VENONA-Projekt

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Das VENONA-Projekt war eine Aktion zur Entschlüsselung von geheimen Nachrichten sowjet-bolschewistischer Stellen aus den VSA durch FBI und NSA in der Zeit von 1938 bis 1945. Die Entschlüsselungen nahmen zum Teil Jahre in Anspruch. Im Jahre 1946 wurde eine Liste der führenden Wissenschaftler des Manhattan Projektes entschlüsselt, die bereits im Jahre 1944 aus den VSA in die Sowjetunion gesendet worden war und zur Überführung der jüdischen Verräter Ethel und Julius Rosenberg führte. Auch der erste Vorsitzende der UNO, Alger Hiss, wurde später als sowjet-bolschewistischer Agent enttarnt. Das Projekt wurde im Kalten Krieg unter Zusammenarbeit des CIA mit dem englischen Geheimdienst MI6 fortgeführt. Mit dessen Hilfe wurden auch im englischen Machtbereich sowjet-bolschewistische Spionageringe aufgedeckt. Das Entschlüsselungsprogramm dauerte bis 1980 und war das am längsten andauernde Projekt seiner Art, das es jemals gegeben hat.

Wichtige enttarnte sowjet-bolschewistische Spione in den VSA waren unter anderem:

Der Leiter der deutschen Gestapo, Heinrich Müller, sagte nach dem Krieg zur sowjet-bolschewistisch-jüdischen Unterwanderung der VSA während des Krieges gegen Deutschland:

Es wurde behauptet, daß die US-Stellen große Schwierigkeiten hatten, die aufgefangenen Nachrichten zu dekodieren. Die gesamte Aktion lief unter dem Namen „Venona Projekt". Gerüchte wollen wissen, daß das Nationale Sicherheitsbüro der Vereinigten Staaten - ein Nachrichtendienst, der bekannt ist für seine Erfolge im Abhören und Dekodieren und auch über die beste Ausrüstung verfügt - mehr als 30 Jahre gebraucht haben soll, um den Code der Sowjets zu knacken. Es heißt sogar, daß in der ganzen Zeit nur Teilstücke entschlüsselt werden konnten. Die Tatsache, daß es den Deutschen gelang, identische Botschaften, die mit einem anderen Code von Kanada aus gesendet wurden, abzufangen und auch zu entschlüsseln, wird nicht einmal erwähnt. Material über das „Venona Projekt" wird aus unerfindlichen Gründen einfach nicht veröffentlicht. Nur ein Schluß ist daher möglich: die von den Amerikanern aufgefangenen Meldungen beweisen, bis zu welchem Grad die Sowjets bereits auf den höchsten Ebenen der Nachrichtendienste, des Militärs und der Politik mitspielten. Das Material ist erschütternd, besonders wenn die Namen von Lichtgestalten aus der Zeit von Roosevelts New Deal auftauchen. Das verzögerte Veröffentlichen von Material über das „Venona Projekt" ist wohl als Präventivmaßnahme zu verstehen, um den politischen Schaden so gering als möglich zu halten. Es geschieht bestimmt nicht aus nachrichtenspezifischen Gründen. Das „Manhattan Projekt" über den Bau der Atombombe wurde aufs Spiel gesetzt, denn einige sowjetische Agenten saßen bereits mitten drin, und andere standen in engstem Kontakt mit führenden Vertretern der Regierung Roosevelt, des OSS, des FBI, des Finanz- und des Kriegsministeriums.[1]

Literatur

  • Donal O'Sullivan: Das amerikanische Venona-Projekt. Die Enttarnung der sowjetischen Auslandsspionage in den vierziger Jahren, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 48. Jahrg., 4. Heft (Oktober 2000), Seiten 603-629 (PDF-Datei)
  • Anja Nikles: Die Venona-Dokumente und die Spionegetätigkeit von Klaus Fuchs, BoD, ISBN-10: 3-8391-6482-6

Verweise

Fußnoten

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