Torpedo

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Abschuß eines Torpedos

Der Torpedo ist ein selbstfahrender Sprengkörper, der als Unterwasserwaffe zumeist von U-Booten aus verschossen wird, aber auch von Flugzeugen und Überwasserfahrzeugen aus eingesetzt werden kann. Der erste schraubengetriebene Torpedo wurde von dem österreichisch-ungarischen Fregattenkapitän Ivan Lupis von Rammer entwickelt, dessen Vorführung 1860 in Fiume erfolgte.

Otto Hersing war der erste U-Boot-Kommandant, der per Torpedoschuß ein feindliches Schiff versenkte. Am 5. September 1914 kreuzte SM U 21 unter seinem Kommando vor der Ostküste Schottlands und traf dort auf die 8. Zerstörer-Flottille unter Führung des Leichten Kreuzers „HMS Pathfinder“. Der Torpedo traf die „Pathfinder“ an einer ungepanzerten Stelle im Rumpf genau bei den Munitionskammern. Sie explodierte sofort und sank in wenigen Minuten.

Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise

Antrieb

Die ersten Torpedos wurden mit Druckluft betrieben, die jedoch eine Blasenbahn als verräterisches Kielwasser zurückließen. Die Einführung des Elektromotors, betrieben durch Batterien, hingegen verhinderte diese Blasenbahn.

Gefechtskopf

Der Gefechtskopf (oder Gefechtspistole) hatte reine Aufschlagzünder. Später kamen auch akustische Sucher (Zaunkönig-Torpedo) oder Magnetzünder dazu. Der Gefechtskopf des Torpedos wurde durch eine kleine Vorrichtung scharfgemacht, ausgestattet mit einem Propeller, der nach Zurücklegen einer bestimmten Laufstrecke in Richtung Ziel die entsprechenden Umdrehungen ausgeführt hatte, um den Stift zu lösen, der den Schlagbolzen der Gefechtspistole freigab.

Steuerung

Eine große Fehlerquelle war eine ungenügende Tiefensteuerung. Sie ließ den Torpedo unter seinem Ziel hindurchlaufen, bis er am Ende seiner Laufstrecke unterging.

Verweis

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