Verband deutscher Soldaten

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Vorgängerorganisationen, die im VdS aufgingen, waren der „Bund versorgungsberechtigter ehemaliger Wehrmachtsangehöriger und ihrer Hinterbliebenen“ (BvW) und der „Schutz-Bund ehemaliger Deutscher Soldaten“ (B.D.S.), der über 40 Kreisverbände in Bayern mit durchschnittlich jeweils 100 Mitgliedern verfügte.

Der Verband deutscher Soldaten e. V. (kurz: VdS) wurde September 1951 als Dachverband zahlreicher Soldatenverbände wie dem „Deutschen Soldatenbund“, dem „Verband Deutsches Afrikakorps“, der „Traditionsgemeinschaft Großdeutschland“, dem „Bund ehemaliger deutscher Fallschirmjäger“ und unter Einschluß von Vertretern der ehemaligen Waffen-SS gegründet. Johannes Frießner war der erste Vorsitzende des VdS. Laut Eintrag vom 24. Oktober 2016 im Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn ist er inzwischen aufgelöst.

Erläuterung

Feierstunde beim Kreisverband Stormarn des Verbandes deutscher Soldaten im Jahre 1956 im evangelischer Gemeindesaal: Ernennung von Generalfeldmarschall Erich von Manstein zum Ehrenvorsitzenden; Überreichung der Ehrenurkunde durch den Kreisvorsitzenden Generalleutnant a. D. Rudolf Meltzer; hinten an langem Tisch Teilnehmer u. a. der bisherige Bundesvorsitzender Admiral a. D. Gottfried Hansen, sein Nachfolger General der Infanterie a. D. Kurt von Tippelskirch, der Landesvorsitzende Generalleutnant a. D. Wolfgang von Kluge, Ehrengast Otto Fürst von Bismarck, dessen Gemahlin Ann-Mari Fürstin von Bismarck und Stormarner Landrat Klaus von der Groeben.

Der VdS war der erste militaristische Traditionsverband nach der Zeit des Nationalsozialismus. Der Verein mit Sitz in der Bonner Rheinallee, der Ende der 1980er Jahre noch zirka 90.000 Mitglieder umfaßte, ist der Treue zum deutschen Vaterland verpflichtet, tritt für die Wehrbereitschaft seiner Bürger und gegen jede Diffamierung des deutschen Soldatentums und für dessen gerechte Einordnung in die Gesellschaftsordnung des deutschen Volkes ein. Das Eiserne Kreuz in einem silbernen Schild stellt das Wappen des VdS dar.

Die Zeitschrift „Soldat im Volk“ begreift sich als Organ des „Verbandes deutscher Soldaten e.V.“ (VdS) und des „Ringes Deutscher Soldatenverbände“ (RDS). Der VdS und der RDS sind Mitglieder im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr e. V. (VdRBw), wobei der VdS sowohl im Beirat, im gemeinsamen Ausschuss und im Kuratorium Mitglied ist; der RDS ist Mitglied im Beirat und im gemeinsamen Ausschuss. Im Zustandsbericht 1998 des VdRBw werden für den VdS 77 Kontakte und Veranstaltungen, für den RDS 10 Kontakte und Veranstaltungen angegeben.[1]

Mit Stand von 2014 verfügte der VdS noch über 5.000 Mitglieder, Landesverbände in Bayern, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein sowie dem Saarland und 25 korporativ angeschlossene Verbände.

Zeitschrift „Soldat im Volk“

Gegründet im Jahr 1951 erschien die Zeitschrift alle zwei Monate im schlichten Schwarz-Weiß-Druck. Verlegt wurde sie vom Förderungsverein deutscher Soldatenverbände e. V. in Bonn. Neue Ausgaben der Verbandszeitschrift sind seit der letzten Nummer 4/2013 nicht mehr erschienen.

Personen (Auswahl)

Initiative des Verbandes deutscher Soldaten e. V.

Forderung Deutschlands zum Friedensschluß

Quelle
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Der immer noch geltende Waffenstillstand von 1945 und die ebenso immer noch aufrechterhaltene Feindstaatenklausel der Vereinten Nationen gegen das Deutsche Reich sind 65 Jahre nach Beginn der Waffenruhe abzulösen. Die ehemaligen Kriegsgegner sollen zum Wohle ihrer Völker auf der Grundlage eines Friedensvertrages als souveräne, gleichberechtigte Partner den Weg der Sicherheit und Zusammenarbeit durch friedlichen Interessenausgleich beschreiten und den Frieden wahren. Dazu schlägt Deutschland vor:

  1. Gegenseitiges auf ewig gültiges Verzeihen aller aneinander begangener Völkerrechtsverbrechen im Zuge der Kriegshandlungen 1914–1918 und 1939–1945 und der jeweiligen Nachkriegszeit.
  2. Gegenseitiger und endgültiger Verzicht darauf, sich diese Verbrechen wechselseitig vorzuwerfen und Ansprüche daraus geltend zu machen. Die unselige und rückwärtsgewandte Kriegsschulddebatte ist 90 bzw. 65 Jahre nach den beiden Weltkriegen zu beenden. Dazu halten wir für erforderlich:
  3. Öffnung aller Archive der ehemaligen Kriegsgegner zur Erforschung der wahren Gegebenheiten in den Abläufen 1910 bis 1950 und Rückgabe der beschlagnahmten, unverfälschten Archivstücke auf Gegenseitigkeit.
  4. Berufung einer Wahrheitsfindungs-Kommission von unabhängigen Historikern aus neutralen Ländern zur Auswertung der bisher geheim gehaltenen Primärdokumente aus verschlossenen Archiven und Übernahme ihrer Ergebnisse in die Bildungsarbeit der Vertragsstaaten. Der Frieden soll zwischen den Vertragspartnern unumkehrbar gemacht werden. Das ist zu erreichen durch:
  5. Beendigung aller Besatzungen und Auflösung militärischer Fremd-Stationierungsstützpunkte im Vertragsgebiet.
  6. Unverletzlichkeit aller Staatsgrenzen der Vertragspartner.
  7. Rückgabe beschlagnahmten Eigentums; wo das nicht möglich ist, wird über eine Regelung Einigkeit hergestellt.
  8. Verpflichtung zur Öffentlichkeit der Diplomatie.
  9. Umwandlung der NATO zur NESO (Northern Earth Security Organisation). Diese soll als politische Organisation und zugleich reine Verteidigungsgemeinschaft gewährleisten, dass kein Mitglied im Bunde mit anderen Mitgliedern dieser Organisation gegen einen dritten Staat der Gemeinschaft aus Eurasien und Nordamerika koalieren kann.
  10. Die NESO soll gleichzeitig den freien Welthandel sichern. Sie erklärt dazu die Offenheit der Handelswege zu Land, Luft und See.
  11. Piraterie wird geächtet. Alle Nationen haben zur Abwehr der Piraterie das Notwehrrecht.
  12. Die NESO-Staaten erklären vor der Weltöffentlichkeit den Verzicht auf Gewalt als Mittel ihrer Politik. Sie werden das Selbstbestimmungsrecht der Völker respektieren und nie wieder als erste Waffen einsetzen. Nur die Vereinten Nationen haben das Gewaltmonopol, gegen Staaten vorzugehen, die Völkerrechtsverbrechen wie Völkermord und/oder Vertreibung begehen.
  13. Die NESO-Staaten werden keinen anderen Staat in irgendeiner Weise unterstützen, der sich künftig des Völkerrechtsverbrechens der Vertreibung und/oder des Völkermordes schuldig macht.
  14. Die NESO-Staaten garantieren religiöse Toleranz und werden keine religiösen Dominanzbestrebungen zulassen.

Auf der Grundlage dieser 14 Punkte sind die Regierungen aller betroffenen Staaten zu einer Friedenskonferenz nach Münster und Osnabrück einzuladen, um den Zweiten Weltkrieg endgültig abzuschließen und dadurch künftigen Generationen die Perspektive eines unbefangenen Weges in eine friedliche Zukunftsordnung in gegenseitiger Achtung und Verantwortung zu ermöglichen.

Verantwortlich für vorliegenden Text:

Verband deutscher Soldaten e.V. 53173 Bonn, Rheinallee 55

Bonn, im Oktober 2011 Max Klaar, Oberstleutnant a. D. und Bundesvorsitzender

Siehe auch

Fußnoten