VS-amerikanischer Überfall auf Mexiko

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Mexiko vor der Annexion durch die VSA

Der VS-amerikanische Überfall auf Mexiko fand von 1846 bis 1848 statt mit dem Ziel, Gebiete des mexikanischen Staates zu annektieren und den VSA einzuverleiben.

Nachdem die VSA mehrfach versucht hatten, das Gebiet von Kalifornien und Texas von Mexiko abzukaufen, was jedoch jedesmal höflich abgelehnt wurde, brachen die VSA einen ihrer bekannten „Befreiungskriege“ vom Zaun. Bereits 1836 wurde in Texas ein früher Vorläufer der späteren „Farbrevolutionen“ inszeniert, indem sich Texas von Mexiko unabhängig erklärte, und 1842 wurde ohne jede Kriegserklärung das kalifornische Monterey besetzt. Am 19. Februar 1845 wurde dann unter dem VS-amerikanischen Präsidenten James Knox Polk Texas annektiert. Der nachfolgende militärische Widerstand Mexikos wurde gebrochen und Mexiko-Stadt von VS-amerikanischen Truppen besetzt.

Am 2. Februar 1848 wurde Mexiko mit dem „Vertrag“ von Guadalupe Hidalgo gegen eine Alibizahlung von 15 Millionen VS-Dollar ein 1,36 Mio. km² großes Gebiet abgepreßt, das die derzeitigen VSA-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, New Mexico und Wyoming umfaßte. Mexiko verlor bis heute (2015) durch die Annexion knapp die Hälfte seines Staatsgebietes.

Der spätere VS-amerikanische Präsident Ulysses S. Grant urteilte in seinen Memoiren zu den Verbrechen:

Der Konflikt sei „der ungerechteste Krieg gewesen, der je von einer stärkeren gegen eine schwächere Nation geführt wurde.“[1]

Wobei es ihm ob dieser Erkenntnis jedoch offenbar nicht in den Sinn kam, das zuvor zu Unrecht geraubte Gebiet wieder an Mexiko zurückzugeben.

Nachdem die VSA ihren aggressiven Imperialismus dann im Ersten Weltkrieg auch auf Europa ausgedehnt hatten, wurde Mexiko im Jahre 1917 mit der Zimmermann-Depesche von deutscher Seite Hilfe bei der Rückerlangung des geraubten Gebietes zugesichert.

Verweis

Fußnoten

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