Völkermord in der Vendée

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Symbol des Widerstands: Das Sacré-Cœur mit der Devise „Gott, König“ war auf die Kleidung der Gegenrevolutionäre aufgenäht.

Der Völkermord in der Vendée war ein Völkermord während der Französischen Revolution. Roman Schnur wies nach, daß es schon bei den Massakern in der Vendee Massenerschießungen gab, daß man durch Gas, Gift und Massenertränkungen („republikanische Hochzeit“) Menschen tötete.[1]

Dem Völkermord ging eine Erhebung gegen die repressive Politik der Revolutionäre voraus. Unter dem Zeichen von Herz und Kreuz kämpfte die Landbevölkerung gegen die Zwangsrekrutierungen des Pariser Revolutionsparlaments. Die kirchen- und königstreuen Bauern im Westen Frankreichs, in der Bretagne und in der Vendée, dem Gebiet südlich der Loiremündung, hatten schon in der Auseinandersetzung um die Zivilverfassung des Klerus meist Partei für die eidverweigernden Priester ergriffen. Die ungeheuerliche Hinrichtung des Königs am 21. Januar 1793 verstärkte die Ablehnung gegenüber der Revolution. Zum bewaffneten Aufstand kam es, als der Konvent aufgrund der prekären Kriegslage gegen die absolutistischen Fürsten Europas eine Massenaushebung von Rekruten verfügte. Diese Maßnahme traf die Bauern angesichts der Ernte- und Feldarbeiten besonders hart. Gegen diese Aushebungen bildete sich eine zunächst siegreiche „Katholische und Königliche Armee“ unter der Führung von jungen Adeligen. Erst als die kampferprobten Truppen aus dem Osten Frankreichs in die Kämpfe eingriffen, konnte die katholisch-königliche Armee besiegt werden. Nach diesem Sieg ließ der Konvent einen brutalen Rachefeldzug durchführen, ganze Dörfer niederbrennen und deren Bewohner zu Tausenden ermorden.

François Athanase de Charette de la Contrie (1763–1796), französischer Marineoffizier und einer der Anführer des Aufstandes der Vendée
Maurice-Joseph-Louis Gigot d’Elbée von Paulin Guérin, wichtiger Militärführer während des Aufstandes
Henri de la Rochejaquelein, Portrait von Pierre Narcisse Guérin, 1815
Jacques Cathelineau, General der Vendéer
Charles de Bonchamps Militärführer der Vendéer
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Inhaltsverzeichnis

Widerstand

Ausgehend von dem südlich der Loire gelegenen Gebiet zwischen Angers und Nantes, wo die Erhebung mit Angriffen auf republikanische Truppen Anfang März 1793 ihren Anfang nahm, wuchs der zunächst von Nichtadligen wie dem Jagdhüter Stofflet und dem Fuhrmann Cathelineau, später von nicht emigrierten Adligen wie Charette, dem großen Heerführer Angellous, d’Elbée und La Rochejaquelein angeführte Widerstand bald zu einer Massenbewegung heran. Nach der Niederschlagung ordnete der Konvent im Herbst 1793 die Vernichtung der Vendée an, woraufhin in der ersten Hälfte des Jahres 1794 die Verwüstung der Vendée durch die sogenannten „höllischen Kolonnen“ (frz. colonnes infernales) der Republik folgte. Der durch Charette und Stofflet nur noch vereinzelt geführte Guerillakampf endete mit deren Gefangennahme und Hinrichtung im Jahr 1796. Die Bilanz des rund dreijährigen Widerstandes war für die betroffenen Départements verheerend. Einige Gemeinden verloren zwischen 25 und 35 % ihrer Bevölkerung.

Den Nährboden für die Erhebung bildete die religiöse, soziale und wirtschaftliche Unzufriedenheit der im Nordwesten Frankreichs beheimateten Bauern. Der stark ländlich geprägte Küstenstrich der Vendée umfaßte den größeren Teil des alten Poitou und einen Teil von Anjou und der Bretagne und gehörte zu denjenigen Regionen Frankreichs, in denen der katholische Glaube besonders tief verwurzelt war. Besonders in dieser Region stieß die Priesterverfolgung auf Empörung; es handelte sich um Kleriker, die den von der Nationalversammlung geforderten Eid auf die Verfassung und damit auf die Zivilverfassung des Klerus verweigerten.

Außerdem hatte die Nationalversammlung dem Klerus Grundstücke weggenommen, welche das Assignaten-Papiergeld garantieren sollten. Als sie diese „Nationalgüter“ verkaufte, nützte dies vor allem wohlhabenden Einwohnern der Kleinstädte der Vendée. Die Bauern als Pächter des Ackerlandes waren aus Kapitalmangel zumeist leer ausgegangen und haßten daher das Bürgertum der Städte, das die ehemaligen Kirchengüter erworben hatte. Auch der Besitz der Adligen wurde nicht angerührt. Hinzu kam die Zensussteuer; da viele Bauern nicht die nötigen Steuern zahlen konnten, hatten sie auch kein Wahlrecht.

So hatte es schon vor dem Ausbruch der Erhebung Aufstandspläne gegeben, diese waren aber nie umgesetzt worden. Im Verlauf des Jahres 1793 begann sich die Lage weiter zu verschärfen. Der Kurs der Assignaten war durch immer neue Emissionen auf ein Viertel des Nennwertes gesunken.

Darüber hinaus zwang die Verschlechterung der militärischen Lage Frankreichs den Konvent zur Zwangsmobilisierung von 300.000 Rekruten, nachdem sich als Reaktion auf die Hinrichtung Ludwigs XVI. die erste Koalition zum Kampf gegen das revolutionäre Frankreich gebildet hatte. Gegen diese Maßnahme protestierten die Bauern am 2. März 1793, einem Markttag, in Cholet, wo es zu ersten Übergriffen gegen republikanische Truppen kam.

Als am 10. März 1793 die große Rekrutenaushebung stattfinden sollte, erhob sich an verschiedenen Orten der Vendée der Widerstand. In St. Florent wählten die Aufständischen einen Fuhrmann, Jacques Cathelineau, in Niederpoitou (Marais) den vormaligen Marineoffizier Charette zu ihrem Führer.

Bald waren in allen Gegenden royalistisch-katholische Gruppen vereinigt, die die vereinzelten republikanischen Korps erfolgreich bekämpften. Die mangelnde Kriegsübung ersetzten die Führer der Revolte durch ihre genaue Kenntnis des Landes. Als der Adel sich dem Aufstand anschloß, erlangten die Bauern in ihm, besonders in Männern wie Henri de la Rochejaquelein, militärisch erfahrene Führer.

La Rochejaquelein erfocht am 25. Mai 1793 einen glänzenden Sieg bei Fontenay le Comte und eroberte am 10. Juni Saumur. Indessen blieb die versprochene Unterstützung von seiten Englands aus, und um sich mehr Hilfsquellen zu eröffnen, unternahm die Armee der Vendéer, zu deren Befehlshaber Cathelineau erwählt wurde, am 29. Juni 1793 einen Angriff auf Nantes, der aber unglücklich ausfiel und fast die Auflösung des Insurgentenheeres zur Folge hatte; nach Cathelineaus Tod (11. Juli) trat der Baron d’Elbée an dessen Spitze. Unterdessen beschloß der Konvent, zwei große Armeen bei La Rochelle unter Rossignol und bei Brest unter Canclaux zusammenzuziehen und so die Küste zu umschlingen.

Auch schickte er die berühmte Garnison von Mainz unter Führern wie Kléber, Aubert du Bayet und Marceau in die Vendée. Gleichzeitig dekretierte er, daß die Wälder und Weiler der Vendée durch Feuer zerstört, die Mobilien, das Vieh, die Weiber und Kinder ergriffen und ins Innere von Frankreich abgeführt, die Güter der Insurgenten beschlagnahmt und in den benachbarten Provinzen die Landmilizen aufgeboten werden sollten. Gleichwohl behaupteten die Insurgenten, zum Teil infolge des Zwiespalts und der Unfähigkeit der republikanischen Führer und Volksrepräsentanten, das Übergewicht und siegten bei Chantonay und Torfou (5. und 19. September), unterlagen aber bei Cholet (17. Oktober), wo d’Elbee fiel. Um dem durch die Maßregeln des Konvents bewirkten Mangel an Lebensmitteln abzuhelfen, in der Bretagne den Aufstand zu entzünden und dem erwarteten britischen Hilfskorps entgegenzukommen, setzte das Hauptheer der Vendéer, 30.000 Mann stark, auf das nördliche Ufer der Loire über und verband sich mit den Chouans, sah sich aber in seinen Erwartungen völlig getäuscht, da weder die Engländer erschienen, noch die Bevölkerung sich ihm in größerer Zahl anschloß.

Schuldschein als Ausgleich für die Lieferung von Versorgungsgütern an die Royalisten (hier mit der Unterschrift von Stofflet, ausgestellt im Namen des französischen Königs). Auf dem Rückzug siegten die Vendéer zwar bei Dol (21. November), verloren aber in den Gefechten bei Le Mans (12. Dezember) 15.000 Mann; ein anderer Heerhaufen wurde bei Savenay am 23. Dezember 1793 vernichtet, nur ein kleiner Teil unter La Rochejaquelin und dem Förster Stofflet entkam nach der Heimat. Die Konventstruppen drangen nun in die Vendée selbst ein, wo sich Charette noch behauptete, und suchten durch einen grausamen Vernichtungskrieg (die Gefangenen wurden sämtlich niedergemetzelt) das Land zu veröden; doch hätten die „höllischen Kolonnen“ des Obergenerals Turreau schwerlich den Widerstand besiegt, wäre ihnen nicht, zumal seit La Rochejaqueleins Tod (28. Januar 1794), die Uneinigkeit unter den Royalisten selbst zu Hilfe gekommen.

Im Mai wurde Turreau abberufen und verbannt. Seine Nachfolger, namentlich Hoche, richteten ein milderes System ein, und am 2. Dezember 1794 bot eine Proklamation den Vendéern Frieden und Verzeihung an. Am 15. Februar 1795 schloß hierauf Charette zu La Jaunaye einen Vertrag ab, dem am 20. Mai Stofflet und mehrere andere Führer beitraten, und nach dem die Vendéer die Republik anerkennen und dafür Amnestie, Entschädigung, Befreiung vom Kriegsdienst und kirchliche Freiheit erhalten sollten. Als im Juni 1795 eine britische Flotte das französische Emigrantenheer bei Quiberon an Land setzte, erklärte Charette in einem Manifest der Republik erneut den Krieg.

Die Uneinigkeit der Insurgentenführer, der Untergang der Emigrantenexpedition auf Quiberon und die Maßregeln Hoches ließen jedoch die Schilderhebung nicht aufkommen. Charette und Stofflet wurden im Frühjahr 1796 gefangengenommen und erschossen. Eine völlige Unterwerfung der Vendée kam aber erst im Januar und Februar 1800 zustande, nachdem mehr als 150.000 Menschen umgekommen waren. Während der Herrschaft der Hundert Tage 1815 griffen die Vendéer abermals zu den Waffen, wurden aber vom General Lamarque unter Sapinaud und Suzannet geschlagen. Nach der Julirevolution erhob sich ein Teil des Adels der Vendée zugunsten der alten Dynastie, und im April 1832 begab sich die Herzogin von Berry in das Land, um der beabsichtigten Insurrektion Nachdruck zu geben. In der Tat brach an verschiedenen Punkten der Aufruhr aus, die Wachsamkeit der Regierung und die Gefangennahme der Herzogin dämpften ihn jedoch bald.

Anerkennung als Völkermord

In Frankreich begann die Kontroverse erst 1986, als der namhafte Mentalitätshistoriker Pierre Chaunu den grausamen Vernichtungskrieg gegen die Vendee mit einem Völkermord gleichsetzte, der auf die Massenverbrechen der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts vorausweise. Chaunus Schüler Reynald Secher lieferte in seiner Doktorarbeit eine quellengesättigte Darstellung der terroristischen Aktionen und besonders der berüchtigen Colonnes infernales, die mordend und vergewaltigend das Land durchzogen und ganze Dörfer der Vendée systematisch verwüsteten. Seitdem sind weitere Studien vorgelegt worden, die zweifelsfrei die alte Interpretation widerlegen, es habe sich dabei nur um Übergriffe einzelner Soldaten oder undisziplinierter Truppenteile gehandelt.[2]

Im Frankreich der Gegenwart streiten die Historiker über die Interpretation der Vernichtung der Vendée im Jahre 1794. Herangezogen wird unter anderem folgender Brief, den ein Minister aus Nantes auf dem Höhepunkt der terreur erhalten hatte und den er dem Pariser Nationalkonvent vorlas:

„Mein Freund, ich verkünde Dir mit großem Vergnügen, dass die Räuber endlich vernichtet sind. […] Die Zahl der hierher gebrachten Räuber ist nicht abzuschätzen. Jeden Augenblick kommen neue an. Weil die Guillotine zu langsam ist, und das Erschießen auch zu lange dauert und Pulver und Kugeln vergeudet, hat man sich entschlossen, je eine gewisse Anzahl in große Boote zu bringen, in die Mitte des Flusses etwa eine halbe Meile vor der Stadt zu fahren, und das Boot dort zu versenken. So wird unablässig verfahren.“

Dieser Bericht aus der Pariser Nationalversammlung erschien am 2. Januar 1794 im „Moniteur“. Dokumente dieser Art sind Historikern in großer Zahl bekannt.[3] General François-Joseph Westermann griff am 20. Juni 1793 den Ort Parthenay an und meldete nach erfolgreicher Operation an den Wohlfahrtsausschuß:

„Es gibt keine Vendée mehr. Sie ist mit unserem Säbel der Freiheit niedergemacht worden, mitsamt Frauen und Kindern. Ich habe sie in den Sümpfen und Wäldern von Savenay begraben. Man kann mir keine Gefangenen vorwerfen. Ich habe alles ausgelöscht.“[4]

Den Bürgerkrieg hatten die Aufständischen schon im Dezember verloren, auch wenn noch später Kämpfe aufflackerten. Allein der militärische Sieg genügte den Jakobinern nicht. Der Konvent beschloß die Vernichtung der Vendée, und bereits am 7. November wurde das gleichnamige Departement in „Vengé“ („Gerächt“) umbenannt. Die Infrastruktur des Landstriches sollte restlos vernichtet, Höfe, Kirchen, die Ernten und die Wälder niedergebrannt, das Land und ausnahmslos alle Bewohner niedergemacht werden. General Turreau, Chef der „Infernalischen Kolonnen“, der mit der Ausführung betraut wurde, ließ wissen: „Die Vendée muß ein nationaler Friedhof werden.“

François Furet nannte im „Kritischen Wörterbuch der Französischen Revolution“ die Ereignisse die „größten Massaker der Terreur“. Neben den Berichten der Täter stehen die Erinnerungen der Opfer wie die Memoiren der Comtesse de La Rochejaquelein. Massenertränkungen sind belegt, aber auch von Vergiftungen mit Gas und Arsen ist die Rede. Es heißt, man habe die Haut von Opfern zu Reithosen sowie menschliches Fett zu Wagenschmiere verarbeitet. 117.000 von den damals 815.000 Bewohnern der Vendée sind dem Morden zum Opfer gefallen, ein „Völkermord im Sinne des Nürnberger Prozesses“. Die Interpretation der Französischen Revolution und als Teil davon die Behandlung der Vendée speist bis heute Konflikte zwischen Regionalisten und Zentralstaatsdenkern, Katholiken und Antiklerikalen, Rechten und Linken in Frankreich. Jeweils erstere neigen dazu, einen Völkermord zu sehen.

Das Schicksal der Vendée wird im „Schwarzbuch des Französischen Revolution“ behandelt, herausgegeben von dem Dominikanerpater Renaud Escande, erschienen im katholischen Verlag Les Editions du Cerf. In dem Abschnitt über „Bürgerkrieg, Genozid, Memorizid“ in der Vendée wird eine Verwandtschaft des Vernichtungsfeldzugs in der Vendée mit der sogenannten Shoah behauptet. Reynald Secher, Verfasser dieses Textteils, wendet sich gegen die „Auslöschung der Erinnerung“, die er als „Memorizid“ bezeichnet. Er kritisiert andere Historiker, denen es darum gehe, „die Revolution reinzuwaschen vom Blutfleck der Vendée“, so Secher. „Dieser Negationismus geht so weit, daß [..] die Existenz der Vernichtungsgesetze, daß die Ertränkungen, die Massentötungen vor allem von Frauen und Kindern, die Vernichtungsöfen […] geleugnet werden.“ Jean-Clément Martin, Professor an der Sorbonne und Kenner der Vendée-Kriege, kritisierte die Inhalte. Der Napoleon-Experte Jean Tulard, Mitarbeiter des „Schwarzbuchs“, spricht offen vom „Genozid“: Die Ereignisse seien ein geplanter Völkermord, der so wenig eine bloße „Entgleisung“ gewesen sei, wie die Terreur in ihrer Gesamtheit, sondern „gewollt, gedacht und erklärt von der revolutionären Regierung“. Bereits Gracchus Babeuf nannte die Zerstörung der Vendée einen „populicide“.[3]

Gedenken

Tulard verweist darauf, daß diese dunkle Seite der Französischen Revolution verschwiegen wird. Die Forschung dazu wird von einer „ideologisch“ motivierten Geschichtsschreibung boykottiert. In der Vendée wird die Erinnerung dagegen gepflegt. Auf Betreiben von Furet und Le Roy Ladurie wurde dort im Jahr 1994 das Forschungszentrum „Centre vendéen de Recherches historiques“ gegründet. In der Restaurationszeit hatten die Vendéer schon zahlreiche Monumente für die Anführer ihres Aufstands errichtet. Zahlreiche neugotische Kirchen, die heute für die kleinen Gemeinden überdimensioniert erscheinen, wurden im 19. Jahrhundert anstelle der von den Revolutionären niedergebrannten Gotteshäuser als Zeichen des Andenkens errichtet.

Alljährlich findet vor dem Hintergrund eines von den Revolutionären abgebrannten Schlosses in Puy du Fou ein Historienspektakel statt, das die Geschichte einer Familie der Vendée über 700 Jahre nachzeichnet. 2008 fand es zum 30. Mal statt, 2007 kamen 390.000 Zuschauer zu der Veranstaltung, die fast ausschließlich von Freiwilligen bestritten wird, deren Motivation in ihrer in den Vendée-Kriegen geschaffenen Identität liegt. Das Drehbuch verfaßte seinerzeit der junge Philippe de Villiers.[3]

Literatur

  • Lequinio, La guerre de la Vendée et des Chouans, Paris 1794
  • Johann Wilhelm von Archenholz: Der Krieg in der Vendée, Leipzig 1794
  • Louis-Marie Turreau: Mémoires pour servir à l'histoire de la guerre de Vendée, London 1796
  • Auguste Danican: Les brigands démasqués, Paris 1796
  • Madame E. T.: Lettres de la Vendée, Strasbourg 1801, 2 Bde.
  • Alphonse de Beauchamp: Histoire de la guerre de la Vendée et des Chouans, Paris 1807, 3 Bde.
  • Marquise Laroche-Jaquelin: Mémoires, Paris 1815
  • Friedrich de la Motte Fouqué: Wahrheit und Lüge, eine Reihe politisch-militärischer Betrachtungen über den Vendeekrieg, Leipzig 1820
  • Pierre Victor Jean Berthre de Bournisseaux: Histoire des guerres de la Vendéens et des Chouans, Paris 1819, 3 Bde.
  • La guerre des Vendéens et des Chouans contre la République française, Paris 1824–27, 6 Bde.
  • Mortonval: Die Kriege der Vendée von 1792–96, aus dem Französischen, Darmstadt 1829, 2 Bdchn.
  • Jacqus Cretineau-Joly: Histoire de la Vendée militaire, Paris 1840
  • Victor Hugo: unter den Titeln: a) 93. b) Dreiundneunzig. c) 1793 d) Das Jahr 1793, 1874

Verweise

Fußnoten

  1. Roman Schnur: Staatssicherheit. Ein Aspekt der Französischen Revolution, in: Verfassung und Verwaltung. Festschrift für Kurt B.A. Jeserich zum 90. Geburtstag, Weimar/Wien 1994, S. 125–143, S. 137
  2. vgl. M. Wagner: „Normalkrieg“ oder „Völkermord“? in: Francia 23, 1995, S. 177–185
  3.  :„Il n’y a plus de Vendée. Elle est morte sous notre sabre libre, avec ses femmes et ses enfants. Je viens de l’enterrer dans les marais et dans les bois de Savenay. Je n’ai pas un prisonnier à me reprocher. J’ai tout exterminé.“
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