Unternehmen „Rheinübung“

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Die „Prinz Eugen“, dahinter die „Bismarck“ beim Unternehmen

Unternehmen „Rheinübung“ war der Deckname eines Unternehmens der deutschen Kriegsmarine im Seekrieg des Zweiten Weltkrieges.

Ziel

Das Unternehmen bezweckte den Ausbruch dieses Kampfverbandes in den Atlantik. Geplant war, durch die Dänemarkstraße zwischen Island und Grönland in den offenen Atlantik vorzustoßen, wo es für die feindliche Flotte außerordentlich schwierig gewesen wäre, die deutschen Kriegsschiffe zu stellen. Der Handelskrieg sollte den Druck auf die Nachschubtransporte zu den britischen Inseln erhöhen und den U-Boot-Krieg unterstützen.

So verließ der Verband mit „Bismarck“, „Prinz Eugen“ (Admiral-Hipper-Klasse), Z 10 „Hans Lody“, Z 16 „Friedrich Eckoldt“, Z 23 und den Sperrbrechern „13“ sowie „31“ und der 5. M-Flottille unter der Führung des Flottenchefs Admiral Günther Lütjens am 18. Mai 1941 Gotenhafen mit Ziel Norwegen. Auf dem Marsch nach Norwegen wurde die Kampfgruppe am 20. Mai im Kattegat gesichtet und diese Sichtung an die britische Admiralität durchgegeben. Es bestand nach dieser Sichtung Unklarheit bei den Briten über die Zusammensetzung des Verbandes. Gemeldet wurden zwei große Kriegsschiffe mit Zerstörerbegleitung.

Eine Änderung dieser Situation trat ein, nachdem durch einen Aufklärer, eine Supermarine Spitfire der Royal Air Force auf 7.500 bis 8.000 m, am Morgen des 21. Mai trotz Flakbeschuß ein Foto gelungen war, auf dem die „Bismarck“ im Grimstadfjord bei Bergen zu erkennen war. Ab diesem Zeitpunkt war Gewißheit über den Gegner, aber noch nicht über dessen Ziel gegeben. Am 22. Mai setzten die „Bismarck“ und die „Prinz Eugen“ ihre Feindfahrt fort, die Zerstörer blieben zurück.

Ausgang

Im Verlauf des Unternehmens wurden bei zwei Seegefechten mit der Royal Navy der britische Schlachtkreuzer HMS „Hood“ und das deutsche Schlachtschiff „Bismarck“, gegen eine fünffache feindliche Übermacht an Feuerkraft, versenkt.

Verweise

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