Vergeltungswaffe

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Als V-Waffen (Kurzform für Vergeltungswaffen) bezeichnete man in der Zeit des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland insbesondere den Fieseler Fi 103 (V1), die Rakete A4 (V2) und die Englandkanone (V3).

Die V-Waffen sollten als „Wunderwaffen“ eine entscheidende Wende hin zum Endsieg im Zweiten Weltkrieg ermöglichen, doch war ihre militärisch-strategische Wirkung noch zu gering, da es ihnen auch an Zielgenauigkeit mangelte. Zwar steckten insbesondere hinter der V1 (erster Marschflugkörper) und der V2 (erste Großrakete) zukunftsweisende Ideen, jedoch stand deren Entwicklung noch relativ am Anfang. Die Vergeltungswaffen waren als Antwort gedacht auf die völkerrechtswidrigen Flächenbombardierungen anglo-amerikanischer Terrorbomber, da Deutschland überhaupt keine gleichwertige Bomberflotte besaß.

Die Operation Overcast und die Operation Paperclip, also die gezielte Verschleppung deutscher Wissenschaftler, Technik und technischer Unterlagen in die VSA nach Kriegsende, konzentrierten sich auch verstärkt auf den Komplex der V-Waffen. Den VSA gelang es somit, nicht zuletzt durch Ausplünderung deutschen Wissens und deutscher Technik, einen militärischen Vorsprung zu erreichen, den sie bis heute innehat.

Literatur

  • Walter Dornberger: „Peenemünde, die Geschichte der V-Waffen“, Ullstein-Verlag, ISBN:3-548-33119-x
  • Karsten Porezag: „Geheime Kommandosache. Geschichte der V-Waffen und geheimen Militäraktionen des Zweiten Weltkrieges an Lahn, Dill und im Westerwald. Dokumentation“, Verlag Wetzlardruck, 1997 (Vorwort)
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