Albig, Torsten

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Torsten Albig

Torsten Albig (Lebensrune.png 25. Mai 1963 in Bremen) ist ein deutscher Politiker der BRD-Blockpartei SPD. Von 2009 bis 2012 war er Oberbürgermeister der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Vom 12. Juni 2012 bis zum 28. Juni 2017 war er Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.

Werdegang

Nach dem Abitur studierte Albig 1982 zunächst Geschichte und Sozialwissenschaften, wechselte dann aber 1984 zum Studienfach Rechtswissenschaften. 1992 trat er in den höheren Dienst der Steuerverwaltung des Landes Schleswig-Holstein ein. Es folgten weitere Posten im Dienste der BRD-Behörden. 2001 schied Albig aus dem Beamtenverhältnis aus und wurde Konzernpressesprecher und Leiter der Presseabteilung der Dresdner Bank AG in Frankfurt am Main. Ab 2002 war er in unterschiedlichen Bereichen der Kommunalverwaltung Kiels tätig. Vom 1. Februar 2006 bis Ende Mai 2009 war Albig Sprecher des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück und Leiter in der Kommunikation des Bundesministeriums der Finanzen, es folgten weitere Beförderungen.

Politik

Torsten Albig ist seit 1982 Mitglied der SPD. Er war anschließend in der Kommunalpolitik aktiv. 2008 wurde er als Kandidat der SPD für die Oberbürgermeister-Direktwahl der Stadt Kiel am 15. März 2009 aufgestellt und in den Kommunalwahlen am 15. März 2009 mit 52,1 Prozent der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang gegen die Amtsinhaberin Angelika Volquartz (CDU) zum neuen Oberbürgermeister von Kiel gewählt. Seit 2012 ist er Ministerpräsident Schleswig-Holsteins.[1] Bei der Landtagswahl am 7. Mai 2017 konnte die SPD unter Führung von Alibg ihre Vormachtstellung nicht verteidigen und wurde nur noch die zweitstärkste Kraft hinter der von Daniel Günther geführten CDU.[2]

Familie

Torsten Albig ist verheiratet. Er und seine Frau Gabriele haben einen Sohn, Jan-Henrik und eine Tochter, Hannah. Die Familie lebt in Kiel.

Zitate

  • „Politik und Medien haben monatelang nur über Flüchtlinge gesprochen [...] vermittelt, es müsse Krise sein. Faktisch haben wir aber keine nationale Krise, maximal eine Herausforderung. Und jetzt stehen wir da wie die Zauberlehrlinge: Die Krisengeister, die wir riefen, werden wir nun nicht mehr los. Die Menschen reagieren auf eine Krise, die es so nie gegeben hat.“[3][4] (→ „Flüchtlingskrise“)

Mitgliedschaften/Ämter

  • SPD, Mitglied, seit 1982
  • Deutscher Bundesrat, Mitglied des Bundesrates für das Land Schleswig-Holstein, seit 12. Juni 2012
  • Staatskanzlei Schleswig-Holstein, Ministerpräsident, seit 12. Juni 2012
  • Stiftung Lebendige Stadt, Mitglied des Kuratoriums

Verweis

Fußnoten

  1. Nur wenige Tage nach Amtsantritt kürzte Albig sich und seinen sieben Ministern das Gehalt, um damit zu zeigen, daß auch die Regierung ihren Sparbeitrag leiste, und löste damit ein Wahlversprechen ein. Sein Gehalt sank damit um 2.100 Euro pro Monat auf rd. 13.000 Euro brutto, das der Minister lag nach der Kürzung bei rund 11.000 Euro.
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 8. Mai 2017. Bei WebCite® archivieren.CDU stärkste Kraft – „Dänenampel“ abgewählt – AfD im LandtagJunge Freiheit, 7. Mai 2017
  3. Manuel Bewarder / Ulrich Exner: Torsten Albig – „Die Flüchtlingskrise hat es so nie gegeben“, Die Welt, 6. Mai 2016
  4. Vgl.: Peter Bartels: Islam? SPD? Flüchtlingskrise? Alles nur ein böser Traum!, Kopp Verlag, 7. Mai 2016