Metzger, Tom

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Tom Metzger

Thomas „Tom“ Linton Metzger (Lebensrune.png 9. April 1938 in Warsaw, Indiana) ist ein VS-amerikanischer politischer Aktivist. Der ehemalige Offizier der „United States Army“ ist bekennender Antikommunist und Rassist.

Wirken

Nach seinem Militärdienst zog Metzger nach Kalifornien, um in diesem industriellen Umfeld eine Karriere als Elektroniker zu verfolgen. Er trat der John Birch Society bei und arbeitete in der 1964er Präsidentenkampagne für den Republikaner Barry Goldwater gegen Lyndon B. Johnson. 1968 unterstützte Metzger die Kandidatur von George Wallace, American Independent Party, gegen Richard Nixon. Nachdem er die John Birch Society verlassen hatte, trat Metzger 1975 den Knights of the Ku Klux Klan von David Duke bei und wurde schnell Grand Dragon von Kalifornien. 1979 organisierte er Grenzwachen (Klan Border Watch), um Illegale aus Mexiko aufzuspüren und festzusetzen. Nach einem Krawall in Oceanside im Frühjahr 1980 blieben sieben Verletzte Klangegner zurück. Einige Wochen später löste sich Metzger mit dem California Klan von David Duke. Bei den Vorwahlen zum Kongreß gewann er 33.000 Stimmen für die Demokraten.

Wegen seiner „rassistischen“ und „judengegnerischen“ Äußerungen rückte die Demokratische Partei aber von ihm ab und empfahl die Wahl des republikanischen Kandidaten, der dann 253.949 zu 35.107 gegen Metzger gewann. Den Klan verließ er dann endgültig, um die White American Political Association (WAPA) zu gründen. Da es ihm auch damit nicht gelang, politisch Erfolg zu haben, gründete Metzger die Vereinigung White American Resistance, die später in White Aryan Resistance (WAR) umbenannt wurde. Er nutzte als einer der Ersten Massenmedien wie das Weltnetz oder Kabelfernsehen. 1984 begann er, seine Sendung Race and Reason über kleine Kabelstationen zu senden, 1988 folgte sein Gewaltauftritt in der Geraldo Rivera Show. Im selben Jahr tötete die East Side White Pride in Portland, Oregon einen Einwanderer. In der Polizeiuntersuchung, begleitet vom Southern Poverty Law Center, wurde eine Verbindung Metzger – Skinheadgang aufgedeckt. Der Stellvertreter Metzgers, Dave Mazzella, gab in einem vor dem Mord gesandten Brief an die Skinheadgang seine Reisepläne nach Portland bekannt und erklärte ihnen die besten Methoden für gewaltreichen Widerstand. Mit Hilfe der Anti-Defamation League (ADL) wechselte Mazzella die Seite und wurde Hauptzeuge der Anklage. WAR wurde zu 5 Millionen Dollar verurteilt, der Sohn John Metzgers zu 4 Millionen, Tom Metzger zu 3 Millionen und zwei der Mörder zu 500.000 Dollar.

Für die unerlaubte Verwendung von Bart Simpson auf Hemden und eine Kreuzverbrennung von 1983 in Los Angeles wurde Metzger 1992 zu sechs Monaten Haft verurteilt, aber vorzeitig entlassen, um als Sterbebegleitung bei seiner Ehefrau Kathleen sein zu dürfen. Sein Auswanderungsversuch nach Kanada scheiterte, nachdem er eine Demonstration in Toronto organisiert hatte und ausgewiesen worden war. Jetzt begann er, die von Louis Beam entwickelte „lone-wolf“-Methode anzuwenden und eine schwer greifbare Zellenorganisation zu favorisieren. Mit der 1989 gegründeten antisemitischen Negerorganisation New Black Panther Party (NBPP) pflegte Metzger engen Kontakt. Mit einer Rede 1993 über die Notwendigkeit von Separation und die Machenschaften der Juden gewann er viele Sympathien. Auf der politischen Agenda Metzgers steht weiterhin der Kampf gegen den Kapitalismus, Konzerne und außenpolitische Verstrickungen.[1]

Literatur

  • Morris Dees: Hate on Trial: The Case Against America's Most Dangerous Neo-Nazi, Villard, 1993, ISBN 0-679-40614-X (280 Seiten) Vorsicht! Enthält politisch korrekte Verengungen und Versimpelungen im Sinne der Umerziehung!
  • Elinor Langer: A Hundred Little Hitlers: The Death of a Black Man, the Trial of a White Racist, and the Rise of the Neo-Nazi Movement in America, Henry Holt, New York 2003, ISBN 0-8050-5098-1 Vorsicht! Enthält politisch korrekte Verengungen und Versimpelungen im Sinne der Umerziehung!

Fußnoten

  1. Gitlin, Martin: The Ku Klux Klan - A Guide to an American Subculture. 2009. S. 97-102
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