Trümmerfrau

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Trümmerfrau vor dem Pergamonaltar, Berlin 1949;
Bild von Liselotte Orgel-Köhne

Als Trümmerfrauen werden die Frauen bezeichnet, die nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit vielen Männern[1] und mit Hilfe schwerer Maschinen, aber oft nur mit ihren Händen bewaffnet, die deutschen Städte der zukünftigen BRD und BRÖ von den Trümmern der zerbombten Gebäude befreiten.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Die antideutschen BRD-Politversager Katharina Schulze und Sepp Dürr bei der Schändung des Trümmerfrauendenkmals in München.

Die „Trümmerfrauen“ schufen durch ihren aufopferungsvollen Dienst die Grundvoraussetzung für den Fortbestand der Innenstädte. Ihnen ist der Wiederaufbau der deutschen Infrastruktur zu verdanken.

„Tagsüber war Helene beim Steineklopfen, zwangsverpflichtet, nicht wie die Studenten oder die ganz normalen alleinstehenden Frauen; nein, als Strafe. Ihr Mann war bei der SS gewesen, und in den ersten paar Monaten in Berlin hafteten die Familienangehörigen mit. Arbeitskleidung und Schaufel und Kelle waren mitzubringen, und dann Mörtel klopfen und Ziegel schleppen, zehn, zwölf Stunden am Tag. Wenigstens gab es ein bißchen mehr zu essen für die, die dort schufteten. Hausfrauen kriegten ja sonst nur die Normalverbraucherkarte. Himmelfahrtskarte hieß das auch.“

Sie waren aber auch die Beute der „Befreier“, in den Großstädten, insbesondere in Berlin, waren Trümmerfrauen tägliche Opfer der Bestie aus dem Osten, wurden nicht selten vor, nach, zuweilen auch während ihrer Schicht massenhaft vergewaltigt, wenn sie Glück hatten, nur von einem Soldat der Roten Armee, aber auch Gruppen bedienten sich an den wehrlosen deutschen Frauen.

„Tagsüber saßen Hedi und ihre Cousine ganz still auf Stühlen unter den Kohlehaufen und rührten sich nicht, und die alte Frau, die sie auf ihrem Hof versteckte, sorgte dafür, daß kein Russe sie fand. Eines Tages hatten sie dann die Bäuerin vergewaltigt, weil sonst niemand da war, und als die zwei Mädchen aus den Kohlen krochen, war sie dabei, sich zu waschen, und sagte zu Hedi und ihrer Cousine, ‚was glotzt ihr denn so, heult nicht‘, und dann kochte sie Kaffee.“

Zitate

  • „Im ersten Vierteljahr habe ich Baracken gesäubert, so die Baracken, in denen vorher die Soldaten, die Flüchtlinge und dann die Russen drin kampiert hatten. Das war eine schlimme Sache. Abends, wenn ich nach Hause kam - da hatte meine Mutter vorne eine große Wanne aufgestellt, da drüber mußte ich mich ausziehen, damit alles Ungeziefer von mir abfiel. Später dann mußte ich helfen, den Oranienburger Flugplatz wieder aufzubauen. Das war täglich ein Fußmarsch morgens von so 24 oder 25 Kilometern. Da habe ich Steine geklopft und schwere Karren mit Steinen dahin geschoben, wo sie gebraucht wurden. Alles für einen Teller Kohlsuppe am Tag und ein Stückchen Brot für meine Mutter für zu Hause.“ — Editha Roleder, Velten[2]
  • „Auf der Straße zog die Kolonne vorbei mit Panzern und LKW und PKW, also mit Militärfahrzeugen. Ein Russe steigt aus, also die ganze Truppe kam zum Stehen. Einer steigt aus und kommt auf das Haus zu, und ja, da ist es das erste Mal passiert [...] Wir haben uns dann sehr lange versteckt auf einem Oberboden und irgendwann einmal ging das nicht mehr. Dann hat meine Mutter mir die Haare abgeschnitten, damit ich wie ein Junge aussah, aber auch da wurde ich entdeckt. Dann habe ich bei meinem Onkel im Keller geschlafen, das war auch ein Versteck. Nachts hat mich eine Taschenlampe geblendet. Es waren ganz viele im Keller, aber ich war ziemlich dicht an der Treppe, an der Kellertreppe, und dann wurde ich von zwei Soldaten herausgezerrt. Eine andere Situation war, als auch Soldaten kamen, mich packten und meine Mutter sagte, laßt sie doch, sie ist doch noch ein Kind. Das war sogar ein Offizier. Dann läßt der mich los und ein anderer Kamerad nimmt mich, also einer meine Mutter und einer mich, und da war ich zusammen mit meiner Mutter, in einem Zimmer wurden wir beide vergewaltigt.“ — Leonie Biallas war 14, als die Rote Armee im Februar 1945 in ihr Dorf im Westen des schlesischen Breslaus kam[3]
  • „Also wir hatten ein Kopftuch, eine Schürze und alte Schuhe, so weit das möglich war und wer sie eben hatte, und da ging das los, da wurde nicht viel diskutiert. Das war eine Fließbandarbeit. Oben auf dem Berg standen die ersten, und da wurde das alles weitergereicht. Dann unten waren so Holzböcke, und da waren Bretter drauf, und da wurden die Steine sauber geputzt und gestapelt. [...] Da war ein Zusammenhalt, da war eine Kameradschaft, und das war auch 'ne Hoffnung, die man wieder hatte. Wir wollten ja auch wieder ins Theater gehen. Es war eine hoffnungsvolle Zeit wieder, die Selbständigkeit der Frau und zu finden, welche Möglichkeiten sie jetzt so hat, das war schon schön.“ — 16 Stunden, jedes Wochenende klopfte Käthe Linke in Dresden Steine. Und dazwischen kümmerte sie sich um ihre Kinder, arbeitete und studierte. Ein Schicksal vieler Frauen.
  • „Uns fehlt der arbeitsfähige Mann, deshalb müssen wir Frauen mithelfen. [...] Ihr Ausländer, die ihr unsere Stadt besucht, geht nicht achtlos vorbei und verschließt nicht die Augen vor der Leistung dieser Frauen.“ — Paula Hertwig vom Demokratischen Frauenbund, Ende 1947
  • „Guter Stil ist für mich, was schon die Trümmerfrau tat und was heute die Grunge-Mode vorführt: aus Kacke Bonbons machen.“Wolfgang Joop

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Vorwiegend deutsche Zwangsarbeiter bestehend aus NSDAP-Mitgliedern und deutschen Kriegsgefangenen
  2. Vgl. Peter Heilmann (Hrsg.): So begann meine Nachkriegszeit, Wichern Verlag
  3. Vgl. Leonie Biallas: „Komm, Frau, raboti“ – Ich war Kriegsbeute, Drachenmond-Verlag (2010)
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