Vorarlberg

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vorarlberg.jpg

Vorarlberg ist ein Land im Süden Deutschlands unter Verwaltung der Republik Österreich. Es handelt sich um den westlichsten Teil dieses Staates, der an die Schweiz, Bayern sowie Tirol grenzt. Die Landeshauptstadt Vorarlbergs ist Bregenz, die größte Stadt ist Dornbirn und die Landeshymne ist „’s Ländle, meine Heimat“. Vorarlberg hat 397.094 Einwohner (Stand: 1. Januar 2020).

Geschichte

Zweiter Weltkrieg

Am 29. April 1945 erreichten die feindlichen Invasoren auch die Grenze zum Vorarlberg. Der für Vorarlberg zuständige Teil der Première Armée Française unter General Jean de Lattre bestand aus einer Panzer- und einer marokkanischen Gebirgsjägerdivision, aber auch aus dem Regiment der Spahis (Nordafrikanische Reitertruppen), die gut zur Hälfte aus Nord- und Schwarz-Afrikanern bestand. Um 20.30 Uhr überschreitet eine Aufklärungspatrouille bei Hohenweiler erstmals die Grenze. Währenddessen organisierte General der Infanterie Hans Schmidt die Verteidigung Vorarlbergs. Ihm zur Verfügung standen lediglich die 3.000 Mann starke und schlecht ausgerüstete 24. Armee sowie die Garnisonen Bregenz, Bludenz, Landeck und der Volkssturm.

Die 1. französische Armee, mit ihnen Tausende Marokkaner, war vom Bodensee bis zum Arlberg vorgestoßen. Mit den schweren Kriegsschäden während der Kampfhandlungen folgte die Welle von Plünderungen und Vergewaltigungen. Auf dem Weg ins Tirol strömten bereits seit Tagen Soldaten der Wehrmacht durch das Klostertal in Richtung Arlberg. Im Lazarett am Kaiserstrand bereitet man sich auf den Einfall der Franzosen vor. Diese drangen über Hohenweiler bis zur Klause in die Alpenfestung vor. Nach dem Fall von Feldkirch und Götzis mußte man sich auch im Walgau auf Gefechte einstellen. Mit der Eroberung von St. Anton am Arlberg endete der Krieg in Vorarlberg am 6. Mai 1945. Im Brandnertal fanden die Franzosen den ehemaligen Außenminister des Dritten Reichs, Konstantin von Neurath, in dessen Landhaus. Während er in französische Gefangenschaft ging, tötete sein Fahrer durch Genickschüsse sowohl seine Frau wie auch seine beiden Kinder, Mutter und eine Rotkreuzschwester, bevor er sich selbst richtete.

Junge Mädchen mußten für die „afrikanische Hühnerdiebe“, wie die Leute der Gegend sie nannten, Wäsche waschen. Nachts drangen die Besatzer betrunken in die Bauernhöfe ein, um nach Frauen zu suchen. Dies konnte auch deshalb geschehen, weil die französischen Streitkräfte verboten, des nachts die Türen zu verschließen, um einfacher „Kontrollen“ durchführen zu können. Mindestens 200 bis 300 protokollierte Mischlingskinder wurden gemäß den erschienenen Artikeln in der Presse aus diesen Übergriffen geboren. Manche Männer, die aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückkehrten, mußten erleben, wie ihre Frauen mit fremdgezeugtem Kind auf sie warteten. Man schätzt, daß 70 Kinder nach Frankreich, in französische Familien, verschickt wurden. Auch zahlreiche Schwangerschaftsabbrüche soll es gegeben haben.

Vorarlberg und Tirol standen unter der Herrschaft der französischen Besatzern. Diese bleiben 10 Jahre bis das Land 1955 zur Souveränität zurückkehrte.

Politik

Landeshauptmänner der Zweiten Republik
24. Wonnemond 194518. Gilbhart 1964 Ulrich Ilg
18. Gilbhart 19649. Heuert 1987 Herbert Keßler
9. Heuert 19872. Launing 1997 Martin Purtscher
2. Launing 19977. Julmond 2011 Herbert Sausgruber
seit 7. Julmond 2011 Markus Wallner

Das Amt des Vorarlberger Landeshauptmannes hat zurzeit Markus Wallner (ÖVP) inne, sein Stellvertreter ist Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP). Vorsitzende des Vorarlberger Landtages ist Bernadette Mennel (ÖVP).

Die Politik in Vorarlberg wird seit jeder von der bürgerlichen ÖVP bzw., vor der Zweiten Republik, von deren Vorgängerbewegungen, beherrscht. Seit 1945 stellt die ÖVP den Landeshauptmann. Bis auf die Wahlperiode 1999–2004 hat die ÖVP auch stets eine absolute Mehrheit an Mandaten im Landtage inne.

Vergleicht man die erzielten Wahlergebnisse der Parteien in Vorarlberg bei den Nationalratswahlen mit denen der Bundesergebnisse, so fällt auf, daß Parteien wie die ÖVP, die Grünen oder das LIF stets über dem Durchschnitt, Parteien wie SPÖ und KPÖ stets unter dem Durschnitt liegen. Auch das sogenannte freiheitliche Dritte Lager aus FPÖ und BZÖ liegt in Vorarlberg besser als im Bundesschnitt.