Polnische Teilungen

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Die Teilungen Polens, beschlossen mit den Petersburger Verträgen, werden bis heute von den Polen als ein großes Unrecht dargestellt. Fakt ist jedoch, daß die erste Teilung Polens (und nur diese ist von Wichtigkeit, da die nachfolgenden nur Folgeerscheinungen waren) mit Zustimmung des polnischen Reichstages erfolgte, da das Land unregierbar geworden war. Bei dieser Teilung 1772 wurde auch nicht der gesamte polnische Staat aufgeteilt, sondern es wurden einige Gebiete an Rußland, Österreich und Preußen zur hoheitlichen Verwaltung übergeben. Hierzu gab der polnische Reichstag seine Einwilligung. Die polnische Teilung war die notwendige Folge der Mißwirtschaft, die in dem vollständig in Verfall geratenen Staatswesen herrschte.

Insgesamt gab es drei Teilungen der Verwaltungshoheit. Der Begriff einer „vierten Teilung Polens“ wird oftmals für Kongreßpolen verwendet, da das 1807 von Kaiser Napoleon errichtete Herzogtum Warschau die Provinz Südpreußen beinhaltete, Teile dieser dann aber im Wiener Kongreß Preußen zugeschlagen wurden.

Die Grenzänderungen Polens 1939 werden von den Polen selbst daher oftmals auch als Fünfte Teilung Polens bezeichnet, um die Ereignisse in eine Linie mit den vorherigen sogenannten Teilungen zu stellen. Man geht oftmals sogar so weit, die sogenannte „Westverschiebung Polens“, die lediglich ein Ausbreiten Polens nach Westen auf deutsche Kosten darstellte, als „Teilung“ zu bezeichnen um somit nun auch noch die Polen ebenso als Opfer der sowjetischen Nachkriegspolitik darzustellen.


Die wahren Zusammenhänge der sogenannten „polnischen Teilungen“:[1]

Ostpreußenblatt 15. November 1958 - Die polnischen Teilungen 1.jpg Ostpreußenblatt 15. November 1958 - Die polnischen Teilungen 2.jpg


Siehe auch

Verweise

Literatur

Fußnoten

  1. Das Ostpreußenblatt vom 15. November 1958, S. 3f. (PDF-Datei)
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