Thesen zum Nationalismus

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Die folgenden Thesen zum Nationalismus sind 2009 im Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB) e.V. entstanden. In ihm soll der Begriff Nationalismus als umfassende politische Theorie definiert werden, die sich nicht auf das Ordnungsprinzip des Nationalstaates reduzieren läßt.

Inhaltsverzeichnis

These 1: Nationalismus ist eine politische Theorie

Der Nationalismus ist eine politische Theorie. Er beschäftigt sich mit allen Bereichen diesseitigen menschlichen Seins und stellt eine Methodik zur Verfügung, mit deren Hilfe in konkreten Situationen politische Entscheidungen getroffen werden können. In den politischen Bereich gehören die Dinge, die als gesellschaftliche Norm betrachtet werden, die also eine Person nicht in den Entscheidungsbereich anderer stellt. In den politischen Bereich gehören aber keine privaten Anschauungen oder Jenseitsbetrachtungen. Nationalismus ist daher keine Weltanschauung.

These 2: Nationalismus basiert auf einer politischen Methodik

Die nationalistische Theorie ist keine Ansammlung unzusammenhängender Einzelmeinungen. Die Einzelentscheidungen resultieren stets aus der politischen Methodik und sind daher weder beliebig, noch von der persönlichen Ansicht des Nationalisten abhängig. Vielmehr existiert ein Faktenapparat, der die gegenwärtigen Erkenntnisse der Wissenschaft umfaßt und mit dessen Hilfe die Auswirkungen der unterschiedlichen politischen Handlungsalternativen untersucht werden können.

Der Ethikapparat enthält demgegenüber die Bewertungsschemata für die Folgen der unterschiedlichen politischen Handlungsalternativen.

Unter Zuhilfenahme des Schlußfolgerungsapparates, in dem die aus dem Faktenapparat hervorgehenden politischen Handlungsalternativen und die sie betreffenden ethischen Bewertungen zusammen treffen, wird die ethisch am positivsten bewertet e Handlungsalternative ausgewählt.

These 3: Nationalismus ist undogmatisch

Bei der Konstruktion des Ethikapparates ist strikt darauf zu achten, daß keine Elemente, die ihrem Inhalt nach dem Faktenapparat zuzurechnen sind, dem Ethikapparat zugeordnet werden. Elemente des gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes würden dann zu einem Glaubenssatz, einem Dogma, erstarren. Die methodische Überlegenheit des nationalistischen Politikansatzes gegenüber den klassischen Ideologien resultiert aber gerade aus der Anpassungsfähigkeit an neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Er ist somit dynamisch, nicht statisch wie die klassischen Ideologien. Da die Naturwissenschaften nur in der Lage sind Behauptungen zu widerlegen, sie aber niemals beweisen können, muß diese Anpassungsfähigkeit ebenso logisch wie zwingend vorhanden sein. Nationalismus ist somit zwangsläufig undogmatisch.

These 4: Das lebensrichtige Menschenbild ist zentraler Bestandteil des Faktenapparates

Zentraler Gegenstand der Politik ist der Mensch. Politik wird von Menschen für Menschen gemacht und muß dabei das Handeln von Menschen berücksichtigen. Daher müssen Menschen, die Politik gestalten, eine genaue Kenntnis des Seins des Menschen haben. Diese Kenntnis ist das lebensrichtige Menschenbild. Es umfaßt den gesamten Bereich gegenwärtiger wissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich des Menschen und unterliegt somit einem zeitlichen Wandel. Es begreift den Menschen als Bestandteil der Natur, der den Gesetzen der Natur unterworfen ist und akzeptiert dessen Abstammung vom Tier und die damit verbundenen Eigenschaften. Nach gegenwärtigem Erkenntnisstand wird das menschliche Verhalten wesentlich von Trieben, Instinkten und Emotionen gesteuert. Das lebensrichtige Menschenbild enthält keinerlei ethische Bewertungen oder Zielbestimmungen, es ist nur beschreibend. Vom Sein des Menschen auf sein Sollen zu schließen ist ein methodischer Fehler.

Die ethischen Grundsätze einer politischen Theorie entziehen sich grundsätzlich wissenschaftlicher Begründung. Das lebensrichtige Menschenbild kann hier lediglich deskriptive Grundlagen allgemeinmenschlicher Ethik vor dem Hintergrund der menschlichen Evolution liefern. Nur diejenigen, die sich zu den ethischen Grundsätzen des Nationalismus bekennen, können Nationalisten sein.

These 5: Nationalismus basiert auf der Gemeinschaft

Im Mittelpunkt nationalistischer Ethik steht die Gemeinschaft. Diese Einsicht resultiert einerseits aus der Erkenntnis, daß der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist und er seine Erfüllung nur in der Gemeinschaft findet. Das Fehlen von Gemeinschaft kann zu psychischen Erkrankungen führen. Andererseits kann Egoismus niemals Grundlage einer politischen Theorie sein, da dieser das gemeinsame Ziel fehlen würde. Der Nationalismus lehnt aber auch die Durchsetzung von Gruppeninteressen zu Lasten der Allgemeinheit ab.

These 6: Nationalismus ist nicht universalistisch

Eine weitere Grundlage des Nationalismus ist die Akzeptanz des Selbstbestimmungsrechtes der Völker. Deutsche Nationalisten erheben nur Anspruch darauf, die Lebensumstände des deutschen Volkes zu gestalten. Wie andere Völker ihre Lebensumstände gestalten, liegt in deren Entscheidungsbereich. Konflikte treten dort auf, wo die Selbstbestimmungsrechte verschiedener Völker kollidieren, wie dies beispielsweise im Naturschutzbereich der Fall ist.

These 7: Nationalismus ist Antiimperialismus

Infolge der Ablehnung des universalistischen Prinzips lehnt der Nationalismus jede Ideologie ab, die den Anspruch erhebt, einem Volk von außen eine neue Ordnung vorzuschreiben, wie dies der von den angelsächsischen Mächten betriebene Liberalismus praktiziert. Vielfach wird diese Ideologie nur vorgeschoben, um tatsächliche wirtschaftliche Interessen zu verschleiern. Nationalismus ist antiimperialistisch und somit aktive Friedenspolitik. Liberalismus und Kommunismus betreiben im Gegensatz dazu eine Unterwerfungspolitik, welche die Konflikte, die erst durch diese Ideologien aufgeworfen werden, durch massive Unterdrückung, sei sie militärisch, sei sie wirtschaftlich, sei sie kulturell, zeitweilig verdrängen.

These 8: Nationalismus überwindet Liberalismus und Kommunismus

Liberalismus und Kommunismus bauen auf einer unbrauchbaren Methodik und einem falschen Menschenbild auf und kommen daher zu katastrophalen Fehlschlüssen, deren Auswirkungen heute allerorten zu beobachten sind. Eines der Grundübel des Liberalismus besteht darin, daß er die menschliche Gemeinschaft als Bedrohung für das Individuum auffaßt, während ein wesentlicher Fehler des Kommunismus, der den Versuch einer Fortentwicklung der liberalistischen Ideologie vor dem Hintergrund der Konsummaximierung darstellt, darin besteht, zahlreiche individuelle Eigenschaften des Menschen zu verneinen.

These 9: Nationalismus ist religiös neutral

Im Gegensatz zu Religionen, bei denen übersinnliche Phänomene oder die jenseitige Existenz des Menschen eine entscheidende Rolle spielen, versucht Politik nur die diesseitigen und wahrnehmbaren Dinge zu gestalten. Auf der Basis nationalistischer Methodik ist eine anders geartete Auseinandersetzung nicht möglich. Nationalismus ist daher solange religiös neutral, wie sich Religion nicht in die Belange der Politik einmischt. Ein Nationalist wird auftretende Widersprüche zwischen Religion und Politik stets zugunsten der politischen Theorie auflösen.

These 10: Der nationalistische Staat ist Träger des Volkswillens

Ein Ziel nationalistischer Politik ist es, die Realität im Sinne der Gemeinschaft zu gestalten. Auf der Ebene des Volkes ist diese Gemeinschaft die Volksgemeinschaft. Organ zur Wahrnehmung der Interessen der Volksgemeinschaft ist der Staat. Der nationalistische Staat muß daher so gestaltet sein, daß er stets Träger des Volkswillens ist, niemals aber Gruppen- oder Einzelinteressen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt. An diesem Maßstab hat sich sowohl die demokratische Verfassung des nationalistischen Staates als auch der Reproduktionsapparat seiner Eliten auszurichten.

These 11: Die nationalistische Wirtschaft hat dem Volk zu dienen

Im nationalistischen Staat ist Wirtschaft kein Selbstzweck. Die Wirtschaft als ganzes steht im Dienste der Volksgemeinschaft. Sie hat sich in ihrer Funktionsweise daher dem Willen der Gemeinschaft, dem Primat der Politik, unterzuordnen. Dem Gedanken der Volkssouveränität würde die Verknüpfung von wirtschaftlicher und politischer Macht widersprechen. Politische Macht kommt allein dem Staat als Träger des Volkswillens zu. Daher lehnt der Nationalismus den Globalismus, der zur Entmachtung der Staaten führt ab. Die Macht des Kapitals, die aus der Umsetzung des globalistischen Modells resultiert, ist zutiefst undemokratisch. Die Folgen der Machtausübung der Kapitaleigner, des Kapitalismus, sind zudem Sozialabbau, Arbeitslosigkeit und Naturzerstörung. Nationalisten stellen dem Modell des Globalismus daher die raumorientierte Volkswirtschaft entgegen, die im Rahmen einer nationalistischen Marktwirtschaft für eine Übereinstimmung von Volks- und Wirtschaftsinteresse sorgt.

These 12: Nationale Identität statt multiethnischer Gesellschaft

Identität ist ein unverrückbares menschliches Bedürfnis. Nur die Verwurzelung in einer Gemeinschaft macht den Menschen zum Menschen und bewahrt ihn davor, entwurzeltes Individuum zu werden. Identität ist nur durch Abgrenzung gegenüber anderen Gemeinschaften und Bestätigung durch die Gemeinschaft möglich. Menschliche Gemeinschaften benötigen daher eine gemeinsame Abstammung, eine gemeinsame Kultur und eine Gemeinsame Geschichte. Eine multiethnische Gesellschaft zerstört Gemeinsamkeiten und entmenschlicht somit den Menschen. Nationalisten lehnen derartige Gesellschaften daher ab und treten für das Prinzip der nationalen Identität ein.

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