde Kommandeur der Polizeischule Münster und 1934 Kommandeur der Landespolizei-Inspektion Nord in Stettin. Am 20. April 1934 folgte sein Eintritt in die Generalität als Generalmajor der Polizei. 1935 wurde Strecker als Wehrmachtsoffizier Kommandeur der Heeresdienststelle 1, 1937 Kommandeur eines Infanterieregiments und im März 1939 einer Infanteriedivision. Als General des XI. Armeekorps kapitulierte er am 2. Februar 1943 in Stalingrad zwei Tage nach Friedrich Paulus und kehrte erst 1955 aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft zurück.

Beförderungen

  • 14. Mai 1905: Leutnant
  • 14. Juni 1914: Oberleutnant
  • 24. Juli 1915: Hauptmann
  • 31. Januar 1920: Polizei-Major
  • 2. März 1932: Polizei-Oberstleutnant
  • 1. April 1933: Polizei-Oberst
  • 1. April 1934: Generalmajor der Polizei
  • 1. Juni 1935: Generalmajor (Heer)
  • 1. Juni 1940: Generalleutnant
  • 1. April 1942: General der Infanterie
  • 31. Januar 1943: Generaloberst

Auszeichnungen

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939-1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, S. 730, ISBN 978-3-938845-17-2
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