Terrorismus

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Terrorismus (von lat. terror: „Schrecken“, „Furcht“; demnach in etwa: die Vorherrschaft des Schreckens oder durch Schrecken) bezeichnet heutzutage in der Regel eine gewaltsame, meist im Zusammenhang mit politisch-weltanschaulichen bzw. ideologischen Zielen verbundene Vorgehensweise, deren Motivation unterschiedlichsten Beweggründen entstammt. Die hierzu angewendeten Terror-Kampfmittel wenden sich oft gegen völlig Unbeteiligte[1] bis zu genau definierten Zielpersonen oder -gruppen. Der Ausdruck kam zuerst auf zur Bezeichnung der Gewaltherrschaft Robespierres in der Phase der Französischen Revolution von Mai 1793 bis Juli 1794.[2]

Der Terminus wird heute meist in propagandistischem Zusammenhang verwendet. So gilt – je nach Sichtweise oder vorherrschender Doktrin – dem einen dasjenige als Terrorismus, was dem anderen bereits Freiheitskampf oder berechtigte Gegenwehr bedeutet.

Inhaltsverzeichnis

Bisher dazu angewandte Mittel

  • Bombenterror gegen Städte
  • Brandlegungen
  • Sprengstoffanschlag
  • Geiselnahme mit Lösegelderpressung
  • Geiseltötungen
  • Flugzeugentführungen
  • Giftanschläge
  • Anschläge mittels militärischer Waffen
  • Anschläge auf Verkehrs- und andere Infrastruktureinrichtungen
  • Verunsicherung durch folgenlose Drohanrufe

Herkunft und Ursachen des Terrorismus

  • verschieden motivierter Haß auf bzw. radikale Ablehnung der herrschenden Gesellschaftsform
  • ideologische bzw. weltanschauliche Gründe, z. B. politischer oder religiöser Art
  • aus Gründen des Freiheitskampfes eines Volkes
  • aus kriminellem Gewinnstreben betreffend Lösegelder

Alle obigen Gründe werden auch von staatlichen Geheimdiensten für eigene Zwecke genutzt; dies ist in vielen Fällen ein politisches Arbeitsmittel, besonders von Staaten wie Israel und VSA, früher wohl auch der Sowjetunion. Deren Geheimdienste bauen unter ihrer Kontrolle und Führung Terroristen auf, die oft selber nicht wissen, wem sie in die Hände spielen. Im Falle eines berechtigten Freiheitskampfes eines Volkes ist der Übergang von Terror zu berechtigter Notwehr gegen Unterdrückung fließend. Hier ist eine gewisse Grenzlinie darin zu sehen, wie sehr unbeteiligte Todesopfer bewußt in Kauf genommen oder möglichst vermieden werden.

Ein bedeutender „Mitspieler“ des Terrorismus sind die Medien. Wenn über eine Terroraktion so gut wie nichts bekannt wird, verpufft die Wirkung des Terrorismus. Hier wird manchmal erkennbar, von welcher Seite aus der Terror kommt bzw. wem er nützt und wem er schadet (→ Cui bono?).

Siehe auch

Literatur

  • Herfried Münkler: Die neuen Kriege. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-7632-5366-1 [Aus dem Klappentext: „Die Staaten haben als Monopolisten des Krieges abgedankt. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Läßt sich die »Privatisierung« der Gewalt aufhalten?“]
  • Roland Wuttke: Woher kommt der Terror? In: Volk in Bewegung – Der Reichsbote, Ausgabe 6/2015, S. 8

Fußnoten

  1. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, daß es häufig schwer ist, die Grenze zwischen „beteiligt“ und „unbeteiligt“ zu ziehen. So ist z. B. für einen - je nach Lesart - Freiheitskämpfer oder Terroristen der Angehörige eines feindlichen Volkes meist a priori kein Unbeteiligter.
  2. Vgl.: Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch (1906)
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