Tay-Sachs-Krankheit

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Die Tay-Sachs-Krankheit oder auch Morbus-Tay-Sachs ist eine angeborene Intelligenzstörung mit Erblindung und zwingender Todesfolge. Sie ist eine inzuchtbedingte Erbkrankheit. Da alle Ursachen und Begleiterscheinungen bekannt sind, wird fälschlicherweise in der Fachwelt auch vom Tay-Sachs-Syndrom gesprochen.

Vorkommen

Meistens bei aschkenasischen Juden aber auch bei Franko-Kanadiern und Iren. In der Vererbungslehre reicht die Entstehung der Aschkenasim auf nur 4 Mütter zurück. Diese Erbkrankheit ist seit 1881 bekannt.

Krankheitsverlauf

Die ersten Anzeichen dafür sind mit dem 3. Lebensmonat zu erkennen.

  • 1.) Entwicklung zum puppenartigen Gesicht mit blasser durchscheinender Haut, langen Augenwimpern, feinem Haar und auffällig rosafarbener Gesichtsfarbe
  • 2.) Schreckreaktionen auf Schallreize
  • 3.) Zunehmende Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit, Blindheit, Lähmungen, unkontrollierte Muskelzuckungen und Krämpfe
  • 4.) Nachlassen der bewußten Steuerungsfähigkeit der Muskeln
  • 5.) Muskelabbau, erkennbar am Verlust des Sitz- und Stehvermögens
  • 6.) Ab dem 16. Lebensmonat Zerstörung der Nerven im Gehirn mit sich deutlich vergrößerndem Hinterkopf
  • 7.) Zunehmendes Erbrechen
  • 8.) Kirschroter Fleck im Zentrum des Augapfels. Dies ist die Stelle mit den meisten Sinneszellen im Augapfel
  • 9.) Meistens am Ende des 3. Lebensjahrs tritt der unweigerliche Tod durch eine Lungenentzündung ein.

Jüdische Krankheitsbekämpfung

Durch intensive Fortpflanzung begann im belgischen Antorf die ultra-othodoxe Judenheit mittels der Tay-Sachs-Krankheit auszusterben. Dagegen ging Anfang der 1980er Jahre der dortige jüdische Arzt Dr.Martin Rosenblum vor. Jedoch sollten sich weiter nur ultra-orthodoxe Juden miteinander verpaaren. Das konnte er ausschließlich anderer Möglichkeiten nur mit dem prinzipiellen Verbot der Unzucht erreichen. Er bediente sich dabei der Genetik und nahm von allen 15-jährigen Jugendlichen Blutproben und entwickelte eine Gen-Datenbank. Für die Blutprobe erhielt der Jugendliche eine Verschlüsselungsnummer zurück. Sollten sich zwei Jugendliche zur Paarbildung ausgesprochen haben, so mußten sie ihre Verschlüsselungsnummern an die Gendatenbank einschicken. Diese bestimmte dann, ob es zur Paarbildung kommen darf oder nicht. Dies führte bis heute zu einer Kleinkinderschwemme in Antorf, so daß dort ultra-orthodoxe Familien mit 5 bis 6 Kindern keine Seltenheit sind. Juden mit blonden Haaren und blauen Augen sind ihnen suspekt. Deshalb lautet ihr Wahlspruch „Ein gesunder jüdischer Mann und eine gesunde jüdische Frau sollen gesunde jüdische Kinder zur Welt bringen.“

Das Projekt wird von der Universität in Antorf begleitet.

Diese Gen-Datenbank befindet sich heute in Neuyork (VSA) und ist weltweit für ultra-orthodoxe Juden zugänglich.

Verweis

ARD-Europamagazin - Belgien: Ehestiftung mittels Gentest - 19. Oktober 2013, 16:00 Uhr