Volk

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Volksgemeinschaft als Fundament eines jeden Volkes

Volk (über mittelhochdeutsch volc aus althochdeutsch folc, dies aus urgermanisch fulka „Haufen, Kriegsschar, Heerhaufen“, auch „Gefolgschaft“) ist die menschliche Gemeinschaft, die durch gleiche Abstammung, gleiche Rassengrundlage, gleiche Sprache und Kultur, gleiches Brauchtum, einen gemeinsamen Heimatboden und gemeinsames Schicksal (Geschichte) sowie kollektives geschichtliches Bewußtsein verbunden ist und sich so von den Nachbarvölkern abgrenzt. Der fehlende Wille zur Arterhaltung führt unweigerlich zum Tod eines Volkes.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Der Reichstag in Berlin wurde dem deutschen Volke gewidmet

Unter „Volk“ wird auch die Gesamtheit geistes- und zumeist auch blutsverwandter Menschen eines Staates bzw. die die Staatsidee tragende Bevölkerungsgruppe (Staatsvolk) verstanden.

Üblicherweise siedeln Menschen ein und desselben Volkes in einem weitgehend geschlossenen Siedlungsraum, weshalb man auch von Volkskörpern spricht. Grundvoraussetzungen zur Sicherung des Fortbestandes eines Volkes sind ein gelebtes und vorgelebtes, hohes völkisches Selbstwertgefühl sowie hinreichende Kenntnisse der Volksangehörigen über ihre völkische Herkunft.

Ein oder mehrere vergleichbare Volkskörper können sich als Staat organisieren und einen rechtlichen Grundrahmen (Verfassung) geben. Sind weitgehend unterschiedliche Volkskörper innerhalb ein und desselben Staates organisiert, handelt es sich um einen Vielvölkerstaat.

Begriffsbestimmung

Nach Johann Gottlieb Fichte ist Volk

... das Ganze der in Gesellschaft mit einander fortlebenden und sich aus sich selbst immerfort natürlich und geistig erzeugenden Menschen, das insgesamt unter einem gewissen besonderen Gesetze der Entwickelung des Göttlichen aus ihm steht“.

Der Anthropologe Andreas Vonderach definiert:

„Völker oder Ethnien, wie der wissenschaftliche Terminus lautet, sind menschliche ‚Dauergemeinschaftsformen’ (Willy Hellpach), die sich durch eine gemeinsame Geschichte, Kultur und meist auch Sprache sowie ein aus dem Bewußtsein der gemeinsamen Herkunft und Verwandtschaft resultierendes Zusammengehörigkeitsgefühl auszeichnen.“[1]

Volksversammlung

Volks- und Gerichtsversammlungen nach dem alten germanischen Recht wurden Thing oder Ding genannt.

Volk und Volkstum

Deckblatt der Zeitschrift
Die Kameradschaft
Volkswachstum im Vergleich

Die Völker sind die wirklichen Lebens- und Wirkungseinheiten in der Geschichte. Der einzelne Mensch ist immer Glied eines Volkes und von dessen Art, dem Volkstum, geprägt. Auch seine Schöpfungen, Sitte, Recht, Religion und namentlich die Sprache sind vom Volkstum bestimmt. Diese schöpferische Wesensart des Volkstums hat die Romantik Volksgeist und Johann Wolfgang von Goethe Volkheit genannt.

Die Ideen des Aufklärungszeitalters und des Liberalismus begreifen das Volk dagegen als „Summe der wahlberechtigten Staatsbürger“. Der Marxismus bestimmt den Begriff Volk lediglich als eine „Klassengesellschaft“ (also als notwendig in sich zerstrittenes, widerstreitendes Gefüge).

Der deutsche Volksbegriff steht auch im Gegensatz zum Begriff der Nation, wie er durch das französische Denken seit 1789 ausgebildet worden ist. Die Zugehörigkeit zu einem Volk beruht nicht wie die zur Nation auf bewußter persönlicher Entscheidung, sondern Glied eines Volkes wird der Mensch allein durch seine Abstammung. Sein Volkstum kann der Mensch auch nicht durch politische Abtrennung vom Mutterland und durch Leben in einem fremden Volk verlieren. Auch die Staatsbürger eines fremdvölkischen Staates bleiben Volksgenossen, wie z. B. die Volksdeutschen im Ausland. Gerade die staatliche Zerrissenheit des deutschen Volksbodens hat die Erkenntnis der Eigenständigkeit des Volkes gegenüber allen staatlichen Grenzen zum Bewußtsein gebracht.

Der Nationalsozialismus hat den Gedanken des Nationalstaates zum Gedanken des völkischen Staates vertieft und alles Staatliche auf die Gegebenheit des „ewigen“ Volkes bezogen. Der Staat dient allein den Lebenszwecken des Volkes. Daher traten im NS-Staat alle wichtigen Lebensbereiche des Staates – wie z. B. Siedlung, Raumordnung, Wirtschaft, Kultur usw. – unter volkspolitische Gesichtspunkte, die den Bestand und die Weiterentwicklung des eigenen Volkes und die Achtung fremden Volkstums gewährleisteten.

Begriff im Judentum

Im Judentum hat der Begriff eine spezielle Bedeutung. Der Begriff „Völker“ bezeichnet dabei ausschließlich alle Nichtjuden, also die anderen. Der Begriff „Volk“ hingegen bedeutet ausschließlich das Volk, im vorliegenden Falle also nur das jüdische, angeblich alleinige (von Gott vorrangig geliebte) „auserwählte“ Volk. Die jüdische Bezeichnung „Gerechter unter den Völkern“ ist demnach irreführend, denn damit ist „Gerechter unter den anderen, Nichtjuden“ gemeint. „Gerecht“ bezieht sich hierbei auf „im Sinne des Judentums“ oder „für die Juden“, die „jüdische Sache“, bedeutet also im Wortsinne: „Nichtjuden für jüdische Ziele“. Als „Gerechte“ bezeichnen sich auch die Juden selbst. So heißt es im Talmud: „Herr der Welt, […] richtig hast du die Hölle für die Frevler [für die Nichtjuden, Anm.] bereitet, das Paradies aber für die Gerechten [Juden, Anm.].“[2]

Eine Besonderheit des jüdischen Volksbegriffs zeigt sich in der typisch jüdischen Attitüde, Nicht-Juden deren Recht auf eigene völkische Geschlossenheit und völkisches Identitätsbewußtsein pauschal abzusprechen. Der VS-amerikanische Psychologe und Hochschullehrer Kevin B. MacDonald hat das Judentum als „gruppenevolutionäre Strategie“ beschrieben. Es handele sich um einen Typus von Gruppen­egoismus, der mit dem wohl einzigartigen Anspruch verknüpft sei, Juden verfügten über eine so enorme moralische Überlegenheit, daß sie für alle Zeiten eine Vorbildfunktion für die „übrige“ Menschheit buchstäblich verkörperten. Die im Judentum vorausgesagte Bekehrung aller anderen Völker am Ende der Geschichte bedeute keineswegs, daß diese in irgendeinem Sinne zu Juden würden, sondern daß sie fortan die Herrschaft Israels anerkennen.

Volk und Rasse

Das Zweikindersystem bringt den Volkstod.

Der Inhalt des Begriffes „Rasse“ hängt mit Volk (Ethnie) zusammen, ist damit aber nicht identisch. Völker sind aus einem spezifischen Gemisch von Rassentypen hervorgegangen. Die Rassen sind dem Volk vor- und frühgeschichtlich vorausgegangen. Otto Strasser schrieb:

„So gesehen stellt sich ein Volk als ein Gemisch verschiedener Rassen dar, ähnlich dem Kind, das väterliche und mütterliche ‚Rassen‘-bestandteile in einem bestimmten Mischungsverhältnis in sich vereinigt. Zu den biologischen Einflüssen dieser Rassenmischung kommen nun die geopolitischen Einflüsse der Lage, des Klimas, der Ernährung usw. und schließlich die historischen Einwirkungen der Auseinandersetzung mit anderen Völkern, der inneren Ausgleichung, der eigenen Reifung usw. Aus diesen dreifachen Bestandteilen von Rasse, Landschaft und Geschichte bildet sich also das ‚Volk‘ [...].“[3]

Zur eigentlichen Volkwerdung ist die Sprachgemeinschaft ausschlaggebend. So unterscheiden wir heute Deutsche von Franzosen, die aus dem fränkischen Reich Karls des Großen hervorgegangen sind. Aber die (Unter-) Rassentypen (Nordische, Westische usw.) liegen über die europäischen Völker verstreut, wenn auch in jeweils unterschiedlichen Gewichtungen.

Artikel aus dem staatspolitischen Handbuch


Quelle Folgender Text stammt aus dem Staatspolitischen Handbuch, Band 1: Begriffe.

„‚Völker’ als vorpolitische, ethnische, kulturelle, sprachliche und religiöse Einheiten sind eine seit der Antike bekannte Größe. Der ethnos oder genos im Griechischen etwa konnte durchaus die staatlich vielfach gespaltene Einheit aller Ionier oder Dorer bezeichnen. Bei Herodot findet sich der Hinweis auf das Griechentum, das durch Blut und Sprache eine Einheit bilde, gekennzeichnet durch die gemeinsame Verehrung der Götter, die gleichen Sitten und Bräuche. Demgegenüber war der populus Romanus, also das ‚römische Volk’, eine ganz politisch verstandene Einheit. Schon hier zeigt sich also der Doppelsinn des Begriffs. [...]

Völker sind historische Größen, aber sie sind, wie Tilman Mayer feststellte, ‚nicht vereinbart, beschlossen, kontrahiert, gestiftet, gegründet, geschaffen, d.h. konventionell’. Das Volk ist nicht mehr Natur, aber auch nicht künstlich wie etwa der Staat künstlich ist. Es beruht oft auf ‚Abstammungs-’, in jedem Fall aber auf ‚Fortpflanzungsgemeinschaft’, und die ‚Ethnogenese’ ist ein in vielen Fällen durchaus rekonstruierbarer Prozeß. [...] Die moderne Naturwissenschaft bietet ein breites Repertoire von Methoden, um ‚Ethnogenesen’ zu rekonstruieren, ohne Stiftungsmythen – den ‚Ethnogonien’ – blind zu vertrauen. Wie weit solche Konzepte führen, kann man etwa an dem Human Genome Diversity Project feststellen, das 1991 von Luigi Luca Cavalli-Sforza, einem renommierten Genetiker der Universität Stanford, begründet wurde und seitdem dessen Lebenswerk, die Rekonstruktion des menschlichen Stammbaums, zu vollenden sucht. Damit sind ethnische Gruppen aber auch über Erbinformationen definiert und dem immer wieder unternommenen Versuch der Boden entzogen, das Vorhandensein ethnischer Identität zu leugnen. [...]“[4]

Zitate

  • „Auch die Weißen werden untergehen, vielleicht schneller als alle anderen Stämme und Völker.“ — Seattle, Indianerhäuptling[5]
  • „Das Volk ergreift man nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.“Mahatma Gandhi[6]
  • „Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.“Joseph Görres[7]
  • „Ein Volk gibt niemals seine Freiheit auf, außer in irgendeiner Verblendung.“Edmund Burke[8]
  • „Ein Volk ist für seine Machthaber durchaus verantwortlich.“Paul Bertololy[9]
  • „Für mich ist ‚Volk’ eine Einheit der Seele. [...] Einen anderen Inhalt des Wortes Volk gibt es nicht. Weder die Einheit der Sprache noch der leiblichen Abstammung ist entscheidend. Was ein Volk von einer Bevölkerung unterscheidet, es aus dieser abhebt und wieder in ihr aufgehen läßt, ist stets das innere Erlebnis des ‚Wir’. Je tiefer dieses Gefühl, desto stärker ist die Lebenskraft des Verbandes. Es gibt energische, matte, flüchtige, unverwüstliche Völkerformen. Sie können Sprache, Rasse, Namen und Land wechseln; solange ihre Seele dauert, eignen sie sich Menschen jeder denkbaren Herkunft innerlich an und formen sie um.“Oswald Spengler[10]
  • „Wenn ein Volk zu großen idealen Anstrengungen unfähig geworden ist, geht es unter.“Jakob Boßhart[12]
  • „Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.“Conrad Ferdinand Meyer[13]
  • Wir sind das Volk! — Mitteldeutsche Forderung nach Freiheit und Selbstbestimmung, 1989
  • „Dadurch, daß ich Volk bin, bin ich nicht nur fünfzig, sechzig Jahre alt, sondern Jahrhunderte Jahre alt.“ — Pfarrer Hans Milch
  • „Wann beginnt eines Menschen Geschichte? Das Schicksal kommt einen weiten Weg gegangen, und die Geschichte jedes Mannes fängt bei seinem Volke an.“Hans Grimm[14]

Siehe auch

Netzverweise

Literatur

  • Gustave Le Bon: Psychologische Grundgesetze in der Völkerentwicklung. Besprechung der Rassenseele und der Rasseneigenschaften in ihrem Einfluß auf die Kultur eines Volkes oder einer Zivilisation (PDF-Datei)
  • Max Hildebert Boehm: Das eigenständige Volk [1932], zuletzt Darmstadt 1965
  • Reich, Volksordnung, Lebensraum. Zeitschrift für völkische Verfassung und Verwaltung. Hrsg. von Reinhard Höhn (Herausgeber von 1941–1943), Wilhelm Stuckart und Gerhard Klopfer
  • Lothar Stengel von Rutkowski: Was ist ein Volk? Der biologische Volksbegriff. Eine kulturbiologische Untersuchung seiner Definition und seiner Bedeutung für Wissenschaft, Weltanschauung und Politik, 1942
  • David M. Wilson (Hg.): Die Geschichte der nordischen Völker. Die Welt der Germanen, Kelten, Wikinger, Slawen. Orbis Verlag, München 2003, ISBN 978-3-572-01462-X. [Lizenzausgabe der Beck'schen Verlagsbuchhandlung, München, deutsche Ausgabe erstmals 1980; Originalausgabe: London 1980; zahlreiche großformatige Abbildungen.]

Fußnoten

  1. Andreas Vonderach: Anthropologie Europas. Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart, Graz 2008, S. 29
  2. Erubin 19a
  3. Otto Strasser: Aufbau des Deutschen Sozialismus. Mit Vorwort von Weigand von Miltenberg. 1.–5. Auflage im Wolfgang Richard Lindner Verlag, Leipzig 1932, S. 16
  4. Karlheinz Weißmann, in: Staatspolitisches Handbuch, hrsg. v. Erik Lehnert und Karlheinz Weißmann, Band 1: Leitbegriffe, Schnellroda 2009, S. 156f
  5. In: Die Rede des Indianerhäuptlings Seattle. Neuere Version
  6. zitiert in: Denkverbot – Fundamentalismus in Christentum und Islam, 1992, S. 26
  7. In: Der Deutsche Reichstag
  8. In: Reden, 1784
  9. In: Aphorismen
  10. In: Der Untergang des Abendlandes
  11. In: Vaterländische Gedichte
  12. In: Bausteine zu Leben und Zeit
  13. In: Die Versuchung des Pescara. 32. Auflage. Leipzig: Haessel, 1907. S. 195
  14. In: Volk ohne Raum
  15. In: Frühzeit der Weltgeschichte: Fragmente aus dem Nachlaß
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