Verden an der Maas

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Verden an der Maas oder auch Wirten (frz. Verdun, lt. Virodunum) ist eine Stadt im französisch annektierten Teil Lothringens und ehemalige Freie Reichsstadt innerhalb des ersten Deutschen Reichs. Bekannt wurde sie vor allem durch die Schlacht um Verden im Ersten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Reichskriegsflagge am französischen Siegesdenkmal in Verden, Juni 1940

Verden entstand durch eine römische Siedlung. Im Jahre 843 kam es dort zum Vertrag von Verden, in dem der Erbfolgekrieg zwischen Lothar, Ludwig und Karl, den Söhnen Ludwigs des Frommen beigelegt wurden. Das Fränkische Reich wurde in Folge dieses Vertrages in drei gleichberechtigte Teile geteilt, aus dem Ostfränkischen Reich und Lotharingen wurde später Deutschland, aus dem Westfränkischen Reich Frankreich.

Bis Mitte des 16. Jahrhunderts war die Stadt Teil Deutschlands, dann wurde sie, ebenso wie das Elsaß, Lothringen und Burgund, von Frankreich besetzt, welches die Schwäche des Deutschen Reichs nach dem Dreißigjährigen Krieg nutzte.

Deutsch-Französischer Krieg

Nach dem deutsch-französischen Krieg verblieb Verden ebenso wie Nanzig bei Frankreich.

Erster Weltkrieg

In der Umgebung von Verden kam es 1916 zur berühmten Schlacht um Verden, die heute als Musterbeispiel für die Grausamkeit des modernen Krieges gilt.

Bekannte, in Verden geborene Personen

  • Heinrich Renke (1867–?), Kaufmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer und Senator in Verden
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